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Fehlbereitung bei privater Umschuldung?

Dies ist eine Diskussion zu Fehlbereitung bei privater Umschuldung? innerhalb des Forums Bankrecht

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Alt 04.10.2011, 23:26
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Fehlbereitung bei privater Umschuldung?

Hallo,

ich hoffe ich bin in diesem Forum richtig.

Mal angenommen es sei folgender Fall:

A lässt sich bei seiner Hausbank bezüglich einer Umschuldung beraten. A hat seinen Dispo mit 5.000 Euro ausgereizt (Dispozins = 13% p.a.). Ferner hat A einen Kredit bei einer anderen Bank, den er aktuell abzahlt (noch ausstehend: 6.500 Euro, Restlaufzeit: 1,5 Jahren, eff. Zins: 7% p.a.).

Die Bank bietet A eine Ablöse beider Kredite durch einen sechsjährigen Kredit mit einem eff. Zins von 9% p.a. an. Da die monatliche Zahlung für den neuen Kredit geringer ist, als die für den alten Kredit und den Dispo, entscheidet sich A für das Bankangebot.

Ein Bekannter B sieht sich die Unterlagen bei einem Besuch ca. drei Monate nach Abschluss an. B klärt A auf, dass sein alter Kredit deutlich teurer abgelöst wurde bedingt durch den höheren Zins und die längere Laufzeit. B berechnet, dass die Hausbank dem A einige finanziell vorteilhaftere Varianten hätte anbieten können. Dies ist sogar der Fall, wenn man die sehr hohe Restschuldversicherung, die Teil des neuen Kredites war, außer Acht lässt.

Handelt es sich hier um eine Fehlberatung der Bank? Wenn ja, lang als Nachweis die Tatsache, dass ein günstigerer Kredit durch einen teureren abgelöst wurde?

Danke für eure Meinung.
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