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Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters

Dies ist eine Diskussion zu Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters innerhalb des Forums Europarecht

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  #1 (permalink)  
Alt 12.02.2008, 13:09
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Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters

Ich habe eine Frage,

undzwar möchten mein Freund ( griechisch-orthodox) und ich (evangelisch) unseren gemeinsamen Sohn auch griechisch-orthodox taufen lassen. Wir sind aber noch nicht verheiratet und wollten damit auch eigentlich noch ein wenig warten. Nun wird uns von der griechisch-orthodoxen Kirche erzählt, dass unser Sohn nur getauft werden kann, wenn wir verheiratet sind, denn das Kind dürfte sonst nur nach der Glaubensrichtung der Mutter getauft werden. Ich verstehe nicht, wieso das nach europäischen Recht nicht anerkannt werden sollte? Stimmt das wirklich, oder versucht die Kirche uns zur Heirat zu zwingen?

Ich hoffe, man kann mir helfen..

Christina
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Alt 12.02.2008, 13:36
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AW: Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters

1. Forenregeln beachten. Konkrete Rechtsberatung ist hier nicht erlaubt. Bitte Beitrag ändern.

2. Allgemein gesagt: die Kirchen haben ihre eigenen Ansichten und auch Regeln und Gesetze. Wer sich ihnen nicht fügt, kommt eben nicht in den Himmel. Eine Klage dagegen vor einem ordentlichen Gericht ist völlig aussichtslos. Redde Caesari quae sunt Caesaris!
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  #3 (permalink)  
Alt 12.02.2008, 14:21
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AW: Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters

Zum TE kann schon geantwortet werden, da es "göttliches Recht" betrifft, ergo nicht weltliches.

Im Übrigen sei aber gesagt, dass man sich eben den zugehörenden Kirchenrechten beugen muss und soll, wenn man gläubig oder zumindest Wert darauf legt!

Das Sakrament der Ehe, wie auch Taufe sollte somit nicht bloßer Spass- oder Wechselfaktor sein, wenngleich die "europäischen Riten, Gebräuche und Sitten innerhalb der Glaubensgemeinschaften" nicht allesamt einander gleichen.

So gesehen, sollte das Kind eben erst gar nicht das Taufsakrament empfangen, um späters selbst eine Entscheidung für sich treffen zu können!

Auch will nicht jedes Kind aus mütterlicher Tollerei oder väterlicher Bestimmung Orthodox werden.
Dem Kinde ist dieses sicherlich zunächst ungefragt auch egal, aber spätestens bei Schulbeginn könnte es dann doch sehr exotisch von Kameraden betrachtet werden.

Spätestens dann ist der Urlaubsflirt und dessen Folgen über die Mutter geklärt?!


Lg. aus dem katholischen Bayern
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Alt 12.02.2008, 14:50
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AW: Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters

Zitat:
Zitat von Goldbart
Moment mal... auch das "göttliche Recht" wurde vom Bodenpersonal geschrieben!
Abgehoben war das aber auch schon lange...

Zitat:
Zitat von Goldbart
Nur passt man mit 18 so schlecht ins Taufbecken...
Sekte...äääh Religionsgemeinschaften, die die Ganzkörpertaufe propagieren, mieten für solche Zwecke Schwimmbäder. Da passt vieles rein. Umd danach bleibt ein Andenken (Zehenzwischenräume, juckend).
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Alt 12.02.2008, 15:08
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AW: Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters

Zitat:
Zitat von Goldbart
Moment mal... auch das "göttliche Recht" wurde vom Bodenpersonal geschrieben!
Göttlich war daran wohl nur das Honorar... naja, zumindest halbgöttlich!
seither war aber etliche Male eine Währungsumstellung und wurde vielfach geraubt!


Zitat:
Zitat von Goldbart
Nur passt man mit 18 so schlecht ins Taufbecken...
Bei Orthodoxen reicht es vollkommen, wenn man am Berg Athos (Agion Oros) einmal ins Meer springt??


Ich stelle jedenfalls fest, dass die Mutter, ev. und unbedarft,...
der Vater ein Grieche mit Ehefrau bei Saloniki und eventl. eigenen orthodoxen Nachwuchs...
..keine Hochzeitspläne schmieden kann...will


Kenne nämlich gleichen Fall bei einer Bekannten, welche ebenso "gläubig" einem Hellenen die Brusthaare krault.

Lg. aus München
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Alt 14.02.2008, 16:09
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AW: Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters

Ihr seid mir ja alle eine sehr große Hilfe..............

Ich wollte jediglich wissen, ob es irgendein Gesetz gibt, dass vorschreibt, dass die Eltern des Kindes verheiratet sein müssen, damit das Kind den Glauben des Vaters annehmen kann, denn der Priester meint, es würde hier in Deutschland die Regel herschen, dass das Kind nur den Glauben der Mutter annehmen darf, wenn man nicht verheiratet ist...
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  #7 (permalink)  
Alt 14.02.2008, 16:18
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AW: Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters

Ein Kind darf den Glauben annehmen, den ihm seine Erziehungsberechtigten zuschieben.

Ist das Kind nicht-ehelich, und die Mutter alleinige Erziehungsberechtigte, entscheidet diese, welchen Glauben das Kind haben soll. Ob die jeweilige Religionsgemeinschaft allerdings mit der Aufnahme des Kindes einverstanden ist, muss diese entscheiden.
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Alt 14.02.2008, 16:20
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AW: Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters

Wer hat das Sorgerecht für das Kind - beide oder nur die Mutter ?
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"Heirate oder heirate nicht. Du wirst beides bereuen"
~ Sokrates ~
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  #9 (permalink)  
Alt 14.02.2008, 16:35
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Zitat:
Zitat von Divinita
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Ich wollte jediglich wissen, ob es irgendein Gesetz gibt, dass vorschreibt, dass die Eltern des Kindes verheiratet sein müssen, damit das Kind den Glauben des Vaters annehmen kann, denn der Priester meint, es würde hier in Deutschland die Regel herschen, dass das Kind nur den Glauben der Mutter annehmen darf, wenn man nicht verheiratet ist...


Wie HUMUNGUS schon einig mit dem PRIESTER ´s Wort schon sagte, ...was dem Kinde untergejubelt wird!

Ergo, ist die Mutter mit "Ihrer" Religion zunächst zuständig!

Mutter wird zunächst selbst .... und dannnnn ..... das Kind in einer Griechisch-Orthodoxen Kirche auf den Namen z.B.: Aristoteles Georgios Gyrosos getauft.

Sodann ist eventuell verheirateter Papa aus Volos oder Kalambaka, welcher zufällig seine unterhaltspflichtigen Kinder gerne mal dem Orthodoxen Patriarchen zuweist und sodann den Sirtakis als Taufgeschenk beibringt

Lg. aus München

PS. Dem Kind ist es "wurscht"!
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Alt 14.02.2008, 16:38
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AW: Taufe des Kindes nach der Glaubensrichtung des Vaters

Zitat:
Zitat von La Belle
Wer hat das Sorgerecht für das Kind - beide oder nur die Mutter ?


Die Mutter ganz sicher, der Vater wohl kaum- dieser ist zusehr mit orthodoxem Glauben beschäftigt und hat ein Geheimnis!


Lg.
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