Dies ist eine Diskussion zu Abzocke beim Händler! innerhalb des Forums Computerrecht / EDV-Recht
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| Ich habe folgende Problem: ---------------------------------Vorgeschichte---------------------------- Mitte Febuar hatte ich einen Virenbedingten Crash auf meiner Festplatte. Ich bin zu einem neuen computerhändler gegangen, weil der einmal in meiner Straße lebt, und weil ich mir gesagt habe, den fördern, das belebt das Geschäft. (außerdem hat er eine Zweigstelle in einem der umliegenden Dörfer) Ich wollte auf der Festplatte ca 150 Bildformate von einem Modellfliegermeeting retten, daraufhin bot mir dieser Händler eine Datenrettung an, und er schlug eine Datensicherung in dieser Festpaltte vor. Ich habe den Rehner zu ihm hingebracht, und sollte einen Zettel unterschreiben, damit die den Rechner Zuordnen können. Als der Rechner fertig war, wollte der Händler 500 was diese Datenrettung pauschal kosten würde. (das stand so im kleingedruckten, meine schuld ich weiß) Ich habe bar bezahlt (nebenan war die bank) und habe zu hause alles angeschlossen. Leider war nichts drauf was ich haben wollte (halbes betriebssystem, teile von winamp etc..) --------------------Jetzt gehts ums Eigentliche----------------- Daraufhin, bin ich zum Händler hin, und habe mich beschwert, weil da nichts drauf ist, was ich brauche. Daraufhin er Wörtlich zu mir: Zitat: "Komm bring nochmal eine Festplatte her, ich spiel´dir das ganze nochmal drauf!" Zitat Ende Ich hab dann Tags drauf (Freitag) eine Festpaltte hingebracht, und nachgefragt wann die feritg ist, und er meinte weil die Samstags nicht auf haben, Montag nachmittag. Ich bin dann Samstag morgen dann auf eine Messe gefahren, und die haben zu Hause angerufen. Mein Bruder holte die Festplatte ab und gab die mir als ich abends da war. Ich habe mich gefreut, toller händler, toller service, super!! Als ich die Festplatte anschloss, wieder nichts!! Übers Wochenende habe ich dann im Internet ein Programm gefunden, was mir einen Großteil der Daten wiederbrachte (ES konnte gelöschte Dateien wiederfinden) Ich habe mir gedacht super! der Quatschkopf von Händler bekommt das eh nciht wieder hin, konto ist blank für mich ist die Sache gegessen. --------jetzt wirds makaber------------- Halbes Jahr später schickt der Typ mir diese Rechnung, und will 30 von mir! Frage: Inwieweit ist er Handlungsfähig? - Ich habe den Auftrag nicht erteilt, (feld links ist ja leer) - Es war nie die rede von 30 - Mein Bruder hat unterschrieben, dass die Reperatur erledigt sei, aber er wusste nicht worum es ging, und er konnte die Festplatte nicht einsehen. - Und die 30 standen da nicht drunter (können wir nicht beweisen) PS: Mein BRuder musste nur unterschreiben, als beweiß, dass die Festplatte rausgegeben wurde. |
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| Die 30 mußt Du wohl auch noch abdrücken. Du hast den Händler einmal mit der Datenrettung über 500 beauftragt, das nächste Mal mit "Daten kopieren" (was immer man darunter auch konkret versteht) über 30. Beides sind Dienstverträge, d.h. es wird ein Wirken geschuldet, das aber nicht von Erfolg gekrönt sein muß. Das defekt gelieferte Auto kann ich in die Werkstatt zurückbringen und Nachbesserung verlangen (das ist dann ein Werkvertrag), bei Dienstleistungen wie Software oder Datenrettung geht das normalerweise nicht. Microsoft könnte sonst dicht machen wegen der Bugs in Windows. Das nächste Mal aufpassen und schriftlich festhalten was das ganze kostet.
__________________ Da hilft kein Schätzen, Raten, Dichten Man muß sich nach den Daten richten Ich weiß nicht, daß ich nichts weiß. Aber die anderen wissen das ja noch weniger. |
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| hmmm... aber wenn der erste Versuch die daten zu retten, misslingt, muss er dann nicht nachbessern? die 500 flocken habe ich abgeschrieben, ok, aber das neue bespielen, ist das nicht eine form von kulanz? VW hat doch auch die autos zurückgerufen, wo die vergessen habe, die Sicherheitsgurte zu befestigen, da haben die den kunden auch nichts berechnet, oder MS bietet doch jede woche ein neues update an -- und das kostenlos-- oder sehe ich da was verkehrt? |
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| VW verkauft ja Autos, also eine Sache, das ist ein Werkvertrag und in diesem Fall ist bspw. ein defekter Motor ein Mangel, den VW beheben muß. Der Händler hat die Datenrettung ja vorgenommen, zwar mit bescheidenem Ergebnis, aber der Dienstvertrag ist idR damit erfüllt. Du verklagst ja auch nicht Microsoft, weil dank Windows' Programmierfehler ("Bugs") der Virus überhaupt erst auf dem Rechner gelandet ist. Google doch mal nach Datenrettung im Internet. Ontrack ist ziemlich bekannt, die können auch teils mechanische Fehler beheben. Die Preise sind dann aber auch gesalzen: Die erste Diagnose kostet lt. tecchannel zwischen 50 und 250 Euro. Dort wird ausgelotet was wiederhergestellt werden kann. Die eigentliche Datenrettung kann dann locker eine vierstellige Summe kosten. Das Problem, das automatisch vorgehende Programme (billige Shareware wie superteure Programme) haben ist, wenn jede Datei nicht in einem Stück, sondern fragmentiert vorliegt. Viele Programme können diese Fragmente dann nicht mehr korrekt zusammenfügen, versuchen es aber, und das Ergebnis ist Murks. Dann ist Handarbeit angesagt, diese Bruchstücke manuell zusammenzufügen. Es ist natürlich auch möglich, daß der Händler einfach ein Programm für 39 Euro hat laufen lassen. Dann ist die gezahlte Summe von 500 Euro unangemessen, die Leistung könnte nicht fachgerecht ausgeführt worden sein. In diesem Fall würde ich aber einen Rechtsanwalt kontaktieren und die Chancen mit ihm ausloten.
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| Da ich mit eine freeware-programm mehr erreicht habe wie der, ghe ich davon aus, dass der händler diese "billige Software" verwendet hat. Ich wollte nur einen bestimmten Ordner in Windows gerettet habe, aber der händler hat mir nur alles andere gerettet, nur dieser Ordner fehlte! Er hat die gesammten Daten beim ersten mal wieder in die befallende Festplatte kopiert, und angeblich 10.000 *.chk-dateien gefunden. Da ich die sog. *.chk-Dateien vermisst habe, war ich ja das 2. mal hin, und er erzählte, dass das die kleinen dokumente sein können, und er unterstellte mir, dass ich die dateinen gelöscht hätte, aber und wollte mir die ein 2. mal aufspielen . Da war keine rede von Geld. Mein Burder der die Festplatte abholte weiß auch nciht mehr, ob da die rede von Geld gewesen ist (ist ja ein halbes jahr her) und bei diesem 2. mal waren wieder keine dateien drauf, sondern nur der "selbe mist" Ich habe danach am wochenende diese besagte freeware laufen lassen, und die hat mir etliche der verlorenen Daten wieder aufgespürt. Große dateien immer komplett (weil die in einem Stück gespeichert wurden) und kleinere leider meist nur zu einem Teil (die sind ja die Lückenbüßer auf der Festplatte) Ich gehe sogar mittlerweile davon aus, dass er daduch dass er die Daten in die Festplatte kopiert hat, mir meine verlorenen dateien überschrieben hat. |
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| Der Aufwand, etwas nach einem halben Jahr hieb- und stichfest zu beweisen ist natürlich schwer, zumal die Festplatte ja wahrscheinlich nicht mehr in dem Zustand befindet wie sie der Händler ausgehändigt hat. Sofern also kein Komplett-Image vorliegt, ist das nach einem eigenen Rettungsversuch nicht mehr der Fall. Grundsätzlich in allen Zweifelsfällen also möglichst gleich was unternehmen. Firmen wie Ontrack können aber häufig auch per gesicherter Internetverbindung auf dem lokalen Rechner nachschauen, was noch zu retten ist und was es kostet.
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