
04.04.2012, 23:38
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| Enkel - Erbrecht komplexer Fall, wer kann mit Fakten dienen? Mal angenommen ein Opa mit vier leiblichen Kindern und einer Frau in zweiter Ehe verstirbt plötzlich und unverhofft. Da der Kontakt zu seinen Kindern Zeit lebens sehr schlecht war hat er diese mit Hilfe eines eindeutig formulierten Testamentes enterbt. Dieses Haus mit Grundstueck (Wert ca. 350k) haben die beiden (Opa/2. Ehefrau waren vorher Eigentuemer) seinen beiden Enkeln zeit lebens ueberschrieben, beim Tods des Opas ist die 10 Jahresfrist aber noch nicht abgelaufen. Weiter besteht auf dem Haus ein lebenslanges Nießbrauchrecht fuer seine 2. Ehefrau, sowie eine Leibrente an seine 1. Ehefrau in Höhe von 600 Euro monatlich. Einzige Erbin laut Testament ist seine zweite noch lebende Ehefrau, weiteres Vermögen war bei Tod des Opas nicht vorhanden. Nach dem Tod des Opas erheben 2 seiner leiblichen Kinder einen Anspruch auf ihren Pflichtanteil, die anderen beiden Kinder verzichten freiwillig.
Frage: Besteht in diesem Fall ein Anspruch auf diesen Pflichanteil fuer die beiden leiblichen Kinder, an wen ist ggf. dieser Anspruch zu stellen (Enkel oder 2. Ehefrau)? Und wie hoch ist dieser Anspruch dann ca.?
Wer kann diesen Fall lösen? |