Person A hat sich von einem Bekannten, der gleichzeitig Finanzberater ist, beraten lassen bzgl. Geldanlagen.
Da sie ihm vertraute (er war ja ein guter Bekannter) hat sie sich nicht das Kleingedruckte durchgelesen und einen
Vertrag zum monatlichen Sparen auf Edelmetalle unterschrieben.
Einige Wochen später wurden 2880 Euro als Kontoeröffnungsgebühr abgebucht, was nie besprochen wurde, aber durch Nachlesen in den Vertragsvereinbarungen bestätigt wurde. Auf Nachfragen beim Finanzberater hieß es, dass aus Versehen der falsche Vertrag zum Unterschreiben hingelegt wurde und alles auf einen anderen Vertrag mit besseren Konditionen (ohne Kontoeröffnungsgebühr) umgestellt wird und das abgebuchte Geld zurücküberwiesen wird.
Dann folgten regelmäßig sms, dass das Geld bald überwiesen wird, aber es geschah nie. Irgendwann gab es angeblich eine e-mail von der Metallfirma, die bestätigte, dass das Geld zurücküberwiesen wird. Diese e-mail sollte an Person A wetergeleitet werde, aber auch das geschah nie. Bei persönlichen Gesprächen mit dem Finanzberater hieß es auch immer, es würde schriftlich vorliegen und das Geld wird bald zurücküberwiesen (der Vater von Person A war Zeuge des Gesprächs). Aber man sah nie diese angebliche e-mail und das Geld war nach 2 Monaten immer noch nicht da.
Wie ist hier die Sachlage? Person A war natürlich selber schuld, dass sie sich nicht vorher die Vertragsbedingungen durchgelesen hatte, allerdings existieren SMS in denen steht, dass das Geld zurücküberwiesen wird, außerdem war der Vater Zeuge bei den persönlichen Gesprächen.