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Langzeiterkrankung: Arbeitgeber stellt sich stur!

Dies ist eine Diskussion zu Langzeiterkrankung: Arbeitgeber stellt sich stur! innerhalb des Forums Arbeitsrecht

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Alt 02.04.2008, 19:19
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Langzeiterkrankung: Arbeitgeber stellt sich stur!

Ein älterer Arbeitnehmer (ca. 60 J.) wird aufgrund einer Versetzung auf einen anstrengenderen Arbeitsplatz und Mobbing krank bzw. eine vorhandene, dem Arbeitgeber bekannte Krankheit verschlimmert sich und es kommen neue schwere Krankheiten hinzu. Er ist seit 8 Monaten arbeitsunfähig und bezieht Krankengeld. Trotz mehrerer Klinikaufenthalte bessert sich sein Zustand nicht. Der Arbeitgeber weigert sich, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement vorzunehmen und stellt auch keinen anderen Arbeitsplatz in Aussicht. Daraufhin schlägt der Arbeitnehmer vor, gegen Zahlung einer Abfindung und Freistellung bis zum Ende der Kündigungsfrist (6 Monate) einen Auflösungsvertrag abzuschließen.

Der AG möchte sich das Geld aber sparen und weigert sich, über eine Abfindung auch nur zu diskutieren. Er erwarte die baldige Rückkehr des AN an seinen Arbeitsplatz und sehe ansonsten keinen Handlungsbedarf. Dies soll eindeutig zur Zermürbung des AN führen, bis dieser von selbst ohne Abfindung geht. Hinzu kommt, dass der AG aufgrund der langen Fehlzeiten des AN und der ungünstigen Prognose möglicherweise sogar einen Kündigungsgrund hätte.

Was ist dem Arbeitnehmer zu raten?


Nobbes
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Alt 02.04.2008, 20:02
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AW: Langzeiterkrankung: Arbeitgeber stellt sich stur!

Der Arbeitnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf eine Entlassung.

Nach der Aussteuerung muss der Arbeitnehmer aber ohnehin zum Arbeitsamt, um Unterstützung zu beantragen.
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  #3 (permalink)  
Alt 02.04.2008, 21:25
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AW: Langzeiterkrankung: Arbeitgeber stellt sich stur!

Beide Aussagen sind korrekt. Im vorliegenden Fall ist ggf. eine Eigenkündigung nach vorheriger ausführlicher Beratung bei der AA ratsam.
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Gruß
Daniel

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