Impressum | Disclaimer | Anmeldung / Login
 


Jetzt hier registrieren

Resturlaub bei Jahresvertrag

Dies ist eine Diskussion zu Resturlaub bei Jahresvertrag innerhalb des Forums Arbeitsrecht

Like Tree1Likes
  • 1 Post By Soualmi

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 14.08.2013, 11:08
Neues Mitglied
 
Registriert seit: Aug 2013
Beiträge: 2
Keine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Resturlaub bei Jahresvertrag

Hallo liebe JuraForum-User,

vielleicht könnt ihr mir bei folgender Fragestellung helfen:

Angenommen, der Arbeitnehmer A arbeitet seit 27.09.2012 bei der Firma B. Es wurde ein Jahresvertrag geschlossen, der nach genau 365 Tagen endet, der letzte Arbeitstag also der 26.09.2013 ist. B gewährt 20 Tage gesetzlichen sowie 8 Tage zusätzlichen Urlaub. In 2013 hat A bereits 10,5 Tage Urlaub genommen.
A wollte nun seinen Resturlaub bei B's Personalabteilung in Erfahrung bringen und ging von 10 Tagen aus. Zu diesem Ergebnis kam A, weil A die 28 Tage Gesamturlaub durch 365 teilte und mit der Anzahl der Tage seiner Betriebszugehörigkeit in 2013, das sind 268 Tage, multiplizierte. Dies ergibt 20,56 Tage, abzüglich der genommenen 10,5 blieben also 10 Tage übrig.
B antwortete, A habe Anspruch auf anteiligen Urlaub nur für jeden vollen Beschäftigungsmonat und wies den Resturlaub mit 8,5 Tagen aus (28 Tage Urlaub / 12 Monate * 8 Monate = 18,67 Tage gerundet auf 19,00 Tage abzüglich 10,5 Tage).

Soweit ich weiß, rechnen hier beide falsch.
A rechnet zwar mathematisch korrekt, aber nicht dem Gesetz entsprechend.
B wendet offensichtlich § 5 BUrlG an, welcher aber nicht zutreffend ist, da A's Arbeitsverhältnis bereits mehr als sechs Monate im Jahr 2013 besteht.

Verstehe ich § 4 BUrlG hier richtig: Da A bereits mehr als sechs Monate in 2013 bei B arbeitet, hätte A Anspruch auf die vollen 28 Tage und A könnte verlangen, ihm die übrigen 17,5 Tage vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses zu gewähren, sofern es die betriebliche Situation zuläßt?

Hätte A bei einem eventuellen Rechtsstreit Aussicht auf Erfolg?


Zu § 5 BUrlG Abs. 1a hätte ich noch eine Frage unabhängig von obigem Beispiel.
Angenommen, ein AN tritt zum 15.1. in ein Unternehmen ein, und scheidet zum 15.6. wieder aus. Auf wieviel anteiligen Urlaub besteht Anspruch, fünf oder vier Monate? Der springende Punkt ist hier die Definition von "jeden vollen Monat" - ist das ein Kalendermonat oder die Zeit zwischen zwei gleichen Kalendertagen aufeinanderfolgender verschiedener Monate?


Besten Dank schonmal für eure Hilfe!
Mit Zitat antworten


  #2 (permalink)  
Alt 15.08.2013, 07:05
V.I.P.
 
Registriert seit: Sep 2007
Ort: Berlin
Alter: 58
Beiträge: 1.993
98% positive Bewertungen (1993 Beiträge, 126 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1993 Beiträge, 126 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1993 Beiträge, 126 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1993 Beiträge, 126 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1993 Beiträge, 126 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1993 Beiträge, 126 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1993 Beiträge, 126 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1993 Beiträge, 126 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1993 Beiträge, 126 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1993 Beiträge, 126 Bewertungen)  
AW: Resturlaub bei Jahresvertrag

In 2013 besteht mindestens Anspruch auf den vollen gesetzlichen Urlaub. Je nach tariflicher Regelung kann der Urlaubsanspruch auch die vollen 28 Tage umfassen, es kann aber auch eine Regelung bestehen, dass nur anteiliger Urlaub zu gewähren ist. In keinem Fall darf der Gesamturlaub bei der genannten Konstellation den gesetzlichen Mindesturlaub unterschreiten.
Zur zweiten Frage: ein Monat kann auch vom 5. eines Monats bis zum 4. des nächsten Monats berechnet werden. Im Bundesurlaubsgesetz ist ja nur von "Monat" und nicht von "Kalendermonat" die Rede.
sinth likes this.
__________________
Soualmi
Mit Zitat antworten

  #3 (permalink)  
Alt 15.08.2013, 11:18
Neues Mitglied
 
Registriert seit: Aug 2013
Beiträge: 2
Keine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, sinth hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
AW: Resturlaub bei Jahresvertrag

Danke für deine Antwort!

Angenommen, es gibt im beschriebenen Fall keinen Tarifvertrag und im Arbeitsvertrag finden sich zu dem Thema folgende relevante Punkte:
Zitat:
a) Der AN hat Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub. Dieser beläuft sich bei einer 5-Tage-Arbeitswoche auf 20 Arbeitstage pro Jahr.

b) Der AG gewährt dem AN zusätzlich über den gesetzlichen Mindesturlaub hinaus einen Urlaubsanspruch von weiteren 8 Arbeitstagen.

c) Nimmt der AN Urlaub in Natura in Anspruch, so wird der Urlaub immer zunächst in vollem Umfang auf den gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch gewährt. Erst wenn der gesrtzliche Mindesturlaubsanspruch vom AG vollständig erfüllt wurde, wird der Urlaub auf den gemäß Punkt b) arbeitsvertraglich zugestandenen zusätzlichen Urlaubsanspruch von weiteren 8 Tagen gewährt.
Auf wieviel Tage besteht dann Anspruch?

Zitat:
Zitat von Soualmi Beitrag anzeigen
In keinem Fall darf der Gesamturlaub bei der genannten Konstellation den gesetzlichen Mindesturlaub unterschreiten.
Das verstehe ich nicht, könntest du das vielleicht anhand einem Beispiel erläutern?
Dankeschön
Mit Zitat antworten

Antwort

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
Jahresvertrag Fitnessstudio - Arglistige Täuschung? Sportrecht 06.11.2012 19:53
3 jahresvertrag für kinder Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 22.06.2012 13:54
2-Jahresvertrag vorzeittig kündigen Mietrecht 03.11.2007 23:46
Sonnenstudio-1.Jahresvertrag vorzeitig kündigen??? Verbraucherrecht 26.07.2007 16:29
Kündigen trotz 5-Jahresvertrag? Mietrecht 12.04.2007 16:16





Lexikon

Gesetze

Anwälte für Arbeitsrecht

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:

© 2003-2013 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2014, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2014, Cracked Egg Studios