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Klage gegen Mutter. Aber wie?

Dies ist eine Diskussion zu Klage gegen Mutter. Aber wie? innerhalb des Forums Familienrecht

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Alt 24.12.2004, 15:20
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Klage gegen Mutter. Aber wie?

Hallo an alle,

wie verhält es sich bei einem solchen Fall?
Ich lebe mit meiner Frau und Ihrer kleinen Tochter zusammen In Stadt A. Meine Frau kommt gebürtig aus B und ist vor drei Jahren zu mir nach A gezogen. Neben der kleinen Tochter hat meine Frau auch noch eine grosse Tochter (Ende 17, Schule beendet), welche aber immer in B bei der Mutter meiner Frau geblieben ist, wo sie auch vorher schon war. Es bestand also ein Pflegeverhältnis, welches vom Jugendamt B bezahlt wurde. Nun haben sich die Großsmutter und die grosse Tochter mitte des Jahres (wie schon so oft) tierisch in die Haare bekommen. Die Großmutter rief dann an und sagte am Telefon zu meiner Frau, sie solle bitte ihr Blag abholen. Meine Frau holte dann auch ihre Tochter in B ab und brachte dann schon einige Klamotten mit. Die große Tochter entschied sich von nunan ihr Leben in A fortzuführen und fing langsam an sich eine Wohnung zu suchen, welche auch recht schnell gefunden war. Sie wohnte allerdings bis sie in ihre Wohnung einziehen sollte bei uns. Nur die Arbeitssuche war ihr ein Dorn im Auge, da sie absolut keine Lust hat zu arbeiten. Wir haben uns deswegen oft gestritten. Das Pflegeverhältnis wurde natürlich gekündigt und die Großmutter musste zuviel gezahltes Pflegegeld zurückzahlen; zumindest bestand eine Forderung von knapp über 300€ des Jugendamtes B. Die große Tochter wurde dann von der Großmutter an einem Wochenende abgeholt, weil die Große mit Freunden aus B feiern wollte. Als die Große dann wieder von der Großmutter nach A gebracht wurde, stellte sich heraus, dass die Große das Leben in B nun doch lieber bevorzuge und nachdem die Großmutter das Angebot stellte, die Große wieder mitnehmen packte sie wieder ihre Klamotten grob zusammen und weg war sie wieder. Zu dem Leben bei der Großmutter ist zu erzählen, dass es für eine 17-jährige der Luxus pur ist. Sie bekommt Reisen und Designerklamotten bezahlt, kann bis 14 Uhr schlafen, weil die Großmutter dann auch erst ihr Kosmetikstudio aufmacht und selber solange schläft. Sie brauch sich dort nicht um Arbeit kümmern.
Und dann geht es auch schon richtig los. Die Großmutter fordert für vier Monate (dann ist die Große volljährig) eine Wiederaufnahme des Pflegeverhältnisses. Wir weigern uns aber, dieses Pflegeverhältnis zu beantragen. Aus dem einfachen Grund, weil wir es nicht für richtig halten, dass sich die Große da auf Ihren Lorbeeren ausruhen soll. Außerdem wird beim Jugendamt in A, welches durch den kurzen Aufenthalt von der Großen jetzt für sie zuständig ist, erzählt, dass wir die Große mit um Hilfe bittend, der Großmutter wieder mitgegeben haben. Und das ist nicht war. Die Große ist auf Grund des Angebotes der Großmutter wieder mit nach B gefahren. Es gab dann ein großes Streitgespräch in Form einer Zusammenkunft beim JA A. Wir beharrten darauf, nichts zu beantragen und das JA stimmt uns zu. Daraufhin wurde die Grßmutter sauer und drohte uns mit ihrem Rechtanwalt. Circa drei Wochen später kam der erste Brief. Die Großmutter verlangt von meiner Frau die Rückzahlung eines Darlehen in Höhe von 260€, welches nie an meine Frau ausgezahlte wurde. Als Zeugen gibt die Großmutter Ihren Ehemann (Stiefvater meiner Frau) an. Etwas Schriftliches liegt nicht vor. Wir gehen davon aus, dass sie auf diesem Wege die JA-Rechnung von 300€ bezahlen wollen. Dann kam ein Brief vom Anwalt eines Onkels (väterlicherseits), in dem wurde meine Frau beschuldigt gegenüber Dritten geäußert zuhaben, dass jener Onkel die Große sexuell mißbraucht habe. Dieser forderte eine Unterlassung dieser Äußerungen gegenüber Dritten, da dieser Vorfall nie geschehen ist. Wie wir inzwischen wissen, wurde ihm das von der Großmutter durch die Große vermittelt. Dann kam einige Tage später noch ein Brief von dem RA der Großmutter, in welchem gefordert wurde, dass wir eine Aufwandsentschädigung von gut 1100€ an die Großmutter zahlen sollten, da wir die Pflegschaft nicht beantragt haben. Wir haben natürlich wegen dieser drei Fälle unseren Anwalt eingeschaltet. Wir haben aber inzwischen die Nase sowas von voll, dass wir es irgendwie der Großmutter schwer machen wollen, weiterhin diverse Behauptungen gegen uns direkt und über Andere in die Welt zu setzen. Gibt es irgendeine Möglichkeit unserer Großen das Leben bei der Großmutter zu verbieten. Das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wir. Gibt es eine Möglichkeit zusammen mit dem Onkel gegen die Großmutter vorzugehen? Wir würden uns sehr freuen, wenn man uns da was raten könnte. Ansonsten wünsche ich Euch ein schönes Fest und keinen Stress.
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