Dies ist eine Diskussion zu Unterstellter Drogenkonsum - Abhängigkeit innerhalb des Forums Arbeitsrecht
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| Unterstellter Drogenkonsum - Abhängigkeit Herr A. war 4,5 Wochen im Urlaub, wovon er jedoch ca. 2-3 Wochen Krank war (Durchfall mit Magenblutung etc... böser Infekt). Da er jedoch auf die schnelle nicht nach Deutschland zurück konnte (und auch nicht wollte), lies er sich im Ausland auf eigene Kosten behandeln. Auf ein Krankmeldung verzichtete er und opferte so seinen Urlaub. Als er zurück nach Deutschland gekommen ist, kämpfte er immer noch mit der Krankheit und ging noch während seines Urlaubs zum Arzt, der ihn zum Internisten verwies, da er total schlechte Blutwerte hatte. Er meldete sich bei seinem Arbeitgeber krank (der jedoch extrem viele Fragen stellte) und musste sich vorerst weiter vom Hausarzt behandeln lassen, da er erst im Nov. einen Termin beim Internisten bekommen hatte. Der Hausarzt bekam den Durchfall dann in den Griff und er konnte bereits nach zwei zusätzlichen Krankheitstage seine Arbeit wieder aufnehmen. Zunächst ging er auf ein geplantes Seminar (vier Tage) und anschließend wieder in die Firma. Sein Vorgesetzter hat ihn somit knapp 6 Wochen nicht gesehen. Es fand nur ein Telefonat statt in dem er mitteilte, dass er seine Arbeit nicht aufnehmen kann. Am zweiten Arbeitstag bekam er eine Info, er solle sich bei seinem Chef und dessen Vorgesetzen sehen lassen wg. eines Gespräches, ohne Angabe von Gründen. In dem Gespräch "es wurde dann als Fürsorgegespräch ausgelegt" meinten die beiden dann, er müsse doch ein Problem haben, wenn er sich erst Krank melde und dann nach 7 Tagen relativ fitt aussehe. Er erklärte Ihnen dann, dass der Termin beim Internisten (Krankenhaus) immer noch ausstehe, er aber keine Lust darauf habe bis zu diesem Termin sich krank schreiben zu lassen. Da er an diesem Tag sein internes Firmenhandy (erstmal nach über 20 Jahren Firmenzugehörigkeit) dummerweise zu hause vergessen hatte, meinten die zwei Witzbolde dies sei ein Zeichen für Drogenkonsum und er brauchte Hilfe, daher das Gespräch. Er erklärte, dass er keine Drogen konsumiere, was auch stimmt. Als Kontra kam: Er sei stark depressiv, ein weiteres Zeichen > Dies ist ebenfalls nicht korrekt, ganz im Gegenteil, er ist eher eine Frohnatur (stand auch im letzten Jahresgespräch), aber auch ein Freidenker, der sagt was er denkt. In fünf Tagen folgt nun ein Personalgespräch. Info: In den letzten drei Jahren hatte er ca. 5 Krankheitstage Nun grübelt er schon das ganze WE darüber wie er vorgehen soll. Sein bisheriger Plan ist (Bitte um Info wie Ihr darüber denkt): -Morgen, drei Tage nach der Unterstellung zum Hausarzt und einen Drogencheck machen, mit Attest -Mit dem Bescheid des Arztes ein polizeiliches Protokoll anfertigen lassen, denn schließlich wird ihm ja eine Straftat unterstellt -Zu dem Gespräch den Drogenbeauftragten hinzuziehen, sowie den Betriebsratsvorsitzenden -Mit dem Ärztlichen Gutachten den beiden Scherzkeksen bei dem Personalgespräch den Nährboden entziehen und darauf verweisen, dass ein Protokoll bei der Polizei vorliegt -Auf ein Entschuldigungsschreiben pochen, welches ihn entlastet und welches in der Personalakte hinterlegt wird -Ggf. darauf hinweisen, dass er bei weiteren Differenzen oder Unterstellungen vom StGB Gebrauch mache (Rufmord etc...) > oder eine Unterlassungsklage anstrebe ??? Nach diesem Gespräch konfrontierte er seinen direkten Vorgesetzten unter vier Augen mit dem Thema und dieser machte erneut die Aussage, dass er ein Problem hätte. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Typ einen möchte gern Psychologen spielt, der meint er kann jeden innerhalb von 5 Minuten analysieren. Anschließend machte er sich panikartig aus dem Staub, wie immer wenn er mit etwas unangenehmen konfrontiert wird (er hat kein Rückrad). Seiner Meinung nach hat er selbst ein privates Problem (er ist seit einem Jahr Vater und Ehemann, da ging der Zirkus los) und von Personalführung hat er keine Ahnung. Wegen einer Kündigung macht er sich keine großen Sorgen, da er seit knapp 2 Jahren erstes Ersatzmitglied im Betriebsrat ist (aktiv) und somit mind. noch 3 Jahre Unkündbar ist. Allerdings ist Herr A. im Bereich Arbeitsrecht noch nicht so fit und ist auf andere Meinungen angewiesen und auch sehr dankbar. Seine Fragen: -Soll er einen RA einschalten -Was haltet ich von der Vorgehensweise -Was schlägt Ihr vor -Allgemeines Danke vorab und ein schönes Wochenende zusammen Geändert von Bernd3344 (21.10.2007 um 14:37 Uhr). |
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| AW: Unterstellter Drogenkonsum - Abhängigkeit Goldbart, aber um konsumieren zu können muss er da nichts BESITZEN? Achnee könnte ja das der "Pärle" sein... ![]() Dopamin |
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| AW: Unterstellter Drogenkonsum - Abhängigkeit Dopamin, bitte hinten anstellen: http://www.juraforum.de/forum/t194150/s.html
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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| AW: Unterstellter Drogenkonsum - Abhängigkeit Humungus, Du willst ja nur, dass ich mich wieder nach vorne durchpeitsche ![]() Dopamin - ist in diesem Thema nicht länger OT |
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| AW: Unterstellter Drogenkonsum - Abhängigkeit Hallo! Zuerst einmal würde ich Einsicht in die Personalakte verlangen, gern im Beisein eines Zeugen, sprich: eines (weiteren) Betriebsratsmitglieds. Dann kann man überprüfen, ob von diesem Gespräch eine Aktennotiz bzw. ein Gesprä#chsprotokoll angefertigt und ohne Dein Wissen zu den Unterlagen genommen wurde. Übrigens: Personalakte ist alles, was zu Deiner Person im Betrieb (egal, ob schriftlich oder elektronisch gespeichert) existiert. Sollte eine solche Unterlage existieren: Ganz genau durchlesen, ggf. Notizen machen, wenn nötig, eine Gegendarstellung verfassen und fordern, dass diese ebenfalls zur Personalakte genommen wird. Auf einen bloßen Verdacht hin, der von keinen Fakten gestützt wird, darf der Arbeitgeber keinerlei Maßnahmen ergreifen - also braucht man arbeitsrechtliche Konsequenzen nicht zu fürchten. Aber ein Problem sehe ich doch: Sollte es vielleicht der Anfang von Mobbing sein? Das ist zwar strafbar, und der Arbeitgeber müsste, wenn ihm das bekannt wird, dagegen vorgehen - aber der Beweis kann oft sehr schwer werden. Und vielleicht bist Du (ggf. auch in Deiner Funktion) für den einen oder anderen ein wenig unbequem. Und - wie Du selbst richtig bemerkt hast - unterliegst du einem besonderen Kündigungsschutz. Vielleicht hofft man, dich auf diese Art einfach los zu werden? Weitere Maßnahmen würde ich vorerst nicht ergreifen, sonst sieht es aus wie: "Getroffene Hunde bellen." Ob das aber genau der richtige Weg ist, weiß ich nicht - ich kenne Deine Kollegen nicht. Gruß
__________________ Soualmi |
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| Danke für die Info! Mit der Hundetheorie liegst Du nicht schlecht. Ein zweiter BR kommt eh mit ist, schon abgeklärt. Schönen Tag noch |
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| AW: Unterstellter Drogenkonsum - Abhängigkeit Hallo Kollege S hat heute von der Personalabteilung eine Brief bekommen mit der aufforderung zum Fürsorgegespräch daran sollen teilnehmen ,er ,Chef, Personalchef,Betriebsartztund wenn er möchte der Betriebsrat! Wie soll er sich vorberiten? |
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| AW: Unterstellter Drogenkonsum - Abhängigkeit Zitat:
Hallo, was hat Kollege S mit Herrn A zu tun? Oder besteht da gar kein Zusammenhang? Wenn nein, weiß Kollege S, um was es gehen soll? MfG |
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| AW: Unterstellter Drogenkonsum - Abhängigkeit Hi XyX ! Nein da besteht kein zusmmenhang. Er weiss auch nicht wirklich um was es geht. Aber er war dieses Jahr schon ca 13Wochen Arbeitsunfähig aber nicht am stück.Und wenn er keine richtige lust hatte hat er sich gleitzeit genommen und sein Stdkonto ist total im soll!!! Er hatte anfang des jahres erhöhte leukozüten werte .was kannst du über so ein gespräch den sagen aus erfahrung ? Gruss Chico76 |
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