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Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils

Dies ist eine Diskussion zu Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils innerhalb des Forums Familienrecht

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  #11 (permalink)  
Alt 10.03.2012, 22:10
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AW: Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils

Zitat:
Zitat von Cloakmaster Beitrag anzeigen
Ich auch - in höchst seltenen Einzelfällen. Leider reiht sich mein persönliches Erleben in die breite Masse jener Fälle, wo Väter in erster Linie zu Zahlmeistern und in zweiter zu Besuchsonkeln degradiert werden, und einzig darauf hoffen können, daß das Kind schnell genug lernt, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, und nicht völlig zu Mama's Schatten zu werden.
Sorry, aber solche subjektiven Aussagen, die letztlich nur ne große Verachtung für Mütter zeigen, kann ich einfach nicht ernst nehmen!
Auf sachlicher Ebene können wir gerne weiter diskutieren, aber auf der "Mütter sind bööööööööööööse" Ebene nicht. Das finde ich unwürdig für intelligente Erwachsene. Ich hab auch schlechte Erfahrungen mit einem Mann gemacht, münze das aber nicht auf alle um.

Bitte belege Deine Aussagen
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Zitat:
Die schlimmste aller Kampfkünste heißt Jura
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  #12 (permalink)  
Alt 11.03.2012, 05:06
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AW: Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils

Es geht nicht um Mütter sin böse. Das traurige ist, daß ich nicht nur mein Kind, sondern auch dessen Mutter noch immer liebe. Nur hilft das eben auch nicht weiter.
Es geht darum, daß man(n) auf dem Papier die "gemeinsame elterliche Sorge" hat, und sich daraus gewisse Rechte und Pflichten für beide Elternteile ergeben - und sich regelmässig zeigt, daß dem Elternteil, bei dem das Kind nicht aufwächst in realitas die Hände gebunden sind, sich an genau das zu halten, wenn der betreuende Elternteil nicht mitspielt.

Belegen könnte ich diese Aussagen nur anhand von konkreten, tatsächlichen Beispielen. Hier sind aber nur allgemeine und theoretische Beispiele erlaubt. Dumm nur, daß Theorie und Praxis hin und wieder voneinander abweichen.

Nach Recht und Gesetz darf eine Kindsmutter nicht gegen den erklärten Willen des gemeinsam sogeberechtigten Elternteils mehrere hundert Kilometer wegziehen - und noch weniger, wenn eine "Mediation" bei einer Jugendfürsorgeeinrichtung im Ergebnis hatte, daß der Kindeswille ebenfalls das Nicht-Umziehen ist. Kinder unter 7 Jahren haben Kraft Gesetz bekanntlich noch keinen eigenen Willen, darum legen in der Regel die sorgeberechtigten Eltern den Kindeswillen fest - oder eben eine "neutrale Stelle", welche zwischen den gegensätzlichen Meinungen der Eltern zu vermitteln sucht.

Und wenn die Mutter/Kind-Wohnung dann plötzlich leer steht, dann ist das eben unrecht, aber nicht mehr zu ändern. (Im Fussball würde man so was eine "Tatsachenentscheidung" nennen.)

Keiner der insgesamt 3 Fachanwälte (bzw. 2 Anwälte, 1 Anwältin) räumte mir auch nur eine halbwegs realistische Chance ein, das Kind wieder in einen gemeinsamen Einflussbereich zu bekommen. Selbst schwerwiegende erzieherische Verfehlungen der Mutter wurden bereits von verschiedenen Gerichten als "persönliches Lebensrisikio eines Kindes" eingestuft, und damit toleriert.
Erst wenn die Steigerung - schwerstwiegende Verfehlungen bzw akute Gefahr für Leib und Leben des Kindes, zutrifft, hätte man Grund, einzugreifen, und das Kind der mütterlichen Fürsorge zu entziehen.

Wenn Du sagst, dasß die es schon "VÖLLIG" anders erlebt hast, ist das nicht ebenfalls eine subjektive Aussage? Und wenn ich darauf aus meinem subjektiven Erfahrungsschatz zurückgreife, dann wirds nicht mehr ernst genommen. Tolle Diskussionsgrundlage.

Übrigens schildere ich nicht nur mein persönliches Erleben, sondern das von mehreren Kindsvätern, bei denen das vom Schema her überwiegend deckungsgleich abgelaufen ist. Im Einzelfall kann man immer mal sein, daß man einfach "Pech" gehabt hat, und unglückliche Umstände zu einer unglücklichen Situation gefürt haben. Aber wenn man dann den dritten, fünften oder achten Vater hat, der seine Geschichte anhand von entsprechenden Schriftstücken belegt, dann kommt einem langsam der Verdacht auf, daß da doch mehr dahinter stecken könnte als nur die unglücklichen Umstände.

Geändert von Cloakmaster (11.03.2012 um 05:47 Uhr).
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  #13 (permalink)  
Alt 11.03.2012, 16:57
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AW: Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils

Wohin erfolgt denn der Umzug? Vielleicht schilderst Du kurz den Unterschied des vorherigen Wohnortes zum neuen Wohnort?


VG
Terracodes
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Sollte mein Beitrag weitergeholfen haben, würde ich mich über eine positive Bewertung, durch Klick auf die Karte rechts oben, freuen.

Geändert von Terracodes (12.03.2012 um 00:43 Uhr).
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  #14 (permalink)  
Alt 11.03.2012, 19:03
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AW: Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils

Zitat:
Zitat von belako1 Beitrag anzeigen
Dein Kind oder euer Kind? Aber im Ernst: Was findest du daran traurig?
Es ist und es bleibt unser Kind. Meines und ihres, insofern ist auch "mein Kind" per se nicht falsch. Glaubst du im Ernst, die Mutter redet von etwas anderem als "ihrem Kind"?

Jede Trennung für sich ist schon traurig, wenn Kinder dabei sind, wird es immer noch trauriger. Und wenn die Eltern sich dann an letztlich völlig unnötigen Kleinigkeiten reiben, und mehr mit sich selbst beschäftigt sind, als sich dennoch der nach wie vor bestehenden gemeinsamen elterlichen Verantwortung (welche nicht 100% deckungsgleich mit "Sorge" ist) zu widmen, dann verstärkt das die Trauer erneut.

Das Kind möchte eigentlich nur eines: seine Eltern - alle beide, und am besten zeitgleich und beständig. Und genau dieser sehnlichster Kindeswunsch ist genau der, der dem Kind nicht erfüllt wird.

Wie kann man da etwas anderes, als Trauer empfinden?


Der alte Wohnort: Hauptstadt eines westdeutschen Bundeslandes, mit entsprechender Infrastrukur, Arbeitsplätzen, Freizeitmöglichkeiten und Fachärzten, (Kind ist in logopädischer und ergotherapeutischer Behandlung)
Der neue Wohnort: Geburtsort der Mutter, 35 Einwohner, strukturschwach, hohe Arbeitslosigkeit, der Bus fährt dreimal am Tag in die rund 15 Kilometer entfernte Stadt, von dort fährt ein Vorortzug halbstündlich in die nächsterreichbare Großstadt. Das Kind muss täglich eine Stunde pro Richtung mit dem Schulbus fahren, um in die nächst erreichbare Grundschule zu kommen. (Zur weiterführenden Schule sind es dann 1,5 Stunden Reisezeit pro Tag und Richtung) Abfahrt Richtung Schule ist um 6.45 Uhr, wird des Bus verpasst, dann ist eben nix mit Schule an diesem Tage. Zurück fährt der Bus um 14.15, wenn auch die Grösseren aus haben. Die Schulanfänger können ja solange auf dem Schulhof spielen, und ein Mittagessen gibt es (gegen Aufpreis) auch.
Selbst die Erreichbarkeit per Mobiltelefon ist eingeschränkt, da es ein recht unbedeutender Ort ist, der in einer Talsenke liegt.
Landschaftlich unheimlich schön gelegen, dörfliche Struktur mit all ihren Vorteilen: Man kennt sich, die Kinder können auf der Straße spielen, und man kann sich sicher sein, daß immer ein "erwachsenes Auge" einen Blick drauf hat, das weiss, wo es im Ernstfall anrufen muss. Das Kind lernt auf diese Weise auch, daß Milch nicht im Tetra-Pack wächst, und andere Dinge, die manch einem "Großstadtkind" wohl ewig verborgen bleiben.
Natürlich fühlt das Kind sich dort wohl. Daß es inzwischen zB nicht mehr richtig schwimmen kann, weil ohne Auto kein Schwimmbad oder Badesee erreichbar ist, ist halt Schicksal, und nicht zu ändern. Auch die regelmässigen Bus-Odysseen zum Einkaufen oder eben zu den Behandlungen werden klaglos hingenommen, mangels Alternative.
Grösster Vorteil: die Arge versucht gar nicht erst, Stellenangebote zu vermitteln, weil es eh nix bringt. Es wird ausgezahlt, und Ruh' ist. Zudem hätte eine (groß-)städtische ARGE womöglich ein kleines Problem damit, einem Mutter/Kind-Haushalt eine 4-Zimmer Wohnung mit rund 90qm Wohnfläche zu genehmigen.

Am alten Ort hatte der Berater doch glatt die Frechheit besessen, anhand der ÖPNV-Fahrpläne nachzuweisen, daß eine der Fachqualifiaktion der Mutter entsprechende Teilzeitstelle problemlos mit dem Alltag des Kindes (da ging es noch "nur" um den Kindergarten, und die dortigen Bring und Abholzeiten) vereinbar ist. Die Mutter lehnte dennoch ab.

Trotzdem sehe ich darin nicht in erster Linie ein "Verschulden" der Mutter. Die Mutter nutzt lediglich die sich ihr bietenden Möglichkeiten, und die Gewissheit, daß ihr Tun zwar nicht in Einklang mit Recht&Gerechtigkeit steht, aber dennoch keine unangenehmen Konsequenzen für sie zu befürchten sind.

Geändert von Cloakmaster (11.03.2012 um 19:34 Uhr).
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  #15 (permalink)  
Alt 11.03.2012, 19:53
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AW: Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils

Weil die Mutter nicht will, punkt. Sie will nicht weg, sie ist schon weg - und das nicht erst seit gestern.
Die Mutter ist dem Vater zu keinerlei Rechenschaft schuldig, da man nur verlobt, und nicht verheiratet war. Und demzufolge stand es eben der Mutter jederzeit frei, für sich zu entscheiden, den weiteren Weg alleine zu gehen.
Diese Entscheidungsfreiheit würde ich ihr auch um nichts um der Welt nehmen wollen - ich habe nur nächtelang darum gebetet, daß sie sich doch für einen gemeinsamen Weg entscheiden möge; letztlich vergebens.

Natürlich gab es Fehler in der Beziehung - auf beiden Seiten. Und einer Seite nun die "Grösseren" oder "Schwerwiegenderen" Fehler ankreiden zu wollen, holt das Kind auch nicht mehr aus dem Brunnen. Eine Seite hatte den Glauben und die Hoffnung auf das "Wir" trotz der Reibungspunkte nicht aufgegeben, die andere Seite schon, so sind die Menschen nunmal. 12 gemeinsame Jahre aufarbeiten zu wollen, würde das Format dieses Forum wohl sprengen.

Wichtig ist letztlich die Gegenwart, und die Zukunft. Das Kind soll nicht hin- und hergerissen werden, ok. Soll also der Kindsvater einfach zu allem, was mütterlicherseits kommt, "JA" und "AMEN" sagen, um Streitereien und Konflikte zu vermeiden?

Das hat der Vater schon zur Genüge getan - mit dem Ergebnis, daß die Mutter ihre Freiheiten nur immer weiter ausgebaut. Der Mutter ist es auch -Zitat - "********gal", sich lautstark direkt im Beisein des Kindes mit dem Vater zu streiten, wogegen der Vater es vorzöge, die Differenzen eher in einem anderen Rahmen zu klären.

Und das JA steht voll hinter Der Mutter, da es nunmal die "natürliche Aufgabe der Mutter ist, sich um die Kinder zu kümmern". Eigentlich dachte ich, daß das Zeitalter der Aufklärung, der Gleichberechtigung, und auch der Gleichstellung angebrochen sei - das war wohl ein Irrtum.
Wozu aber, gibt es dann diese "gemeinsame elterliche Sorge", welche beide nach wie vor de jure innehaben, wenn diese de facto komplett ignoriert wird?
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  #16 (permalink)  
Alt 12.03.2012, 00:49
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AW: Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils

Zitat:
Zitat von Terracodes Beitrag anzeigen
Wohin erfolgt denn der Umzug? Vielleicht schilderst Du kurz den Unterschied des vorherigen Wohnortes zum neuen Wohnort? Wie groß ist die Entfernung zwischen diesen beiden Wohnorten (zwischen dem alten und dem neuen Wohnort)?


VG
Terracodes

Meine Frage ging an die Fragestellerin. Etwaige - in jede Richtung geartete - Meinungsäußerungen der anderen User dürften der Fragestellerin nicht helfen und sollten hier auch nicht vordergründig sein.

Daher zurück zum fiktiven Ursprungsfall der Fragestellerin.
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Sollte mein Beitrag weitergeholfen haben, würde ich mich über eine positive Bewertung, durch Klick auf die Karte rechts oben, freuen.

Geändert von Terracodes (14.03.2012 um 21:20 Uhr).
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  #17 (permalink)  
Alt 12.03.2012, 10:22
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AW: Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils

Zitat:
Zitat von Cloakmaster Beitrag anzeigen
Vor welchem Gericht denn?
Vor dem, vor das der Vater zieht?
Zitat:
Die Fakten sind geschaffen, und als einzige Handlungsoption wurde dem Kindsvater gegeben, erkönnte ja auf alleiniges Sorgerecht klagen.
Ja. Schrieb ich doch schon.

Welche andere Handlungsoption sollte es aber in einem Rechtsstaat auch sonst geben? Ein Mafia-Kommando schicken und das Kind gewaltsam zurückholen?
__________________
Was wiegt sechs Unzen, sitzt im Baum und ist äußerst gefährlich? - Ein Sperrling mit einem Maschinengewehr.
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  #18 (permalink)  
Alt 12.03.2012, 15:43
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AW: Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils

Der Vater kann vor Gericht ziehen, und sich seine gerichtliche Abfuhr abholen, was hat er damit gewonnen?

Das Gericht wird feststellen, daß der Umzug nicht rechtmässig war. Das Gericht wird aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht anordnen, daß die Mutter erneut umziehen muss, und zwar wieder zurück in die Nähe des Vaters. Zum einen hat die Mutter die Freiheit der Wohnortwahl, zum anderen wird ein erneuter kurzfristiger Umzug als zu belastend und unverhätlinsmässig für das Kind angesehen.
Wenn auf Seiten der Kindsmutter ein halbwegsfähiger Rechtsbeistand ist, werden auch reichlich weitere Argumente gegen einen Rück-Umzug gefunden.

Unterm Strich bleibt der Vater der Gelackmeierte, und darf eben in Zukunft weite Reisen einplanen, wenn er weiterhin Kontakt zu seinem Kind will. Gut, daß wir in einem Rechtsstaat leben, wo alles so schön geordnet ist.
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  #19 (permalink)  
Alt 12.03.2012, 23:55
772 772 ist gerade online
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AW: Umzug ohne Zustimmung eines Elternteils

Interessant wäre noch, ob dem Vater ggf. Schadensersatzforderungen für die längeren Reisen zustünden. (nur eine Väterfantasie)
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