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RA-Kosten

Dies ist eine Diskussion zu RA-Kosten innerhalb des Forums Bürgerliches Recht allgemein

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  #1 (permalink)  
Alt 01.02.2008, 09:54
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RA-Kosten

M und V waren verheiratet und haben das GSR für die Kinder K1 und K2.

Wenn nun M gegen den V einen Anspruch der K durchsetzen will (keinen KU) und dazu einen RA beauftragt, wer bezahlt diesen, wenn die Forderung berechtigt war und es zu einer außergerichtlichen Einigung kommt ?

Eigentlich ja der die Musik bestellt - aber K1 und K2 sind beide minderjährig, verfügen also über keinerlei Einkommen, bekommen sie deshalb einen Beratungshilfeschein beim AG ? Und deckt dieser dann sämtliche Kosten des RA ab ? Oder müsste V bezahlen, da er diese Kosten zunächst verursacht hat?

Danke!
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  #2 (permalink)  
Alt 01.02.2008, 18:53
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AW: RA-Kosten

Nun, in Verzug kann man ja nur bei einer regelmäßigen Zahlung sein, das trifft hier aber nicht zu (V hat sich an den Sparbüchern der K bedient..)

Beratungshilfeschein ist ja nix anderes, als dass der Staat die Kosten trägt - tritt dieser ggf. an den V heran, um sie sich zurückzuholen? (Er hat ja eh kein Geld)...
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  #3 (permalink)  
Alt 01.02.2008, 19:06
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AW: RA-Kosten

Zitat:
Hatte der die etwa in Besitz ?
Sagen wir mal so - er ist ja damals ausgezogen und hat alles mitgenommen, was er meinte, was wichtig wäre; u.a. auch die Sparbücher. Seine Aussage dazu: Da hat eh nur meine Stiefmutter eingezahlt, also sind die Gelder nicht von Dir und evtl. will sie nach der Trennung immermal was aufzahlen, wenn sie keine Geschenkideen hat.

Also wurden ihm die Bücher gelassen - und man hätte sie eh nur heraus klagen können, wobei er ja auch SR hat...

Was wäre denn der nächste Schritt, falls man keine Kopien der SpBücher bekommt - Auskunftsklage?
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  #4 (permalink)  
Alt 01.02.2008, 19:18
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AW: RA-Kosten

Komplizierter, ornäää ...

Also - er meinte die Oma hätte die SpBücher in Verwahrung (damit es mit der Einzahlung leichter wird) - aber ob das stimmt mag dahingestellt sein, ergo weiß man nicht, was sie nun genau wusste. Vll. sollte man sie auch mal anschreiben.

Die Bücher sind aber auf den Namen von K1 und K2 ausgestellt und die beiden Sorgeber. haben bei der Kontoeröffnung unterschrieben...

Die Bank ihrerseits meinte, wer die Bücher hat, kann abheben.
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  #5 (permalink)  
Alt 01.02.2008, 20:07
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AW: RA-Kosten

Also ok, muss O angeschrieben werden und soll mal aussagen, was sie zu dem Buch weiß.

Dann wird man auch noch die Bank anschreiben müssen, um Kontoauszüge zu bekommen, damit man auch weiß, um welche Beträge es sich überhaupt handelt..

Zitat:
dann isses allerdings eh egal
Das seh ich nicht so.

Mann könnte ja zumindest jetzt einen Schuldtitel erwirken und wenn der dann 30 Jahre gilt, muss er irgendwann bedient werden - spätestens wenn der V was erbt (und das wird vmtl. nicht wenig werden).
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