Dies ist eine Diskussion zu Krankschreiben innerhalb des Forums Arztrecht
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| Krankschreiben wie ist das eigentlich, wenn der Arzt krankschreibt: Liegt das jetzt alleine in seinen Händen? Oder ist es vielleicht auch so, dass Ärzte, die zuviel krankschreiben, irgendwelche Nachteile von anderer Seite erfahren können? |
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| AW: Krankschreiben Zitat:
Zitat:
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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| AW: Krankschreiben Wie ist das denn zu verstehen, der Patient sagt, er habe Beschwerden , die sich nur sehr langsam besserten, und er könne momentan nicht arbeiten, . Und der Arzt sagt, dann direkt (mehr oder weniger vorwurfsvoll), ich kann sie jetzt aber nicht wochenlang krankschreiben. Ohne dass irgendwie weiter zu begründen, oder eine Alternative aufzuzeigen. Nehmen wir auch mal an, der Patient sei vorher noch nie länger als eine Woche krank gewesen. Was würde den Arzt denn jetzt dran hindern, eine Woche krank zuschreiben, und nach einer Woche noch mal. Oder direkt für zwei oder drei Wochen? |
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| AW: Krankschreiben "Krank" schreiben reicht ja nicht. Man muss für den beliebten gelben Zettel "arbeitsunfähig krank" sein. Und das ist eine medizinische Frage, keine rechtliche. |
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| AW: Krankschreiben Also wäre das eventuell jetzt so zu interpretieren, dass der Arzt den Patient nicht für so krank hält? Ich meine, dann müßte der Arzt doch auch dahin argumentieren, und nicht pauschal sagen, ich kann sie aber jetzt nicht wochenlang krankschreiben. |
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| AW: Krankschreiben Zitat:
Medizinisch gesehen sollte man verhindern, dass sich ein Patient schon zu Beginn einer Erkrankung auf eine längere Zeit einrichtet. Das hindert seine Selbstheilungskräfte und sorgt psychisch für eine Verstärkung der Symptomatik. Und rechtlich gesehen darf eine AUB nicht unverhältnismäßig lange ausgestellt werden, weil der Arzt schadenersatzpflichtig werden könnte. Hält er also eine frühere Genesung für möglich, muss er die AUB auf den kürzestmöglichen Zeitraum limitieren und den Patienten dann erneut untersuchen. So, und mal platt gesagt: das einem Patienten verständlich zu machen, kann ziemlich lange dauern. Da ist es manchmal einfacher, es in einigen prägnanten Sätzen zu sagen.
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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| AW: Krankschreiben Muss man sich halt seinen Teil denken. Davon abgesehen hat der Patient ja gar nichts davon gesagt, dass er wochenlang krankgeschrieben werden möchte. Er hat nur gesagt, dass übers Wöchenende die Beschwerden nicht weggegangen sind. Wenn der Arzt gesagt hätte, ich schreibe sie diese Woche noch krank und wir gucken dann nächste Woche weiter, wäre das ja okay gewesen. Und dann direkt so ein Kommentar wie, ich kann sie aber nicht wochenlang krankschreiben. |
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| AW: Krankschreiben Zitat:
Zitat:
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| AW: Krankschreiben Der Patient ist auch zu 80% schwerbehindert, und mußte sich vor 1,5 Jahren einen neuen Hausarzt suchen, weil der alte in Rente ging. Der Patient sagt dem neuen Artz halt nur, dass es es nicht immer so gut, und dass es schon mal häufiger sein könnte (als im Durchschnittsfall) dass er krank wird bzw. nicht arbeiten gehen kann. Der Neue Arzt will auch sonst nicht viel wissen und keine Unterlagen haben In den 1,5 Jahren geht den auch alles relativ gut, und Patient wird einmal 3 Tage wegen Magenproblemen krankgeschrieben. Und einmal für eine Woche krank wegen Augenproblemen bei der computerarbeit, Augenarzt ist in Urlaub. Jetzt ist er das erste Mal länger als eine Woche krank. ER könnte auch zum Facharzt gehen, das wäre auch kein Problem. Nur müßte der Hausarzt das sagen. Patient ist auch alles andere als überfordert bei der arbeit, und ist froh , wenn er wieder arbeiten gehen kann. Er braucht auch nur 6 Stunden arbeiten. Da scheint irgendwie ein Kommunikationsproblem vorzuliegen, bzw. die Chemie nicht zu stimmen. Heute ist übrigens der erste Tag, wo der Patient merkt, dass es besser geht bzw. dass es wieder kommt. Er wird am Montag zu seinem Facharzt gehen, und sich noch mal für nächste Woche krankschreiben lassen. Und dann wird er sich einen neuen Hausarzt suchen. |
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