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Verbeamtungschancen mit IgA-Nephritis

Dies ist eine Diskussion zu Verbeamtungschancen mit IgA-Nephritis innerhalb des Forums Beamtenrecht

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Alt 30.12.2009, 20:59
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Verbeamtungschancen mit IgA-Nephritis

Angenommen ein Lehrer wird nach dem erfolgreichen Referendariat an einer Schule angestellt und muss zur amtsärztlichen Untersuchung zwecks Untersuchung der Voraussetzungen für die Einstellung oder Nicht-Einstellung als Beamter. Bei diesem Lehrer wurde zum Beispiel zehn Jahre vorher eine IgA-Nephritis diagnostiziert, aber die Krankheit

1. schränkt ihn in keiner Weise bei seiner Berufsausübung ein (volle Leistungsfähigkeit)
2. zwingt ihn nicht zu einer medikamentösen Behandlung.
3. zeichnet sich durch Werte aus, die nach Sarre noch nicht einmal unter Stadium I fallen*
4. hält sich hinsichtlich der Werte seit Diagnosezeitpunkt stabil

Hierzu nun die Fragen:

a) Wie hoch sind die Einstellungschancen für die Beamtenlaufbahn?
b) Gibt es die Möglichkeit gegen eine Ablehnung zu klagen, weil es faktisch keine Einschränkungen bei der Berufsausübung gibt?

Mir fällt jetzt soweit nichts Weiteres ein, aber evtl. füge ich Ergänzungen hinzu.

*Ich beziehe mich bei diesen Ausführungen auch auf den Leitfaden Arbeitsamtsarztliche Begutachtung 9-2000 (zur freien Einsicht im Internet verfügbar, bitte hierfür eine Suchmaschine nutzen; einen Link kann ich auf Anfrage auch bereitstellen, weiß aber nicht, wie es hier gehandhabt wird, deshalb erst einmal ohne Link).

PS: Ich danke recht herzlich im Voraus für die Behandlung dieses (fiktiven) Falls.
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