Dies ist eine Diskussion zu Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? innerhalb des Forums Arztrecht
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| Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? nehmen wir an A war beim Zahnrzt. A hat einen Kostenvoranschlag für das Einsetzen von Kunststofffüllungen erhalten. Da dies A aber zuviel war hat A eindeutig vor der Behandlung gesagt, dass A lieber Amalganfüllungen möchte, zumal A damit noch nie Probleme hatte. Die Behandlung wurde durchgeführt und der Zahnarzt meint, dass er die Kunststofffüllungen nehmen musste weil die anderen nicht gingen. Falls eine Rechnung kommt muss A die bezahlen obwohl A eindeutig erklärt hat dass er keine Kunststofffüllung möchte und vor Einsetzen dieser nicht darüber informiert wurde? Danke für die Antworten. PS: A war beim Zahnarzt so schockiert darüber dass Kunststofffüllungen eingesetzt wurden, dass er nicht daran gedacht hat zu fragen ob eine Rechnung kommt oder nicht... |
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| AW: Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? Es fand ohne Vollnarkose statt. Aber A konnte das nicht merken, da A keine Ahnung von Zahnmedizin hat und noch nie ein Kunststofffüllung hatte. Vor 5 Jahren hat A die letzte Füllung bekommen...wie sollte A also während der Behandlung merken, dass Kunstsofffüllungen reinkommen wenn dieser nicht mal weiß wie diese aussehen und nach 5 Jahren sicher auch nicht mehr weiß wie Amalganfüllungen eingesetzt werden.... Es geht um zwei Füllungen bei den Backenzähnen, die nebeneinander sitzen, die ersetzt werden mussten weil sie ausgedient haben (nach 5 Jahren bei Amalgan wohl vollkommen okay). Der Kostenvoranschlag beläuft sich übrigens auf 230 wegen irgendwelchen Komplikationen. Aber ändert das alles etwas am Sachverhalt? A hat schließlich eine DIenstleistung bekommen, die er ausdrücklich nicht wollte... |
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| AW: Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? Zitat:
Ich habe für mein kleines Löchchen mal für eine Kunststofffüllung 20 Euro bezahlt... da fiel die Entscheidung nicht schwer. |
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| AW: Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? Aber selbst wenn es die einzige Möglichkeit war hatte ich vorher Amalgam drin und selbst wenn die Füllung nur 5 Jahre hält (A weiß ja nicht mal ob es genau die war, die vor 5 Jahren reinkam, A hat ja noch eine andere, die schon wesentlich länger drin ist) hat der Zahnarzt A vorher drüber aufzuklären welche Füllung reinkommt und es nicht einfach gegen den Willen des Patienten zu tun. A hatte noch nie eine Kunststofffüllung und war auch zum ersten Mal bei diesem Zahnarzt und hat sich schon während der Behandlung gedacht "Was macht der denn jetzt?" ist aber nicht mal annährend auf die Idee gekommen, dass das Kunststoff ist. Reden konnte A auch nicht, da A den Mund auflassen musste und sobald der einen Zentimeter zugegangen ist hat die Zahnarzthelferin gesagt A solle den Mund auflassen. A hatte also keine Chance zu fragen. Wenn A ausdrücklich erklärt, dass A kein Geld hat um eine solche Rechnung zu bezahlen und dass Ratenzahlungen es auch nicht besser machen (wenn kein Geld da ist dann ist keins da und Punkt) kann der Zahnarzt doch nicht einfach Behandlungen durchführen, die mehr kosten. |
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| AW: Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? Zitat:
Zitat:
zu 2. Wenn es med. indiziert ist, dann wäre es eine Leistung der KK. Ist es aber nicht. Und die einzige Möglichkeit ist es auch nicht, sagt jedenfalls mein ZA den ich vor 5 min. angerufen habe. zu 3. Die Haltbarkeit ist durchaus auf mehr als 5 Jahre zu beziffern. Allerdings kennen wir nicht den Grund weshalb neue Füllungen eingesetzt wurden. Gruß Pro |
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| AW: Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? Zitat:
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Zitat:
Gruß Pro |
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| AW: Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? Zitat:
Wieso die Füllung rausmusste weiß A nicht, genausowenig wie A weiß ob es wirklich besagte Füllung von vor 5 Jahren war. Könnte auch die ältere gewesen sein. EDIT: Mal ganz abgesehen davon, dass A wahrscheinlich gesagt hätte "Ok, wenn es nicht anders geht machen wir eben Kunststoff rein" wenn der Zahnarzt vorher gefragt und die Situation erklärt hätte. Es geht auch ein bisschen um das Wie. Die Art einem Patienten etwas einzusetzen ohne vorher zu fragen kann A gar nicht abhaben. Geändert von Habbi (13.10.2009 um 13:31 Uhr). |
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| AW: Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? die sache ist doch ganz einfach. zuzahlungen beim kassenpatienten lassen sich rechtssicher nur durchsetzen, wenn der patient aufgeklärt und einen privaten heil-u.kostenplan unterschreiben hat. spätestens der mit der durchsetzung der ansprüche beauftragte anwalt will einen unterschriebenen hkp sehen, ansonsten wird er nicht tätig. die einzige medizinische indikation für eine kunststofffüllung im seitenzahnbereich ist die zahnhalsfüllung, aber selbst da ist auch amalgam möglich, erfordert aber einen etwas größeren substanzabtrag wegen der retentionsform. |
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| AW: Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? Zitat:
Für den TE ein Link der KZBV. Hier klicken. Zitat:
Gruß Pro |
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| AW: Zahnarzt - Kunststofffüllung ohne Zustimmung? Zitat:
Vielleicht kann der geneigte User auch etwas zu Randkaries erzählen? ![]() uuuups...
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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