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Generelle Frage zur Manipulation

Dies ist eine Diskussion zu Generelle Frage zur Manipulation innerhalb des Forums Arztrecht

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  #1 (permalink)  
Alt 26.12.2009, 17:04
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Generelle Frage zur Manipulation

Nabend und Frohe Weihnachten wünsche ich euch.

Ich habe da mel eine generelle Frage.
Mich würde mal interessieren wie es sich verhält, wenn ein Arzt, nehmen wir mal als Beispiel einen Psychologen bzw. Psychotherapeuten, der durch aufforderung bzw. Absprache eines Dritten, seinen Patienten gezielt falsche Informationen gibt und statt dem Patienten zu Helfen und der Ursachenforschung nachzugehen eher die Interessen der dritten Personen verfolgt.
Was für Auswirkungen könnte das für den betreffenden Arzt haben?
Welche Rechte hat der Patient?

Besten Dank

LG
Andy
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  #2 (permalink)  
Alt 27.12.2009, 09:09
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AW: Generelle Frage zur Manipulation

Zitat:
Zitat von Andy.C
Was für Auswirkungen könnte das für den betreffenden Arzt haben?
Berufsrechtliche (Probleme mit der Ärztekammer), zivilrechtliche (kein Honoraranspruch, Schadenersatzforderung des Patienten), strafrechtliche (Körperverletzung).
Zitat:
Zitat von Andy.C
Welche Rechte hat der Patient?
Er kann alle drei oben genannten Hebel aktivieren und sich dabei (wenn er möchte) anwaltlich vertreten lassen.

Aber, um ehrlich zu sein: hier wird die Aussage des Arztes erschüttert werden müssen, was nicht ganz einfach ist. Die reine Meinung des Patienten reicht nicht aus, es müssen Fakten her.
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Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.
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  #3 (permalink)  
Alt 27.12.2009, 15:45
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AW: Generelle Frage zur Manipulation

ja gut, ok, aber dadurch dass ein solches Gespräch ja unter Vertrauen stattfindet, existieren natürlich auch keinerlei Zeugen oder Tonaufnahmen. Wie sollte man soetwas beweisen können? Würde eine Eidestattlicheversicherung ausreichen?
Ich meine, ein Arzt in dieser Position kann doch nicht derart grobfahrlässige Aussagen treffen und damit das Leben eines Menschen in nicht unerheblicherweise beeinflussen oder gar beeinträchtigen.


Besten Dank für eure Antworten

LG
Andy
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  #4 (permalink)  
Alt 27.12.2009, 15:52
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AW: Generelle Frage zur Manipulation

Zitat:
Zitat von Andy.C
Wie sollte man soetwas beweisen können?
Na, ich habe doch gelesen, dass der Arzt auf Rat eines Dritten so handelt. Der könnte/müsste ja aussagen.
Zitat:
Zitat von Andy.C
Ich meine, ein Arzt in dieser Position kann doch nicht derart grobfahrlässige Aussagen treffen und damit das Leben eines Menschen in nicht unerheblicherweise beeinflussen oder gar beeinträchtigen.
Welche Aussagen überhaupt? Du sprichst in Rätseln, und Hellseher bin ich keiner.
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  #5 (permalink)  
Alt 27.12.2009, 17:51
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AW: Generelle Frage zur Manipulation

Naja, die dritte Person verfolgt natürlich eigene Interessen, insofern werden sich die beiden (Arzt und dritte Person) wohl zusammen tun um die aussage zu bestärken.

Angenommen meine Frau (verlobte) wurde auf anraten und drängen ihrer Mutter zu solch einem Psychotherapeuten hingeschleppt.

Meine Verlobte hatte bzw. hat ein Drogenproblem von dem sie sich gerade lösen möchte und auch auf dem besten wege dahingehend ist. Dummerweise ist sie Schwanger. Ihre Kernprobleme die sie hat sind das Soziale Umfeld, die Drogen und die Kindheit. Soweit so gut. In dem Gespräch wurde ihr aber einzig und allein nahegelegt dass Abgetrieben werden muss.
Auch das der Kindsvater sich um sein Kind kümmern würde, wurde von dem betreffenden Arzt mit der lapidaren Antwort "es gibt keinen Mann der sich freiwillig um seine Kinder kümmert" dementiert.
Weiterhin verweigerte der Arzt jegliche vergabe eines Neuen Termins, sofern die Abtreibung nicht stattgefunden hat.
Es wurden sogar Thesen, dem ungebohrenen Kind betreffend in den Raum geworfen, die von anderen Beratungsstellen, Frauenärzten usw. ebenso dementiert werden.

Eine angenommen Aussage vom Psychotherapeuten: Das Kind müsse zum einen wegen der bestehenden Kinder im Haushalt und den Drogenkonsum abgetrieben werden müsse. Das ungebohrene hat aller Wahrscheinlichkeit nach, durch den Konsum einen Schaden erlitten, und die Kindsmutter hätte sowieso schon Probleme sich ausreichend um die bestehenden 2 Kinder im Haushalt zu kümmern.

Dritte und unabhänige Beratungsstellen, Frauenärzte usw. wiederlegen jedoch dies Aussage vom Psychotherapeuten mit der Begründung, dass diese Droge keine direkte Auswirkung auf das Ungebohrene hat und selbst Studien dahingehend nichts beweisen konnten. Auch gäbe es auch die Frühdiagnostic zur früherkennung von Problemen und Entwicklungsstörungen etc.
So ist davon auszugehen. das bei dieser Droge keine Aktute gefahr für das Kind selbst besteht, zumal bei der Mutter selbst auch keine direkten Körperlichen schäden durch den Konsum erleiden würden.
Wichtig wäre halt nur, dass das Zeug nicht mit Substanzen gestreckt wird, was die Wirkung beeinträchtigt usw.
Schlimmer sei jedoch die Geburt und die ersten Stunden nach der Geburt für das Kind.

Wie gesagt, lassen wir mal mehrere Probleme im Raum stehen die alle ineinander greifen und voneinander abhängig sind.
Das Kind selbst müsste nicht unbedingt abgetrieben werden, da der Kindsvater die volle Verantwortung für sein Nachwuchs übernehmen würde.
Die Mutter meiner Frau möchte aber nicht, das ihre Tochter weitere Kinder zur Welt bringt. So wurde von Ihr dieser Termin Organisiert und wohlmöglich mit Hilfe eines Vorabgespräch mit dem Psychotherapeuten der verlauf dahingehend abgesprochen und gelenkt.

Die Droge: Amphetamine (Speed, Pep)

LG
Andy

Geändert von Andy.C (27.12.2009 um 18:53 Uhr).
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  #6 (permalink)  
Alt 27.12.2009, 18:38
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AW: Generelle Frage zur Manipulation

Bitte beachte die Forenregeln und editiere den Beitrag. Und in diesem Rutsch trage auch mal nach, welche Droge eingenommen wird.
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  #7 (permalink)  
Alt 27.12.2009, 18:54
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AW: Generelle Frage zur Manipulation

Ich habe es abgeändert. Ich hoffe das geht so durch.

Die Droge: Amphetamine (Speed, Pep)


LG
Andy
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  #8 (permalink)  
Alt 27.12.2009, 19:54
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AW: Generelle Frage zur Manipulation

Zitat:
Zitat von Andy.C
Ich hoffe das geht so durch.
Tut es nicht.

Allgemein gesagt besteht meines Wissens sehr wohl ein erhöhtes Risiko für Missbildungen, intranatale Probleme und postnatale Erkrankungen bei amphetaminabhängigen Müttern. Allerdings muss hier der Einzelfall betrachtet werden.

Auch Ärzte haben das Recht auf ihre eigene Meinung, und wenn sie dem Patienten nicht passt, sollte er sich einen anderen suchen. Entspricht die Therapie nicht den Regeln der Kunst, sind rechtliche Schritte möglich.
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