Dies ist eine Diskussion zu völlig kompliziert innerhalb des Forums Arbeitsrecht
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| völlig kompliziert ich habe gleich mehrere Probleme und hoffe doch sehr das ich ebenfalls eine Hilfestellung von euch erhalte. Meine vielen Probleme werde ich euch in allerkürzester Form vorstellen. Ich wurde/werde von meinem AG (zu allem Übel auch noch ein Ehepaar) massivst gemobbt (besser:gebosst) Mein AG ist schwerst alkoholabhängig und seine Frau ist die klassische Co-Alkoholabhängige. Da mein AG eine äußerst schwache Persönlichkeit ist bleibt ihm vermutlich -als Lösung seiner permanenten Unzufriedenheit und innerer Ohnmacht- keine andere Lösung als mich fertig zu machen. Ich möchte hinzufügen, das ich im Kollegenkreis keinerlei Schwierigkeiten habe. Dieser Psychoterror dauert nun schon recht lange und ich habe erst einzeln,-dann mit meinem Mann lösungsorientierte Gespräche geführt.(mindestens 10) Es wurde aber immer schlimmer. Im July war es so massiv das ich den Arzt aufsuchte und der mich aufgrund meiner psychischen Verfassung für 1 1/2 Wochen krank schrieb. Da "krankfeiern" aber nicht unbedingt eine Lösung von Dauer für mich ist suchte ich noch einmal das Gespräch mit meinem AG. Er liess sich gar nicht blicken, jedoch war seine Frau anwesend. Am besagten Tag war mein Mann anwesend. Wir unterhielten uns lange und sie frug, ob wir uns denn etwaige Lösungen überlegt hätten. Ich schlug vor, das wir meinen 130Std. Job auf 80Std. reduzieren, sodass eine Konfrontation mit "ihm" nicht mehr gegeben ist.(da es nur die Morgensstunden betrifft und er dann nicht da ist) Dabei sei ausdrücklich betont, das ich mir diese finanziellen Einbussen eigentlich gar nicht leisten kann!!! Aber da ich nervlich überhaupt nicht mehr zurecht kam schlug ich das vor. Sie bejahte das auch und so sind wir verbleiben, das ich den Rest des Monates nur 4 Stunden arbeite, mir aber mein ursprüngliches Gehalt am Monatsende noch einmal voll bezahlt würde. Als Überstundenausgleich sozusagen. Hierbei möchte ich anmerken, das ich 2 Jahre lang nicht einen einzigen freien Tag hatte, 2 Jahre per Rufumleitung unbezahlt auf Bereitschaft stand und jeden Monat zudem noch 25-35 Überstunden absolvierte. Im Vergleich dazu ist dieses "Entgegenkommen" (der Monat hatte nur noch 7 Arbeitstage) geradezu lächerlich.... Aber weiter: Sie musste unbedingt in den Urlaub fahren. So kam es, das sie mich anrief und sagte "wir machen alles wie besprochen, den Vertrag erhälst du wenn ich wieder da bin- sprich 4 Stunden tägliche Arbeitszeit plus Rufumleitung" Kaum war sie weg, rächte sich ihr Mann furchtbar an mich!!! Er schrieb mir 4 (!!!!) ungerechtfertigte Abmahnungen die er selbstverständlich alle nichtunterzeichnet zurück bekam und sein Verhalten mir gegenüber war schlimmer als je zuvor. Es war die Hölle! Wiederum schaltete sich mein Mann ein. Er fuhr zu meinem AG um mit ihm zu reden. Aber mein Arbeitgeber lachte ihn nur aus und bedrohte ihn zusätzlich. Da ging ich wieder zum Arzt- nur...diesmal völlig am Ende! Der hat mich therapeutisch ganz aus dem Verkehr gezogen und mich erst erst einmal bis September krank geschrieben. Mein AG zweifelte meine AU an und schaltete die Krankenkasse zwecks Überprüfung meiner Krankheit ein. So erhielt ich einen Termin und musste vorstellig werden. Nun habe ich 2 Ärzte `auf meiner Seite`.... Und jetzt traf mich der Schlag! Per Einschreiben bekam ich einen neuen Vertrag zugesendet, in dem ich für 2-3 Stunden täglich, für weniger Stundenlohn als vorher und für 700,--brutto arbeiten gehen soll. Dazu RÜCKWIRKEND zum 01.August! Derzeit erhalte ich 1.350,--(NETTO)... Selbstverständlich schickte ich den Vertrag ununterschrieben zurück mit der Bitte, damit doch zu warten bis ich wieder arbeitsfähig sei und solange bliebe der alte Vertrag bestehen. Danach rief sie an und erklärte meinem Mann, das meine 7 Arbeitstage zu den mündlich neuen Bedingungen als Akzeptanz dieses Vertrages völlig ausreichten und sie mir zum nächsten Monatsersten dieses neue Gehalt auch nur überweisen würden. Ich möchte erwähnen, das ich noch meinen vollen Urlaubsanspruch habe. Aber selbstverständlich möchte ich den zu den herkömmlichen Stundensatz vergütet haben. Von 2-3 Stunden war nie die Rede! Und das Wichtigste: MEINE Interessen an einen neuen Vertrag basierte nur auf die Vermeidung von Mobbing durch meinen Chef! Somit ist ER wortbrüchig geworden und die ganze Diskussion scheitert m.E. an die Ignoranz der mündlich getroffenen Vereibarung. Denn "gern" hätte ich ganz sicherlich nicht auf mein vollständiges Monatsgehalt verzichtet..... Das betrachtete ich als Notwendigkeit der Umstände die mich sonst vermutlich bald in die Psychatrie gebracht hätten. Meine Frage: Habe ich Chancen die Differenz meines Gehaltes einzufordern? Bitte vertröstet mich niemand auf den Betriebsrat. Wir haben keinen und sind auch unter 5 Festangestellte. Ich danke euch im voraus sehr für eure Hilfe Eure Doro |
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| Die Sache ist ja denkbar unkompliziert: Natürlich hast du Anspruch auf regulären Lohn. Die einseitige Vertragsänderung ist nichtig. Das einzige Problem, das sich bei dir stellt, ist natürlich, dass du praktisch keinen Kündigungsschutz besitzt (wegen des kleinen Betriebes). Ergo: Spätestens mit Beginn einer rechtlichen Auseinandersetzung wirst du wohl deine Kündigung im Briefkasten finden. So wie sich die Situation darstellt, solltest du dich allerdings fragen, ob das nicht eh das Beste für dich wäre. Die angesprochenen "Bedrohungen" sowie evtl. das "Mobbing" könnten auch strafrechtlich interessant sein, so dass evt. Spielraum für eine "Abfindung" wäre. Vielleicht solltest du mal unten bei meinem Tipp anfragen, was dich eine Vertretung kosten würde. Mir scheint, dass die Einbeziehung eines unbeteiligten Vermittlers hier die beste Lösung wäre. Viel Glück und gute Besserung! Gruß, fob |
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