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Unsinnige Operation

Dies ist eine Diskussion zu Unsinnige Operation innerhalb des Forums Arztrecht

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Alt 09.11.2009, 08:14
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Unsinnige Operation

Gibt es eine Möglichkeit für Patient A etwas zu unternehmen?!

Patient A begibt sich in ein Krankenhaus, um eine Erkrankung behandeln zu lassen. Bei einer MRT-Voruntersuchung wird die Erkrankung deutlich erkennbar - ein nicht lebenswichtiges Organ muss zur Heilung entnommen werden. Auf der Krankenhauseinweisung seines Arztes vor Ort wird diese Operation bereits angewiesen, da die durch die MRT-Bilder bestätigte Erkrankung schon vermutet wurde. Bei den Vorgesprächen willigt Patient A deutlich ein, dass das Organ entnommen werden soll, wenn so eine Heilung möglich wird (da stand die MRT-Untersuchung noch aus).
Als Patient A aus der Narkose erwacht, wird klar, dass lediglich der Körper geöffnet wurde - ohne die nötige Organentnahme vorzunehmen.

Patient A ist nun völlig irritiert... (hat andere Hobbies, als sich auf OP-Tische zu legen...)

Ein Zeuge hat vor der OP-Schleuse noch mitbekommen, wie der operierende Arzt einer Schwester im Flur direkt vor der OP zurief, wo denn die MRT-Bilder von Patient A seien. (Die Erkrankung ist nur auf diesen zu erkennen, da sich diese in einer Zellwand befindet. Rein optisch nicht erkennbar.)

Der operierende Arzt sowie der leitende Arzt sind seither für Patient A nicht mehr erreichbar, auf E-Mails wird nicht reagiert. Patient A bekommt keine Erklärung, aus welchem Grund die heilende Organentnahme nicht vorgenommen wurde.

Nun muss sich Patient A abermals dem Risiko einer Operation aussetzen um endlich Heilung zu erfahren.

Der behandelnde Arzt vor Ort, noch der Arzt, welcher nun die erneute Operation vornehmen soll, können anhand des Operationsberichtes erkennen, welche Gründe gegen die Organentnahme gesprochen haben, bzw. warum sie nicht durchgeführt wurde.
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  #2 (permalink)  
Alt 09.11.2009, 10:25
V.I.P.
 
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AW: Unsinnige Operation

War die OP tatsächlich vergebens, und das aus Gründen, die die Ärzte zu verantworten haben, liegt zumindest eine fahrlässige Körperverletzung vor.

Der Patient hat die Möglichkeit, Beschwerde über seine Krankenkasse, die Landesärztekammer oder einen Anwalt seines Vertrauens einzulegen. Das Letztere ist der für den Patienten kostenpflichtige Weg.

Geben die Ärzte keine Auskunft, sollte man diese erzwingen, notfalls ebenfalls mit Anwalt.

Ich würde mich übrigens in so einem Haus kein zweites Mal operieren lassen.
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  #3 (permalink)  
Alt 09.11.2009, 11:48
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AW: Unsinnige Operation

Patient A hat sich bei seiner Krankenkasse noch nicht beschwert, da er fürchtet, die zweite Operation nicht bewilligt zu bekommen. Schließlich handelt es sich (noch) nicht um eine lebensbedrohliche Erkrankung - ist "nur" sehr schmerzhaft und schwächend. Im Laufe der Zeit kann es zu Zellveränderungen / Krebs kommen, muss aber nicht.

Daher kam die mündliche Aussage von dem operierenden Arzt (noch während der Aufwachphase), dass Patient A sich doch in Obhut eines Schmerztherapeuten begeben sollte. Zudem sollte Patient A ein spezielles Medikament einnehmen, welches er seit jahrzehnten bewusst nicht eingenommen hat (und die erheblichen Schmerzen in Kauf nahm), da bei Patient A die Gefahr von Thromben / Embolien besteht (aber ein toter Patient kann nicht mehr nachfragen! ***Ironie***), welche dieses Medikament fossieren kann. Patient A hat sich zu der Herausnahme des Organs sehr bewusst entschieden, da neben den o.g. Therapien keine Linderung möglich ist und er die Einnahme von Schmerzmitteln reduzieren möchte. Dies alles hat er mit den Ärzten in diesem Krankenhaus im Vorfeld besprochen.

Auch meinte der operierende Arzt, dass das Organ doch "so gut" aussehe (Kunststück, wenn man es sich ohne die MRT-Bilder betrachtet hat...), es sei ein "schönes" Organ. (Toll...)

Patient A schob diese verwirrenden Aussagen auf die noch anhaltende Nachwirkung der Narkose... Seither keinerlei Stellungnahme mehr von den Ärzten dort.

Wenn die Ärzte dort ihre Ansicht glaubhaft gegenüber der Krankenkasse darlegen können (Ärtze sind eben die "besseren" und "schlaueren" Menschen - hier werden dubiose Wege beschritten), wird Patient A das Verlangen nach mehr Lebensqualität, weniger Fehlzeiten im Beruf und weniger Schmerzmitteln + ggf. einige Zeit später eine Krebserkrankung bzw. eine wesentlich komplizierte Operation, verwehrt. Wer weiß...

Zur "Körperverletzung": Zur Absicherung wurde während der Operation angeblich eine kleine Organverklebung gelöst. Würde das zur Rechtfertigung dieser Operation ausreichen?!

Ein Rechtsanwalt, mit dem Patient A darüber sprach meinte nur schulterzuckend, dass Richter angewiesen seien stets zugunsten der Ärzte zu urteilen. Nach dem Motto: "Es gibt eine Bandbreite von Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten, aus denen ein Arzt in der Situation "wählen" kann, also wird natürlich die zugrunde gelegt, die auch stattgefunden hat"

Ärzte sind nicht zur Verantwortung zu ziehen und nicht nur Patient A kann froh und munter sein, mit seinem Leben davon gekommen zu sein!

Leider hat er schon ähnliche Geschehnisse und einen großen Haufen Fehldiagnosen (bis hin zum "pshychosomatischen Blinddarmdurchbruch" - sprich ein Arzt diagnostizierte bei einem akuten Blinddarmdurchbruch eine hypochondrische Geschichte - wie gut, dass kurz vor dem psychosomatischen Tode des betreffenden Patienten der vereiterte und durchgebrochene Blinddarm doch während einer Notoperation entfernt werden konnte! Bei einer anderen Person trat leider der Tod nach einer "psychosomatischen" Lungenembolie ein - Spruch des Arztes bei Eintreffen der Familie "das könnte ja mal vorkommen")) bei sich und im engsten Familienkreis erleben müssen...

Daher leidet Patient A auch unter größten Phobien, was Krankenhäuser, Ärzte und Operationen angeht. Er hatte sich selbst unter aller größten nervlichen Belastungen zu der "unsinnigen" Operation zwingen müssen. Leider hatte er zuvor schon selbst einige schwere Operationen mit größten Schmerzen danach, da Ärzte postoperative Komplikationen nicht bzw. sehr spät erkannten.

Jetzt der ganze "Spaß" nochmal...


Natürlich geht Patient A nicht noch einmal in die selbe Klinik!!!!
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  #4 (permalink)  
Alt 09.11.2009, 12:08
V.I.P.
 
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AW: Unsinnige Operation

Zitat:
Zitat von Weißnicht0815
Patient A hat sich bei seiner Krankenkasse noch nicht beschwert, da er fürchtet, die zweite Operation nicht bewilligt zu bekommen.
Unsinn.

Zu den medizinischen Umständen will ich mich nicht äußern, weil der Einzelfall unbekannt ist.

Zitat:
Ärtze sind eben die "besseren" und "schlaueren" Menschen - hier werden dubiose Wege beschritten
Biertischparolen bitte ins Bildzeitungsforum setzen.
Zitat:
Zur "Körperverletzung": Zur Absicherung wurde während der Operation angeblich eine kleine Organverklebung gelöst. Würde das zur Rechtfertigung dieser Operation ausreichen?!
Das wäre möglich. Je nach Befund ist auch zum Lösen von Verklebungen ein Bauchschnitt nötig.

Zitat:
Ein Rechtsanwalt, mit dem Patient A darüber sprach meinte nur schulterzuckend, dass Richter angewiesen seien stets zugunsten der Ärzte zu urteilen.
Schwachsinn. Entweder sollte der Anwalt einen Beruf wählen, in dem er weniger frustriert ist oder sein Mandant sollte besser zuhören.
Zitat:
Nach dem Motto: "Es gibt eine Bandbreite von Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten, aus denen ein Arzt in der Situation "wählen" kann, also wird natürlich die zugrunde gelegt, die auch stattgefunden hat"
Tja. Wem das nicht passt, der kann sich vom Schreiner operieren lassen. Und selbst der kennt verschiedene Wege, ein Ergebnis zu erzielen.
Zitat:
Ärzte sind nicht zur Verantwortung zu ziehen und nicht nur Patient A kann froh und munter sein, mit seinem Leben davon gekommen zu sein!
Nach diesem Satz ist für mich EOD.
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  #5 (permalink)  
Alt 09.11.2009, 12:23
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AW: Unsinnige Operation

Zitat:
Das wäre möglich. Je nach Befund ist auch zum Lösen von Verklebungen ein Bauchschnitt nötig.
Da sind wir doch wieder bei den "Biertischparolen"... Wie soll denn bitte nachgewiesen werden, dass solch eine Verklebung tatsächlich existierte und wenn, in welchem Ausmaß?!

Auch bei Operationsberichten ist Papier extrem geduldig...

Zitat:
Schwachsinn. Entweder sollte der Anwalt einen Beruf wählen, in dem er weniger frustriert ist oder sein Mandant sollte besser zuhören.
Oder der Anwalt weiß durch erlebte Fälle, wie sowas eben abläuft... (Einwand s.o.)

Zitat:
Tja. Wem das nicht passt, der kann sich vom Schreiner operieren lassen. Und selbst der kennt verschiedene Wege, ein Ergebnis zu erzielen.
Wenn dem Schreiner ein Fehler passiert, ist ein Baum mehr tod... Besser ein Patient beißt ins Gras - Rettet den Wald!!! Sorry, Ironie ist`s, wenn man trotzdem lacht...

Übrigens die "Wege" sind dem Patienten relativ egal, da er zumeist nicht selbst Medizin studiert hat und da ohnehin seinem Arzt vertrauen muss. Zudem muss er eben auch darauf vertrauen, dass der Arzt ihn gut und umsichtig behandelt.

Wenn jedoch Fehler geschehen oder eben eine ganze Operation "umsonst" geschieht, da viel zu sorglos mit dem Patienten umgegangen wird, dann sollte hier ein Unterschied zwischen Schreiner und Arzt gemacht werden.

Zitat:
Nach diesem Satz ist für mich EOD.
Uuuups, den versteh ich jetzt nciht...
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Alt 09.11.2009, 17:12
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AW: Unsinnige Operation

@ Goldbart

Nun, dass alle Ärzte Pfuscher sind möchte ich nicht glauben, kann ich auch nicht unterschreiben. Nur leider sind erschreckend viele Ärzte tatsächlich grottenschlecht in ihrem Metier. Das "dumme" dabei ist, dass es in diesem Job um Menschenleben geht - nicht um das des Arztes.

Patient A hat schon erlebt, wie z.B. die Person mit dem "psychosomatischen" Blinddarmdurchbruch durch eine gutgemachte Not-OP gerettet wurde. Nur leider geriet diese Person durch zwei unfähige Ärzte in diese Situation...

Auch behielt Patient A durch sehr komplizierte Operationen nach einem Unfall die Fähigkeit zu laufen aber auch durch ignorante Ärzte verzögerte sich die Heilung extrem und er musste leiden, wie ein alter Straßenköter. In beiden Beispielen waren Ärzte nicht in der Lage einfachste Entzündungswerte im Blutbild zu interpretieren.

Vielleicht liegt es u.a. daran, dass Ärzte oftmals komplett überarbeitet sind und es berufsbedingt nur mit Menschen unter Schmerzen zu tun haben. Um sich etwas Arbeit vom Hals zu halten, ist es der einfachste Weg einigen Patienten die Schmerzen einfach nicht zu "glauben". Hypochonder! Fott - aus den Augen, aus dem Sinn.

Leider musste Patient A erleben, dass eine Person als Hypochonder tituliert wurde, als diese davon berichtete (im Krankenhaus, im selbigen vorher schon wegen Thrombosen auf der ITS behandelt worden) kaum noch Luft holen zu können. Die Person verstarb in den folgenden zwei Stunden...

Solange Ärzte nicht für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen werden können, verbleibt es bei der schlechten Situation. Zudem das Gesundheitssystem in D-Land kaum noch funktioniert. Aber das möchte die Politik auch nicht warhaben, da die Politiker selbst sehr gute und bemühte Ärzte zur Verfügung haben.

Zitat:
Der Anwalt sagte wohl, dass Richter auf Gutachter hören, und die "urteilen" nunmal meistens krähenhaft.
Eher - "angewiesen sind auf Gutachter zu hören"

Man stelle sich das Gesundheitssystem vor, wenn Ärzte tatsächlich für Fehlentscheidungen zu belangen wären! Dann würde tatslächlich kein Arzt mehr Arzt sein wollen - da zu wenig Einkommen für eine gute Versicherung und die große Überarbeitung.

Patient A sprach mal mit einem Arzt in den USA. Dieser machte nur große Augen, als er so friedlich in seiner ruhigen Ambulanz sitzend erfuhr, was so ein Arzt in Deutschland in selbiger beruflichen Situation sitzend verdient...

Hierbei ist für Patient A zwar grundsätzlich verständlich, dass er durch seine Kassenbeiträge andere Menschen, welche kein Einkommen haben, mitfinanziert aber so ganz "fair" findet er nicht, dass Patient B mit Privatversicherung weniger im Monat dafür berappen muss und bessere Leistungen erhält.

Zitat:
Phobien sind irrational -- aber hier handelt es sich doch um rationale Abneigungen aus Erfahrung.
Leider...

Zitat:
A wäre gut beraten, sich über gesunde Ernährung und NEM zu informieren, so könnte er vielleicht die OP vermeiden und das Organ behalten...
Das wäre sehr schön aber bei der Erkrankung leider nicht möglich.

Patient A möchte unbedingt berufsfähig bleiben und auch eine bessere Lebensqualität haben und somit kommt er nicht herum, die nun endlich erkannte Erkrankung zu heilen. Das geht nur mit "raus damit"! Dies ist nicht die einzige Erkrankung aber solch ein Teilerfolg wäre schon ein großer Gewinn.

Patient A hätte nur nicht gedacht, dass es so "kompliziert" werden würde, dies nun endlich zu erreichen...

Die kommende OP wird der dritte Versuch. Bei ersterem meinte eine sehr junge Ärztin innerhalb von Minuten anhand von Diagnoseverfahren, bei welchen bekannterweise diese Erkrankung nicht erkannt werden kann, dass da "nichts" sei (wie viele Ärzte über zwei Jahrzehnte zuvor) und "sowiso" der Leidensdruck nicht hoch genug sei (gut, dass sich das junge Mädchen - sie war 12?! - so gut in andere Körper "einschalten" kann und somit Schmerzen selbst erfahren kann). Aha....

Zweiter Versuch führte immerhin in die "richtige" Richtung. OP und raus damit - naja, das "raus damit" wurde dann eben nicht gemacht. Was solls, kleiner "Trip" auf Krankenkassenkosten und Patient lebt doch noch! Wieso regt der sich auf?!

Fairerweise muss Patient A jedoch dazu sagen, dass beim zweiten Versuch vorab ein MRT möglich gemacht wurde, welcher normalerweise einem Kassenpatienten nicht zusteht ("zu teuer"). Nur hier (mit "Tricks" des Krankenhauses) konnte tatsächlich die Erkrankung definitiv erkannt werden. Warum sich die Bilder jedoch nicht vor der OP angeschaut wurden, ist und bleibt ein gehütetes Geheimnis der Ärzte dort.
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  #7 (permalink)  
Alt 10.11.2009, 22:39
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AW: Unsinnige Operation

Patient A hat sich so viel, wie er nur konnte erkundigt. Es gibt wohl keine Alternative. Findet er aber auch nicht schlimm, da die Aussicht auf eine Beschwerdefreiheit in dieser "Ecke" zu verlockend ist. Was "raus" ist, kann nicht mehr schmerzen und / oder sich zu Krebs entwickeln.

Patient A hat nur unglaubliche Furcht vor dem nun (wieder) anstehenden Eingriff. Er hat so große Angst davor, dass nun wieder etwas "schief" läuft... Diese Angst ist übermächtig und lähmt fast seinen Verstand.

Die durch das Organ verursachten Schmerzen sind so übel, dass sie ihn regelmäßig arbeitsunfähig machen. Schmerzerfüllt durchwacht er dann Nächte, betet, dass die Schmerzmittel bald greifen und hüllt sich aufgrund Schüttelfrostes bei 30 Grad Raumtemperatur in eine Decke. Patient A ist Leid gewöhnt und kennt kein Leben komplett ohne Schmerzen, er ist ein "Profi" darin, Schmerzen zu ertragen. Aber würde dieses eine Stück des "Schmerzmosaikes" verschwinden, wäre es eine sehr große Erleichterung. Wäre dies es jedoch wert ggf. daran zu sterben oder an einer Wundinfektion zu erkranken?! Er weiß es nicht, er hat nur Angst...

Dann ist er einfach nur froh, dass sich für diese "psychosomatische" Erkrankung nach Jahrzehnten eine deutliche Erklärung / Diagnose gefunden hat. Hiermit eine Behandlungsmöglichkeit.
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