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doppelte Staatsbürgerschaft(deutsch/amerikanisch)

Dies ist eine Diskussion zu doppelte Staatsbürgerschaft(deutsch/amerikanisch) innerhalb des Forums Asyl- und Ausländerrecht

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Alt 03.08.2012, 18:24
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doppelte Staatsbürgerschaft(deutsch/amerikanisch)

Hätte eine frage zwecks doppelte Staatsbürgerschaft ist vielleicht nicht pauschal zu beantworten.

Wie sieht es im folgenden Fall Aus:

Vater war war der Geburt des Kindes US Bürger und hat auch über 12 Jahre in den USA gelebt. Das Kind ist in Deutschland geboren und hatte auch einen US Pass, nach damaligen deutschen Recht musste man sich eigentlich für einen der beiden Pässe entscheiden. Das Kind hat sich für die deutsche entschieden, aber nicht wie der Vater die amerikanische abgelegt sondern hat gedacht, das es sich damit erledigt hat. Da seit dem Jahr 2000 die doppelte wohl möglich ist, interessiert dieses Kind nun die Möglichkeit die amerikanische wiederzuerlangen. Das amerikanische Konsulat hat dem Kind jedoch mitgeteilt, das wenn es einen US Pass besessen hat und die Staatsbürgerschaft nie abgelehnt, bzw. verzichtet hat immernoch US-Bürger ist und ein anrecht auf die amerikanische hat ohne die deutsche dabei zu verlieren, trifft dieses in diesen Fall zu??

Geändert von aukst (05.08.2012 um 02:39 Uhr).
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  #2 (permalink)  
Alt 08.08.2012, 21:36
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AW: doppelte Staatsbürgerschaft(deutsch/amerikanisch)

Ist das hier ein Sonderfall oder ist man einfach durchs Raster gerutscht?
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Alt 09.08.2012, 11:03
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AW: doppelte Staatsbürgerschaft(deutsch/amerikanisch)

Die deutsche Staatsangehörigkeit geht gemäß §17 StAG verloren durch den Erwerb einer fremden gemäß §25 StAG.

§ 25 StAG

(1) Ein Deutscher verliert seine Staatsangehörigkeit mit dem Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit, wenn dieser Erwerb auf seinen Antrag oder auf den Antrag des gesetzlichen Vertreters erfolgt, der Vertretene jedoch nur, wenn die Voraussetzungen vorliegen, unter denen nach § 19 die Entlassung beantragt werden könnte. Der Verlust nach Satz 1 tritt nicht ein, wenn ein Deutscher die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union, der Schweiz oder eines Staates erwirbt, mit dem die Bundesrepublik Deutschland einen völkerrechtlichen Vertrag nach § 12 Abs. 3 abgeschlossen hat.
(2) Die Staatsangehörigkeit verliert nicht, wer vor dem Erwerb der ausländischen Staatsangehörigkeit auf seinen Antrag die schriftliche Genehmigung der zuständigen Behörde zur Beibehaltung seiner Staatsangehörigkeit erhalten hat. Hat ein Antragsteller seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland, ist die deutsche Auslandsvertretung zu hören. Bei der Entscheidung über einen Antrag nach Satz 1 sind die öffentlichen und privaten Belange abzuwägen. Bei einem Antragsteller, der seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland hat, ist insbesondere zu berücksichtigen, ob er fortbestehende Bindungen an Deutschland glaubhaft machen kann.


Hier wurde aber die US-Staatsangehörigkeit nicht "erworben", sondern bestand bereits vor dem Erwerb der deutschen, aufgrund des Personenstandes des Kindes (US-Vater).

Das müsste m.E. also zu einer - ja durchaus möglichen - doppelten Staatsbürgerschaft führen.

Wäre das Kind z.B. in den USA geboren, wäre es ja auch automatisch (aufgrund des Geburtsortes) für alle Zeiten US-Staatsbürger, egal welchen Status die Eltern haben, und unabhängig davon ob es noch andere Staatsangehörigkeiten hat.

Allerdings stellt sich auch wieder die Frage, ob die Entscheidung für die deutsche Staatsangehörigkeit seitens des Kindes überhaupt wirksam war, denn §29 StAG sieht ja bestimmte Voraussetzungen vor, und zu denen gehört nun mal der Verzicht auf die fremde Staatsangehörigkeit.

Das wäre m.E. der Knackpunkt - ist die Einbürgerung des Kindes wirksam. Bzw. kann sie nach so langer Zeit noch seitens der Bundesrepublik bestritten werden.

Davon abgesehen stellt sich die Frage, warum der Betreffende überhaupt schlafende Hunde wecken sollte.

Er hat seine deutsche Staatsangehörigkeit, die von niemandem bestritten wird. Und er hat nach Auskunft der US-Behörden die US-Staatsangehörigkeit, die von den US-Behörden auch nicht bestritten wird.

Warum lebt man da nicht einfach glücklich und zufrieden mit zwei Pässen, die einem die halbe Welt öffnen (EU-Paß mit den daran hängenden Vorteilen, US-Paß mit den daran hängenden Vorteilen)?

Zur Klärung der Frage, ob die Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit seitens des Kindes mangels Verzicht auf die fremde unwirksam sein könnte, sollte man einen auf Ausländerrecht spezialisierten Rechtsanwalt fragen, ich bin sicher, daß es dazu Rechtsprechung gibt.

Vielleicht ist auch die Frage, wie alt das Kind bei der Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit war, von Bedeutung. Hat der Vater vielleicht für das Kind eine entsprechende Erklärung abgegeben?

Ich frage mich außerdem, wie überhaupt die Erlangung der deutschen Staatsangehörigkeit durch das Kind möglich war, die zuständige deutsche Behörde muß doch geprüft haben, ob die Voraussetzungen vorliegen, also auf die US-Staatsangehörigkeit verzichtet wurde...
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Alt 09.08.2012, 18:10
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AW: doppelte Staatsbürgerschaft(deutsch/amerikanisch)

Schlafende Hunde will das Kind nicht wecken, es scheint nur dass das Kind wohl durchs Raster gerutscht ist, denn die deutsche hat das Kind immer schon besessen(Kinderausweise und normale Pässe belegen das wohl), den amerikanischen Pass hat der Vater dann für das Kind besorgt. Das Kind hat die amerikanische mit dem 18 Lebensjahr nicht abgelegt wie der Vater, denn das Kind dachte er verliert die amerikanische dann automatisch.
Der Fall stellt sich wohl als etwas schwieriger da, das Kind ist im nächsten Monat im US Konsulat um sich einen neuen US-Pass ausstellen zu lassen. Seinen ersten seitdem er ein Kind war, denn die amerikanische seite sagt da besteht kein Problem und die deutsche Staatsbürgerschaft geht dadurch auch nicht verloren.
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Alt 10.08.2012, 00:48
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AW: doppelte Staatsbürgerschaft(deutsch/amerikanisch)

Zitat:
Zitat von aukst Beitrag anzeigen
Schlafende Hunde will das Kind nicht wecken, es scheint nur dass das Kind wohl durchs Raster gerutscht ist, denn die deutsche hat das Kind immer schon besessen(Kinderausweise und normale Pässe belegen das wohl), den amerikanischen Pass hat der Vater dann für das Kind besorgt. Das Kind hat die amerikanische mit dem 18 Lebensjahr nicht abgelegt wie der Vater, denn das Kind dachte er verliert die amerikanische dann automatisch.
Hier sind immer noch nicht wirklich die Fakten klar verständlich.

Wenn das Kind immer schon die deutsche Staatsangehörigkeit besessen hat, dann braucht es sich auch nicht mit dem 18.Lebensjahr für sie entscheiden.

Schildern Sie doch bitte mal klar und verständlich die genauen zeitlichen Abläufe, und zwar von Anfang an. Wenn das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten hat (wann?), dann muß es auf die amerikanische verzichtet haben, sonst hätte es die deutsche nicht bekommen können.

Zitat:
Der Fall stellt sich wohl als etwas schwieriger da, das Kind ist im nächsten Monat im US Konsulat um sich einen neuen US-Pass ausstellen zu lassen. Seinen ersten seitdem er ein Kind war, denn die amerikanische seite sagt da besteht kein Problem und die deutsche Staatsbürgerschaft geht dadurch auch nicht verloren.
Der US-Paß und die US-Staatsangehörigkeit ist doch aber gar nicht das Problem...
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Alt 10.08.2012, 01:59
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AW: doppelte Staatsbürgerschaft(deutsch/amerikanisch)

Das Kind hat die deutsche von anfang an gehabt(also von Geburt), der Vater war zum damaligen Zeitpunkt amerikanischer Staatsbürger.
Der Vater hatte als das Kind 5 Jahre alt war dem Kind einen US Pass besorgt die eigentliche Frage ist nun da das Kind im nächsten Monat zum US Konsulat geht, ob es gestattet ist bzw. war das das Kind beide Pesse besitzt, den deuten und den amerikanischen, oder ob es sich mit dem 18. Lebensjahr damals entschieden hätte müssen, also eine Staatsbürgerschaft ablegen? Das das Kind den amerikanischen besessen hat ist erst jetzt wieder aufgefallen nach durchsicht aller alten Unterlagen...
Die Frage ist hätte er eine von beiden Staatsangehörigkeiten nach deutschem Recht ablegen müssen oder einen beibehaltungsantrag stellen müsse?oder ist das mitlerweile solange her das man es nun so hinnemel sollte und sich einfach wieder den US Pass besorgen ist und die Sache auf siche beruhen lassen?
Danke schon mal für Ihre mühe.
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Alt 14.08.2012, 00:42
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AW: doppelte Staatsbürgerschaft(deutsch/amerikanisch)

Stellt sich der Fall doch schwieriger dar als gedacht?
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Alt 14.08.2012, 09:56
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Zitat:
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Das Kind hat die deutsche von anfang an gehabt(also von Geburt), der Vater war zum damaligen Zeitpunkt amerikanischer Staatsbürger.
Wie hat denn das Kind "von Anfang an" die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn der Vater US-Amerikaner ist?

Ist die Mutter Deutsche?

Durch die Geburt in Deutschland allein hat das Kind keine deutsche Staatsangehörigkeit.
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Alt 14.08.2012, 16:27
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AW: doppelte Staatsbürgerschaft(deutsch/amerikanisch)

Ja die Mutter ist deutsche. Das Kind hat von Anfang an immer einen deutschen Pass besessen ( Kinderpass und sämtliche später auch).
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  #10 (permalink)  
Alt 15.08.2012, 02:27
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Zitat:
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Ja die Mutter ist deutsche. Das Kind hat von Anfang an immer einen deutschen Pass besessen ( Kinderpass und sämtliche später auch).
Dann stellt sich die Frage m.E. doch gar nicht.

Wenn ein Elternteil deutscher Staatsangehöriger ist, ist das Kind durch Geburt ebenfalls deutscher Staatsangehöriger.

Dieses Kind muß sich nicht für eine Staatsangehörigkeit entscheiden.

Wenn nun durch US-Recht die US-Staatsangehörigkeit des Vaters dazu führt, daß das Kind auch die US-Staatsangehörigkeit kraft Geburt hat, dann hat das Kind zwei Staatsangehörigkeiten, das ist dann einer der Fälle, wo Doppelstaatlichkeit automatisch entsteht und auch kein entsprechender Antrag gestellt werden muß.

(Ein vergleichbarer Fall tritt ein, wenn ein Kind mit einem deutschen Elternteil auf dem Territorium der USA geboren wird - dann ist es nach deutschem Recht Deutscher aufgrund der Abstammung, und US-Amerikaner aufgrund des US-Rechts aufgrund des Geburtsortes.)

Ein "Erwerb" der US-Staatsangehörigkeit ist, wie schon geschrieben, hier auch nicht der Fall, da diese hier nicht "erworben" wird, sondern Kraft Geburt durch US-Recht automatisch gegeben ist.

Soweit jedenfalls meine Interpretation des StAG.

Wer es verbindlich wissen will, sollte einen auf Ausländerrecht spezialisierten Rechtsanwalt konsultieren. Oder eine Ausländerbehörde.
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