Zivilcourage, aber wie?
Veröffentlicht: 16.08.2010 um 19:51 von 2much
Stichworte gewalt, hilfe, opfer, straftat, zivilcourage
Spätestens seit dem Fall Dominik Brunner ist der Begriff Zivilcourage wieder in aller Munde. Brunner hat mit dem Leben bezahlt, aber er hat auch Fehler gemacht. Aber wie hilft man richtig, ohne sich selbst zu gefährden? Auch will man sich ja nicht selbst einer Straftat schuldig machen.
Ich empfehle stets weiterzugehen, aber sich die Situation und die Täter genau einprägen. Sobald man außer Sichtweite der Täter ist, sollte man die Polizei verständigen. Sofern möglich kann und sollte man auch direkt eine Streife oder an Bahnhöfen die Bundespolizei verständigen. Wie bei jedem Notruf sollte man die Position möglichst genau mitteilen können. Also notfalls noch mal auf das Straßenschild gucken oder den Namen der Haltestelle etc. Nach Möglichkeit sollte man sich nicht entfernen, sondern auf Polizei und/oder Notarzt warten und denen nötigenfalls den Weg weisen.
Keinesfalls sollte man den Helden spielen! Insbesondere bei mehreren Gegnern geht der Kampf selten zugunsten des Helfers aus. Selbst manch erfahrene Kampfsportler musste diese Erfahrung machen. Zudem besteht die Gefahr, dass man später selbst einer Straftat bezichtigt wird, ob nun zu recht oder unrecht.
Übrigens: bei den meisten Handys lassen sich Notrufnummern auch bei eingeschalteter Tastensperre und auch ohne Guthaben oder gar Sim-Karte wählen!
Ich empfehle stets weiterzugehen, aber sich die Situation und die Täter genau einprägen. Sobald man außer Sichtweite der Täter ist, sollte man die Polizei verständigen. Sofern möglich kann und sollte man auch direkt eine Streife oder an Bahnhöfen die Bundespolizei verständigen. Wie bei jedem Notruf sollte man die Position möglichst genau mitteilen können. Also notfalls noch mal auf das Straßenschild gucken oder den Namen der Haltestelle etc. Nach Möglichkeit sollte man sich nicht entfernen, sondern auf Polizei und/oder Notarzt warten und denen nötigenfalls den Weg weisen.
Keinesfalls sollte man den Helden spielen! Insbesondere bei mehreren Gegnern geht der Kampf selten zugunsten des Helfers aus. Selbst manch erfahrene Kampfsportler musste diese Erfahrung machen. Zudem besteht die Gefahr, dass man später selbst einer Straftat bezichtigt wird, ob nun zu recht oder unrecht.
Übrigens: bei den meisten Handys lassen sich Notrufnummern auch bei eingeschalteter Tastensperre und auch ohne Guthaben oder gar Sim-Karte wählen!
Kommentare 1
Kommentare
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Zivilcoruage, aber wie?
Die Aussagen haben sicherlich einiges für sich und ich weiß auch nicht, ob ich mich in einer ähnlich brenzligen Situation nicht genauso verhalten würde?
Fraglich ist aber, ob man - ohne sich handgreiflich einzumischen - nicht doch auch noch andere Möglichkeiten hat. Ich denke dabei daran, die Aktionen der Täter lautstark verbal zu kritisieren und dadurch möglichst andere Passanten auf das Geschehen aufmerksam zu machen und zu animieren ebenfalls dagegen zu protestieren. Schließlich wollen Täter alles andere als Aufmerksamkeit und fürchten diese in der Regel am meisten.
Das erfordert Mut, aber genau darauf kommt es bei der Zivilcourage an. Weitergehen, die Polizei rufen und abwarten kann jeder. Manchmal ist es dann für das Opfer aber auch für couragierte Helfer zu spät.
Gruß
ErratoVeröffentlicht: 14.10.2010 um 09:30 von Errato











