Dies ist eine Diskussion zu Täuschung oder Betrug? innerhalb des Forums Bürgerliches Recht allgemein
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| Täuschung oder Betrug? Mal eine Frage an die Experten... Dazu die folgende fiktive Situation: Das Auto des Geschädigten 'G' hat keinen TÜV mehr. Der Schädling 'S', welcher ein Nachbar der Freundin von G ist, bemerkt dies und bietet seine Hilfe an. Er sei KFZ-Meister in Frührente und könne die notwendigen Reparaturen zusammen mit G in der Werstatt seines Bekannten durchführen, benötigte Ersatzteile könne er günstig über die besagte Werkstatt bestellen. G kennt S flüchtig, freut sich jedoch über die angebotene Hilfe und willigt ein. Ein Paar Tage später klingelt es bei der Freundin von G. G ist auch anwesend. Vor der Tür steht S, welcher behauptet, er habe bereits Ersatzteile auf Kommission bestellt. TÜV könne auch in der Werkstatt gemacht werden, der dortige Prüfer würde dies für nur 30 Euro machen. Insgesamt behauptet S, daß er erstmal 165 Euro für TÜV und Ersatzteile benötigt. G hat 110 Euro dabei, welche er S gibt. Die restlichen 55 Euro erhält S sogleich von der Freundin von G, da G nicht genug dabei hat. Was folgt ist ein langwieriges 'winden' von S. Es werden immer wieder Termine vereinbart, zu denen man gemeinsam in die besagte Werkstatt fahren will. S lässt sie jedes mal kurz vorher mit haarsträubenden Geschichten platzen (Muß ins Krankenhaus, Tochter ist in der Schule vom Klettergerüst gefallen... Kurze zeit später sieht man die Tochter im Garten toben... etc.). Dies geschieht vermutlich ca. 15-20 mal. Die Situation ziehe sich nun über Monate hin. G fährt in dieser Zeit ohne Tüv. G fordert von S die angeblich besorgten Ersatzteile. S liefert diese nicht. G verkauft sein Auto, da er nicht länger ohne TÜV fahren kann. Da S die Teile angeblich auf Kommission bestellt hat, fordert er von S die Rückgabe der Ersatzteile an den Teilehändler und die Rückgabe der 165 Euro an ihn. Dies sei laut S kein Problem. Dennoch folgt wieder monatelanges 'Winden' des S. Er laufe dem Teilehändler ebenfalls wegen des Geldes hinterher usw. Eines Tages hört G von einem weiteren Nachbarn 'N2', daß S bei diesem eine ähnliche Story abgezogen habe. Auch N2 habe sein Geld nicht wiedererhalten. Von G damit konfrontiert, bestreitet S die Geschichte von N2 wutentbrannt. Könnte G in einem solchen Fall Anzeige erstatten? Wenn ja, wegen was? Betrug? Ein direkter Beweis für einen Betrug liegt ja nicht vor, also daß die Geschichte von S nicht stimmt. Nur die Freundin des G als Zeugin der Geldübergabe. Oder ist dies nur Zivilrechtlich zu lösen? Kann man bei zivilrechtlichen Angelegenheiten auch Anzeige erstatten, oder beziehen Sich Anzeigen immer auf Straftatbestände? Entschuldigt meine Unwissenheit... ![]() ![]() Kämen dann weitere Kosten auf G zu? Oder hätte G vielleicht noch andere Möglichkeiten? Vielen Dank Euch schonmal, und Viele Grüße ![]() Saturn |
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