Meine Partnerin und ich (50%/50%) haben ein Haus gekauft. Die Verkäuferin hat das Haus mit Gartenhaus, Rollos im Veluxfenster usw. angeboten. Für uns waren die zusätzlichen Dinge ein wichtiges Kaufargument. Wir waren natürlich auch zu gutgläubig, um diese Dinge im
Kaufvertrag zu fixieren. Einige Tage vor
Übergabe des Hauses fällt Ihr ein, dass Sie das Gartenhaus, Rollos usw. braucht und pocht auf den Kaufvertrag, weil es ja nicht eingetragen ist. Wir finden, das Haus wurde unter falschen Tatsachen verkauft.
Meine Partnerin war damals Zeugin, als das
Zubehör mit angeboten wurde. Die Verkäuferin hatte keine Zeugen beim Kaufgespärch. Wir fühlen uns natürlich ganz schön verschaukelt von der Dame und erwägen rechtliche Schritte einzuleiten. Im Kaufvertrag steht, dass das Haus mit allen Rechten, Pflichten, Bestandteilen und Zubehör verkauft wurde. Meine Frage ist, ob wir überhaupt bei einem
Rechtsstreit eine Chance hätten? Gibt es einen ähnlichen Fall oder Pragraphen, den man als Argument nennen könnte?