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Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

Dies ist eine Diskussion zu Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht? innerhalb des Forums Arztrecht

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  #21 (permalink)  
Alt 21.11.2011, 18:58
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AW: Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

Zitat:
Zitat von Robinho Beitrag anzeigen
Das war doch auch nur ein Beispiel. Aber soweit mir bekannt ist muss der Therapeut nach 5 Sitzungen einen Antrag auf Verlängerung stellen und in diesen Antrag müssen dann auch Details rein.
das betrifft lediglich die gésetzlichen kassen.

falls jemand peivat versichert ist, muss sie oder er mal im vertrag nachlesen, was zu psychotherapie vereinbart ist.

in den berichten zur bewilligung für die gesetzlichen kassen stehen durchaus sehr private dinge, wenn sie relevant sind.
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  #22 (permalink)  
Alt 21.11.2011, 19:20
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AW: Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

Und können solche "privaten Dinge" dann auch nach außen dringen oder anderen Krankenkassen übermittelt werden wenn der Patient wechselt? Tauschen die gegenseitig ihre Krankenakten aus?
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  #23 (permalink)  
Alt 21.11.2011, 19:28
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AW: Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

Zitat:
Zitat von Robinho Beitrag anzeigen
Und können solche "privaten Dinge" dann auch nach außen dringen oder anderen Krankenkassen übermittelt werden wenn der Patient wechselt? Tauschen die gegenseitig ihre Krankenakten aus?
liest du eigentlich die antworten auch gelegentlich...?

Zitat:
Zitat von Humungus 19.11.2011 06:43
Die Privatversicherung hat genauso Schweigepflicht wie der Therapeut!
noch fragen...?
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  #24 (permalink)  
Alt 21.11.2011, 22:09
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AW: Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

Zitat:
Zitat von zeiten Beitrag anzeigen
in den berichten zur bewilligung für die gesetzlichen kassen stehen durchaus sehr private dinge, wenn sie relevant sind.
Diese Dinge stehen in dem Bericht für den Gutachter, nicht in dem für die Krankenkasse.

Nochmal: Psychotherapeut weiß alles und schickt Therapieantrag mit Klarnamen Müller, Max, an Kasse. Er schickt vollen Bericht, aber mit Chiffre, beispielsweise XY2357, an Gutachter (der weiß also nicht, um wen es geht). Gutachter schickt an Krankenkasse: bei XY2357 sind 50 Stunden Verhaltenstherapie wegen Depression indiziert. Kasse weiß: Max Müller hat Chiffre XY2357, eine Depression und soll 50 Stunden kriegen. Mehr nicht.

Und für P-Kassen nochmal: lesen, was vereinbart ist. Normalerweise weiß die PKV nur die Diagnose und die Leistungsziffern.

Austausch zwischen PKVen? Eigentlich nicht. Aber wenn man eine Versicherung beantragt, muss man selber Auskunft geben, und die Versicherung verlangt Entbindung der behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht. Man kann die auch nur teilweise gewähren, aber es wird dann schwierig.
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  #25 (permalink)  
Alt 21.11.2011, 22:51
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AW: Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

Zitat:
Zitat von humungus
Diese Dinge stehen in dem Bericht für den Gutachter, nicht in dem für die Krankenkasse.
ja, richtig. so meinte ich das auch.
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  #26 (permalink)  
Alt 22.11.2011, 21:13
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AW: Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

Hallo, bedeutet das, dass man wenn man eine Versicherung abschließen will sämtliche Ärzte aufzählen muss bei denen man jemals wegen irgendetwas war samt der Diagnosen, oder wie kann man sich das vorstellen?

Und wie ist das denn beim Wechsel von privater Krankenkasse zu gesetzlicher Krankenkasse? Muss man da auch alle Diagnosen und eventuellen chronischen gesundheitlichen Probleme darlegen? Also angenommen jemand ist andauernd beim Hautarzt wegen Hautproblemen muss man das denen dann mitteilen?
Oder was ist mit Medikamenten die man dauerhaft einnehmen muss? Das werden die sicher auch wissen wollen, um dann danach die Kosten zu berechnen oder?
Wäre es also in dem Falle eines Wechsels strategisch am Klügsten vorher zu versuchen alle Medikamente abzusetzen? Oder wäre das egal, weil es nicht darauf ankommt, ob man zum genauen Zeitpunkt Medikamente nimmt oder ob man sie in der näheren Vergangenheit genommen hat?
Als Beispiel: Angenommen jemand weiß, oder vermutet, dass er Schilddrüsenhormone einnehmen müsste aber bisher hat er noch nichts genommen. Wäre es in so einem Fall also besser diese Problematik ruhen zu lassen bis man bei einer Kasse untergekommen ist?
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  #27 (permalink)  
Alt 22.11.2011, 22:53
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AW: Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

es wär sinnvoll, wenn du einen neuen thread aufmachen würdest, wenn du jetzt ein ganz anderes thema besperchen willst.
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  #28 (permalink)  
Alt 22.11.2011, 23:15
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AW: Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

Zitat:
Zitat von Robinho Beitrag anzeigen
Hallo, bedeutet das, dass man wenn man eine Versicherung abschließen will sämtliche Ärzte aufzählen muss bei denen man jemals wegen irgendetwas war samt der Diagnosen, oder wie kann man sich das vorstellen?
Je nach geplanter Versicherung: ja! Zumindest den Zeitraum der letzten 5 Jahre.

Zitat:
Und wie ist das denn beim Wechsel von privater Krankenkasse zu gesetzlicher Krankenkasse?
Die GKV muss jeden aufnehmen, es erfolgt keine Gesundheitsprüfung.

Zitat:
Angenommen jemand weiß, oder vermutet, dass er Schilddrüsenhormone einnehmen müsste aber bisher hat er noch nichts genommen. Wäre es in so einem Fall also besser diese Problematik ruhen zu lassen bis man bei einer Kasse untergekommen ist?
Ach, das könnte man 5 Jahre lang versuchen. Man sollte nur nicht vorher springen, was bei Hyperthyreose nicht ganz so selten ist...

Ich glaube, wir sollten langsam vernünftig werden...
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  #29 (permalink)  
Alt 18.12.2011, 00:48
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AW: Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

Hallo, das mit der Schilddrüse war nur ein Beispiel.
Meine Frage war eigentlich angenommen jemand hat den Verdacht irgendwas zu haben was eine dauerhafte Medikamenteneinnahme nötig machen würde zum Beispiel Hormonmangel wäre es dann schlecht, wenn man so etwas angehen würde, wenn bald ein KV-Wechsel anstehen würde? Angenommen jemand wechselt von privat zu gesetzlicher Kasse dann schauen die doch bei den Beiträgen die man zahlen muss auf die Krankheiten und besonders auf die Medikamente die man monatlich benötigt und dann würde jemand der jeden Monat dauerhaft Medikamente benötigt doch auch mehr zahlen müssen als jemand, der das nicht tut, richtig? Dann wäre es also besser nicht gerade mit etwas Neuem anzufangen bevor ein Wechsel ansteht, richtig?
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  #30 (permalink)  
Alt 18.12.2011, 08:24
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AW: Haben Psychotherapeuten Schweigepflicht?

Zitat:
Zitat von Robinho Beitrag anzeigen
...angenommen jemand hat den Verdacht irgendwas zu haben was eine dauerhafte Medikamenteneinnahme nötig machen würde zum Beispiel Hormonmangel wäre es dann schlecht, wenn man so etwas angehen würde, wenn bald ein KV-Wechsel anstehen würde?
In medizinischer Sicht: nein! In versicherungsstrategischer Sicht: jein!
Zitat:
Angenommen jemand wechselt von privat zu gesetzlicher Kasse dann
...hab ich Dir in meinem letzten Post die Antwort schon gegeben, warum es dann irelevant ist, und ich habe keine Lust mich zu wiederholen.
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