Dies ist eine Diskussion zu mündl. prüfung 1. staatsexamen - "aus der übung" innerhalb des Forums Examensberichte
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| mündl. prüfung 1. staatsexamen - "aus der übung" hallo allerseits, ich habe jetzt vor wenigen tagen sehr erfreuliche post vom JPA erhalten , denn ich bin zum mündl. zugelassen worden und das sogar mit einer für mich und meine studienvorgeschichte tollen note.jetzt habe ich aber folgende 2 probleme: (1) weil ich die letzten monate wirklich seelisch in einem ausnahmezustand war und mti einem GANZ anderen examensergebnis gerechnet hätte, habe ich kaum mehr was getan. die grundlagen für die klausurbearteiung im StE, das zeigen die noten, sind auf jeden fall da- aber insbes. aus der fallbarbeitungspraxis bin ich raus. nun habe ich aber prüfer bekommen, die kein allgemeines blablabla hören wollen, sondern anhand von teilweise sehr komplexen fällen (die nach aussagen der vorbesprechung auch eher eine baustelle sein soll, die nicht vollständig gelöst werden kann/muss) die prüfung leiten. (2) was da sehr mitreinspielt: ich habe zwar ein gutes langzeit-,aber ein wirklich FURCHTBARES kurzzeitgedächtnis und musste mir jedes mal in den ex.klausuren den sachverhalt viele male durchlesen und herausschreiben, was bei mir nie weniger als 30 min kostete. früher habe ich sehr oft viele punkte in klausuren vergeben, weil ich enifach die sachverhaltsaussagen verdreht/vergessen/fehlverstanden habe. aber so was kann man sich in mündl. prüfungen ja nicht mal im ansatz leisten...da kommts auf ein paar sek. an. Daher nun MEINE FRAGE: wie sollte ich mich in den verbleibenden 13 tagen (hatte 16 urspr.) vorbereiten? einerseits müsste ich die ganze theorie reaktivieren, andererseits auch wieder, gerade zum üben des schnellen reagierens, fälle machen bzw aus zeitgründen überfliegen und kurz im kopf lösen und dann abgleichen. hatte immer an einem examensklausurenkurs eines bekannten reps teilgenommen und habe davon noch zig klausuren liegen. ich weiß, man hätte früher anfangen sollen etc., es war aber einfach der akku leer und jetz is dieser zug auch abgefahren. also: was würdet ihr mir raten, wie ich vorgehen soll? mir haben schon alle prüfer geweissagt, dass ich ja aufgrund meiener tollen vorbenotung mit, ähem, etwas "anderen" fragen rechnen müsse is jetz sehr viel geworden, was ein jurist auch in 2.5 sätzen hätte sagen können, aber vielleicht ist euch mein problem jetzt besser klar geworden. wenn nich, tut es mir leid ![]() so far |
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| AW: mündl. prüfung 1. staatsexamen - "aus der übung" danke für die prompte antwort! das, was du vorschlägst, sprich anhand von protokollen die wiederkehrenden themenschwerpunkte/fälle versuchen herauszufiltern, habe ich schon gemacht..gestern die protokolle besorgt. das ist ja der jammer die netten profs/praktiker haben sich so gut wie garnicht auf etwas versteift bzw etwas ausgeschlossen..lediglich der ÖRechtler wird eher oberflächliche sachen aus dem VerwRAT bzw STaatsorga dranbringen..ÖRecht ist zwar mit ABstand mein schlechtestes Gebiet in den Klausuren gewesen, aber trotzdem mache ich mir da die gernigsten Srogen.Dagegen kamen zB im Strafrecht "äußerlich" exotische FÄlle bzw FÄlle mit rel. exotischen Tatbeständen dranm, die sich später aber eher als recht komplexe und verntzet AT-Probleme dargestellt haben. EHer viele Delike als eins bis zum Erbrechen und in 1000 Varianten. ZR ist mMn ebenso anspruchsvoll- im wesentlichen Schuldrecht mit leichten schwerpuntken auf werkvertragsrecht, häufig aber auch typengemischte verträge, viel verbraucherschutzR, aber ebenso ab und zu mal PfandR, häufiger ZPO-Teile, etwas GesellschaftsR..also wirklich nur schlecht einzugrenzen. gern wurden mal ebenfalls wieder vermeintlich "unbekannte" Vertragstypen genommen, um sie dann anhand der bekannten Vertragstypen einzuordnen/abzugrenzen. naja, jetzt wirst du sicherlich antworten " da hast du ja schon was", klar, ich hab mir die protokolle natürlich recht genau durchgelesen...aber bis ich die einschlägigen stoffgebiete ordentlich durchhab, isses mitte diesen jahres |
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