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Onlinebanking Betrug

Dies ist eine Diskussion zu Onlinebanking Betrug innerhalb des Forums Computerrecht / EDV-Recht

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  #1 (permalink)  
Alt 18.01.2010, 13:09
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Onlinebanking Betrug

Hallo,

mal angenommen Kunde K ist bei der Bank B Kunde und nutzt Onlinebanking mit I-Tan-Verfahren.
Eines Tages schaut K auf seinen Kontoauzug und stellt fest das 3000€ auf eine ihm unbekannte Person überwiesen worden ist.
K reklamiert sofort bei B und macht eine Anzeige bei der Polizei P.
P findet nur heraus das die IP mit welcher die Überweisung getätigt wurde, nicht vom K entspricht (anderer Provider) und das das Geld in den Slavischen Raum gegangen ist.
K unterrichtet B und möchte den Schaden reguliert haben, B weigert sich und behauptet K sei unachtsam mit seinen Daten umgegangen.
K wendet sich an die regionale Presse, daraufhin bekommt K das Angebot einen Ombutsman einzuschalten.
1. Welche aussichten hat K im Falle eines Rechtsstreites?
2. Kann K sonst noch etwas unternehmen, B zur Kulanz zu bewegen?

Dieser Fall ist natürlich frei erfunden.

Gruß,
Ronny
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  #2 (permalink)  
Alt 18.01.2010, 15:52
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AW: Onlinebanking Betrug

Zuerst sollte man mal die AGBs der Bank durchlesen und auch die Datenschutzbestimmungen bei der Anmeldung vom Konto/Online-Banking.

Dort wird es sicher auch einen Paragraphen für Betrug etc. geben.
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  #3 (permalink)  
Alt 18.01.2010, 18:11
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AW: Onlinebanking Betrug

Zitat:
Zitat von Vega
Zuerst sollte man mal die AGBs der Bank durchlesen und auch die Datenschutzbestimmungen bei der Anmeldung vom Konto/Online-Banking.

Dort wird es sicher auch einen Paragraphen für Betrug etc. geben.
Das mag natürlich so sein, hilft mir jetzt aber überhaupt nicht! Wenn alle Leute immer alles richtig machen würden, gäbe es dieses Forum wohl auch nicht.
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  #4 (permalink)  
Alt 31.03.2010, 00:22
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AW: Onlinebanking Betrug

Der Verdacht liegt nahe wenn auch die ITans vorhanden sind das du unsachgemäß mit den Daten umgegangen bist. Lösung wird wohl nur der Strittigeweg bringen.
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  #5 (permalink)  
Alt 31.03.2010, 00:28
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AW: Onlinebanking Betrug

wir diskutieren hier nur fiktive Sachverhalte!
Zitat:
Zitat von prene
Der Verdacht liegt nahe wenn auch die ITans vorhanden sind das man unsachgemäß mit den Daten umgegangen ist.
der Auffassung ist beizutreten
__________________
ned dass ma redt, ma sagts ja bloß

Forenregeln lesen und verstehen - ich beantworte keine PN-Anfragen zu den Forenregeln
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  #6 (permalink)  
Alt 22.04.2010, 17:12
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AW: Onlinebanking Betrug

Zitat:
Zitat von Vega
Zuerst sollte man mal die AGBs der Bank durchlesen und auch die Datenschutzbestimmungen bei der Anmeldung vom Konto/Online-Banking.

Dort wird es sicher auch einen Paragraphen für Betrug etc. geben.
Der Meinung kann ich mich nur anschließen. Ich finde es auch sehr wichtig, dass man immer die AGB's der Bank durchliest so ist man in einem Betrügsfall zumindest auf der sicheren Seite und man weiß was auf einen zukommt. Ich hoffe aber das mir sowas nie passiert. Das wäre wirklich sehr ärgerlich.
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  #7 (permalink)  
Alt 22.04.2010, 18:57
JHS JHS ist offline
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AW: Onlinebanking Betrug

Es wäre auch interessant zu wissen, welche Methode angewendet wurde... Das muß die Bank ja halbwegs nachvollziehen können...

http://de.wikipedia.org/wiki/Transak...ste_.28iTAN.29
__________________
cheers, JHS
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  #8 (permalink)  
Alt 22.04.2010, 19:26
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AW: Onlinebanking Betrug

Bei einem I-Tan-Verfahren ist es selbst bei erfolgreichem Phishing nicht einfach, eine korrekte TAN zu kriegen, weil der Phisher ja nicht weiß, ob die entsprechende I-Tan bei der nächsten Buchung abgefragt wird.

Es kommen also folgende Wege in Frage:
1. Der Phisher wusste, dass nur noch eine Handvoll I-Tans auf dem Bogen benutzbar waren und die Wahrscheinlichkeit große war, eine "gute" zu erwischen".
2. Der Onlinebetrüger hatte Zugriff auf den Tan-Bogen.
3. Der Phisher loggte die Tans des Kunden bereits längere Zeit mit, Folge: siehe 1.
4. Dem Phisher gelang es, eine Überweisung des Kunden "umzubiegen" und diese auch noch dazu in Hinsicht auf den Betrag zu frisieren. In diesem Fall wäre es am wahrscheinlichsten, dass der Kunde nur eine geringe Schuld hat. Auf diese Möglichkeit wird in Wikipedia angespielt.

Übrigens ist eine Wikipedia-Aussage nicht korrekt: üblicherweise wird eine alte iTan-Liste deaktiviert, sobald eine Zahl aus einer neuen Liste benutzt wird. Verständlich, weil es sonst verschiednee iTans mit gleicher i-Nummer gäbe!

Wie auch immer: der Kunde steht denkbar schlecht da und wird Mühe haben, wieder an sein Geld zu kommen.
__________________
Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.
Albert Einstein

Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden.
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