Dies ist eine Diskussion zu Scheidungsanwalt mit Honorarklage und sehr ungenießbar innerhalb des Forums Familienrecht
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| Da würde doch jeder den Anwalt wechseln, oder? Okay, was passiert mir jetzt aber, wenn ich den Anwalt wechsle, und der alte Anwalt aber die Akten nicht rausrücken will (u.a. Kopien von wichtigen Schriftstücken, die er vorher gemacht hat, bevor ich diese der anderen Scheidungspartei zurückgegeben habe)? Darf der das dann überhaupt? Dann muß der neue doch alles neu machen, oder? Okay, dann mal angenommen, ich habe den Anwalt gewechselt, und den alten nicht bezahlt, weil er a) eine horrende Forderung stellt, dafür daß er untätig war b) die Unterhaltsgeschichten immer noch nicht geklärt sind (da ist dann der neue Rechtsanwalt dran, weil die Akten/Schriftstücke ja fehlen) c) ich durch die fiktive Untätigkeit des alten RA's mein Auto (schönes Ding *schluchz* ) wieder an die andere Partei zurückgeben mußted) ich mit dem neuen RA viel besser auskommen werde, da er mich ernstnimmt, und ich ihm nicht jeden Pups sagen muß, was er zu tun hat Fairerweise sollte man dazusagen, daß man das dem alten RA auch von Anfang an gesagt haben wird, damit man möglichst wenig von der Scheidung mitbekommt, weil man ja weiß, wie grausam (seelisch/psychologisch) mein Partner sein kann. Wie sieht es da jetzt aus, wenn einem dann der alte RA eine Honorarklage an den Hals hängt? Ich habe mir schon für den Fall des Eintretens überlegt, Vermögensschaden geltend zu machen, die Honorarklage auf jeden Fall zu erwidern und sich zu verteidigen, und zu guter letzt jedem zu erzählen, wie "gut" doch der alte RA ist... Und was mich aber am meisten interessiert, ich aber nirgends Auskunft erhalten habe: Müßte ein Anwalt, auch wenn ich ihn noch nicht bezahlt habe, mir seine Akten/Ermittlungssachen/Berechnungen aushändigen, respektive meinem neuen RA? VIELEN DANK PS: Ist ganz schön schwer sowas zu formulieren |
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| AW: Scheidungsanwalt mit Honorarklage und sehr ungenießbar Hallo Schlaumeier ! Was willst du denn jetzt mit Deinem Text ausdrücken ! Sollen wir Dich alle bemitleiden, oder sollen wir sammeln, damit Du die Schulden bei Deinem alten Anwalt bezahlen kannst ? Fact ist jedenfalls, dass, wenn du mal einen Anwalt in Anspruch genommen hast, für dessen Dienste auch aufkommen musst. Ansonsten sehe ich düstere Zeiten auf Dich zukommen. |
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| AW: Scheidungsanwalt mit Honorarklage und sehr ungenießbar Weißt Du, bevor man rumflamed, sollte man lesen... Hättest Du gelesen, würdest Du wissen, daß ich nicht bettle, sondern um Rat frage. Ich zahle keinen Rechtsanwalt, der untätig in der Ecke sitzt, und mich um mein Vermögen bringt... Scheinst ja hier ein Troll zu sein... DON'T FEED THE TROLLS. Bye, Troll. |
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| AW: Scheidungsanwalt mit Honorarklage und sehr ungenießbar Sorry Lonesome ..., wollte Dir nicht auf den Schlips treten, aber Du wirst keine guten Aussichten haben für eine bestellte und erhaltene "Leistung" die Zahlung zu verweigern. Der Nachweis, daß die Leistung des Diesntleisters nicht i.O. wird in diesem Fall schwer fallen. Es handelt sich nicht um irgendein fehlerhaftes Produkt, das man einfach zurückgeben kann. Ich kenne im übrigen keinen Fall, in dem sich jemand gegen einen Juristen mit sowas durchsetzt hätte. Es ist nie sehr schlau, sich mit einem Rechtsanwalt auf einen Streit einzulassen. Da bist Du prinzipbedingt immer im Nachteil. Das wäre ungefähr so, wie einen Berufsboxer zu einer Rauferei einzuladen. So long Der Troll |
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| AW: Scheidungsanwalt mit Honorarklage und sehr ungenießbar Hallo Jochen, war heute bei meinem neuen Anwalt; dieser hat mir schriftlich den Vermögens-Schaden bestätigt, d.h. ich habe sehr gute Chancen, diesen Rechtsstreit zu gewinnen (verlorenes Auto, noch ausstehende Unterhaltszahlungen, meine entsorgten Sachen; etc...). Der Vergleich mit dem Berufsboxer hat aber was für sich... (leider...) Ich habe aber einen Freund, der Rechtsanwalt ist, und mir uneigennütz zu diesem Rechtsstreit geraten hat, da er da sehr gute Aussichten auf Erfolg sah (besonders, wenn man die Umstände der beweisbaren Untätigkeit bedenkt...). Da er aber kein Scheidungsfachanwalt ist, hat er mir damals einen anderen Kollegen empfohlen, der sehr gut ist, da er nicht viel redet, sondern viel lieber handelt *grins* Anhand Deines letzten Postings nehme ich die Aussage, daß Du ein Troll bist, zurück. Ich hoffe, Du akzeptierst meine Entschuldigung hiermit? Gruß |
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| AW: Scheidungsanwalt mit Honorarklage und sehr ungenießbar Hallo die Herren !? ich muß mich einfach mal hier eimischen, weil das wirklich ein interessantes Thema ist. Habe da aber auch schon so meine Erfahrungen gesammelt. Oft hat man das Gefühl, das der Anwalt eine(n) nicht intensiv genug betreut. Man ist nur ein Fall unter vielen. Die Aussage mit dem "... das man von der Scheidung wenig mitbekommt ..." ist aber sehr blauäugig. Ein Anwlt wird nie den Fall an sich reißen und sagen "Ich mach das schon, wenn ich fertig bin, sag ich dir dann bescheid" - Sagen, wos langgehen soll mußt immer Du und hinterher sein. Hab da ganz ähnliche, sehr bittere und teure Erfahrungen machen müssen. Deshalb wirst du auch was konkreteres vorbringen müssen als die sehr "schwammige" Untätigkeit. Du mußt irgend ein konkretes Fehlverhalten oder Versäumnis nachweisen. Am besten ist irgendeine versäumte Frist oder so. Mit deinem auto muss doch irgendwas konkret schiefgelaufen sein. Kann man da nichts machen. Denk über Dinge nach, die die vielleicht Kleinigkeiten erscheinen, sie müssen nur konkret sein. Zur Not kann man auch ein bischen was konstruieren, und somit die Beweisllast umdrehen. Das mit dem Auto ist wirklich interessant weiles mich an meinen Fall errinnert. ich habe es gebraucht, zwar behalten musste aber den Gegenwert bezahlen, wo doch Hausratsteilung nicht "wertmässig" sondern "zweckmässig" geteilt werden muß. Ich hab richtig draufgelegt. Ich war aber zu blöd und zu gutmutig und habe meinem anwalt zulange vertraut. Würde mir jetzt nicht mehr passieren. Habe letztendlich, als ich mir einen neuen Anwalt gesucht habe richtig bluten müssen. Wie ist es denn zum Verlust von deinem auto gekommen? Aber wie gesagt so einfach wird dasnicht mit einem Amwalt zu prozessieren. Da bin ich wirklich gespannt, was rauskommt. Auch vorsicht vor Anwälten, die einem immer gleich tolle Hoffnungen auf einen guten ausgang machen. Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. ... und nix gegen euch, aber wie grausam auch Männer sein könne - auch seelisch - davon könnte ich einiges erzählen. Man erkennt die Person nicht wieder. Liebe Grüsse susi |
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| Neenee, mein neuen Rechtsanwalt hat mir nichts versprochen, außer, daß er meine Interessen vertritt. Wir haben ganz am Anfang ein Gespräch geführt, in dem ich alle Ziele definiert habe, die ich erreichen möchte (Unterhalt für mich und meine Kinder, Anteil an den in der Ehe angehäuften Güter; nicht mehr!!!). Das habe ich im Nachhinein bei der ersten Anwältin vermißt. Ich werde auch beraten, wenn ich in eine ganz falsche Situation renne, weil ich wieder zu emotional reagiere. Bisher hatte ich 2 Verhandlungen mit meinem neuen Anwalt, und muß sagen, daß ich mehr als nur zufrieden bin. Das mit dem Auto, tja, zweckmäßig und wertmäßig, den Unterschied habe ich auch gespürt; aber was solls, ich habe mittlerweile ein neues... Nachweislich ist: - Falschberatung (da sie ja auch schriftlich erfolgt ist!) - Untätigkeit (da ich Aufforderungen auch schriftlich verfaßt habe, aber diese erst jetzt durch meinen neuen Anwalt erfolgten...) - überzogene Anwaltsgebühren, da mündlich und auch im Schriftverkehr immer wieder erwähnt wurde, alles normal, nix außergewöhnliches; aber in der Begründung der Honorarklage wird der Fall als besonders schwierig und umfangreich geschildert. Der neue Rechtsanwalt hat gelacht, helfen tut er mir nicht. Er ist aber ehrlich, und hat gemeint: Eine Krähe pickt der anderen kein Auge aus. Von daher mache ich mir um die Beratung von seiner Seite eher weniger Sorgen; noch dazu gilt er hier bei uns als Koryphäe (hat man mir aber auch erst im Nachhinein mitgeteilt... *grrr*) Ja, Scheidung ist immer was Ekliges, noch dazu, weil hier Emotionen mitspielen. Würde man das Ganze sachlich über die Bühne bringen, würde es viel weniger kosten, und viel schneller vorbei sein. Noch mal vielen Dank für Eure Kommentare, Meinungen und Erfahrungen!!!!!!! PS: Bin auch weiblich... *grins* |
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| AW: Scheidungsanwalt mit Honorarklage und sehr ungenießbar Hallo Lonesome! Danke für die Entschuldigung. Ist hiermit akzeptiert. Ohne, dich jetzt irgendwie verarschen zu wollen, denke ich, da Du ja, anscheinend sehr viel Ahnung hast von der Scheidungsmaterie (habe da auch schon so meine Erfahrungen gehabt - allerdings als der männl. Part, was für Dich wahrscheinlich nicht so interessant sein dürfte), so glaube ich, dass du dich doch einfach selbst vertreten könntest. So würdest Du viel Geld sparen und dieses Recht könnte Dir keiner verwehren. Währe doch mal was neues, oder ? Ich weiß ja nicht, woher Du bist. Ich komme auf jeden Fall aus Aschaffenburg. Vielleicht trifft man sich mal bei einem Kaffee (so ganz zwanglos) und könnte dabei, so ganz nebenbei, einen Erfahrungsaustausch durchführen. Gruß Der ehemalige Troll, Jochen |
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| soso da denkt ihr alle dass ihr eine ahnung von jura habt. schoen weiterdenken . red wine |
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