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Existenzverlust Fristversaeumnis

Dies ist eine Diskussion zu Existenzverlust Fristversaeumnis innerhalb des Forums Beamtenrecht

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Alt 30.11.2006, 19:13
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Existenzverlust Fristversaeumnis

Ich bin 34 Jahre alt, gelernter Kfz Mechaniker, habe diesen Beruf hier in DEutschland erlernt und unter anderem auch im Ausland ueber zehn Jahre lang ausgeuebt.

Seit Oktober 2003 bin ich nach 7 jahren wieder in Deutschland und bin ueber einen Subunternehmer fuer die amerikanische Armee taetig.

Arbeitsbedingt bin ich manchmal wochen- oder monatelang nicht zu Hause.

Durch einen Fehler meinerseits, ich fuhr meinen Privat Pkw mit 0.82 promille , musste ich den Fuehrerschein fuer einen Monat abgeben, Anstelle des Fuehrerscheins fand ich jedoch nach Ablauf der 30 Tage nur mehrere Briefe der Kreisverwaltung , mit dem Zweifel an der Fahreignung, die Aufforderung zur MPU und die Androhung des entzugs der Fahrerlaubnis.

Ich rief den Beamten sofort an (19.5.2005) und bekam mitgeteilt das der Einleitungsbescheid bereits versand sei und ich sollte doch in Zukunft den Briefkastenschluessel einem Nachbarn oder Bekannten geben.

Ich habe meinen Pkw weiterhin fuer Arbeitswege genutzt und habe nun zwei Anzeigen wegen fahren ohne Fahrerlaubnis.

Ich bin durch den Verlust auch nicht mehr in der Lage meinen Beruf auszuueben und bin als Helfer fuer 8 Euro die Stunde beschaeftigt.

Diese Kette von Umstaenden wollte ich auch vor Gericht vortragen was aber nur in einem Fall gelang, Termin ist am 6.12.2006

Nummer 2: Strafbefehl heute eingegangen , 900 oder Ersatzfreiheitsstrafe.

Wie kann ich mich hier noch wehren ?
Hier wird weder auf Lebensumstaende, Existenz noch Gesundheit Ruecksicht genommen, ist das den normal ?

Wenn ja, wie zieht man "den Gesetzgeber" zur Verantwortung , zum Beispiel vor dem Verfassungsgericht oder Europaeischen Gerichtshof ?
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