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Zeit zwischen Studium und Referendariat

Dies ist eine Diskussion zu Zeit zwischen Studium und Referendariat innerhalb des Forums Allgemeines Referendar-Forum

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Alt 11.06.2007, 17:06
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Zeit zwischen Studium und Referendariat

Hallo,

da ich auf BaFöG angewiesen bin, habe ich folgende Frage:

Das BaFöG wird nur maximal für die Regelstudienzeit bewilligt , also 9 Semester. Was mache ich, wenn ich (angenommen ich schaffe das Studium in dieser Zeit, was ich sehr hoffe, weil ich sonst kein Geld mehr bekomme) dann auf eine Referendariatsstelle warten muss?

1. Wie lange dauert das in der Regel ? Hängt das von der Examensnote ab?
2. Wo bewirbt man sich? Immer bei den einzelnen Stationen wie Gericht, Anwalt oder STA einzeln? oder gibt es eine zentrale Stelle, bei der man dann auch in die Arbeitsgemeinschaften zum Lernen geht?
3. Von welchem Geld lebt man in der Zwischenzeit, wenn man kein BaFöG MEHR und NOCH keine Vergütung vom Referandariat bekommt?

Vielen Dank für die Hilfe.

jurisprudenz
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  #2 (permalink)  
Alt 11.06.2007, 17:12
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AW: Zeit zwischen Studium und Referendariat

1. Keine Regel. Häng von der Note ab, davon, ob es ggf. eine Landeskinderregelung gibt, du nicht vergisst (wie ich es getan habe), dich rechtzeitig wieder zu bewerben etc.
2. Es gibt eine zentrale Stelle. Du bist dann ja auch Beamter auf Widerruf oder zumindest im öffentlichen Dienst. Mit den Freiheiten ist dann auch Schluss. Ags, Stationsausbildung etc. sind DIENSTPFLICHT. Auf der anderen Seite: Dein Leben ist "endlich" wieder durchorganisiert. Du weißt immer, wo du zu sein und was du zu tun hast.
3. ALG II. Es sei denn, du nimmst einen Job an.
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  #3 (permalink)  
Alt 11.06.2007, 18:09
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AW: Zeit zwischen Studium und Referendariat

Kann ich denn mit der Vergütung, die ich dann als "BEAMTETER" Referendar bekomme, leben? Oder muss ich auch da noch einen Job annehmen und ist dafür überhaupt Zeit?

Kommen denn da viele Kosten noch auf mich zu. Wie viel Geld bekommt man denn da in der Regel?


Ich wusste gar nicht, dass man als Ref. den Status eines Beamten auf Widerruf hat. Hat das noch weitere Vorteile? Oder hat es sonst noch auswirkungen?
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  #4 (permalink)  
Alt 11.06.2007, 18:17
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AW: Zeit zwischen Studium und Referendariat

Ob du davon leben kannst, hängt entscheidend von deinem Lebensstandard ab. Wie viel man konkret verdient, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Geh mal von zirka 1000,00 Euro aus. Soll aber auch Bundesländer geben, in denen weniger verdient wird.

Einige Länder verbeamten (noch). Werden aber tendenziell weniger. Ist aber nur eine Verbeamtung auf Widerruf. Der Widerruf erfolgt automatisch mit dem Bestehen des Examens oder dem endgültigen Nichtbestehen.

Vorteile? Na ja, ggf. sehr günstige Krankenversicherung und keine Abgaben an die Sozialversicherung. Ansonsten gehupft wie gesprungen.

Nachteil: Du kannst theoretisch herangezogen werden, um einen Aufstand niederzuschlagen. Ist aber bislang glaube ich noch keinem Referendar widerfahren.
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  #5 (permalink)  
Alt 11.06.2007, 18:24
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  #6 (permalink)  
Alt 11.06.2007, 19:06
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AW: Zeit zwischen Studium und Referendariat

man erhält nach der neuen UnterhaltsbeihilfeVO NRW z.B. 890 € brutto. Und verbeamtet auf Widerruf ist man auch nicht mehr(seit locker 5 jahren abgeschafft), sondern Angestellter im ÖD. Bundesweit.
Bewerbungen schickt man an die jeweiligen Oberlandesgerichtspräsidenten, Wartezeiten sind z.B. in NRW kurz (unter drei Monaten), in Berlin lang(sechs bis neun Monate).

Ach ja, die Zwischenzeit möglichst mal Urlaub machen, weil Jura einem ohne Pause auch auf den Sack gehen kann und ein Kurzzeitjob hilft, die anzuschaffenden Bücher etc. zu bezahlen. Obwohl es die natürlich auch an den LGen und Unis gibt.
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Es gibt meinerseits nur unverbindliche Meinungsentäußerungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
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  #7 (permalink)  
Alt 11.06.2007, 20:05
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AW: Zeit zwischen Studium und Referendariat

Zitat:
Zitat von Monaco501
...mir fehlt eigentlich permanent der Hinweis "Arbeit durch Jobs und dafür Geld", wie es andere machen bei Deinen Beiträgen!

Aus Dir wird bestimmt mal ein Guter, egal welches Studium!


Lg.

Ich verstehe diese Bemerkung nicht ganz, somnal ich Ironie vermute und diese nicht zu deuten vermag.
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  #8 (permalink)  
Alt 11.06.2007, 20:47
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AW: Zeit zwischen Studium und Referendariat

Ja, es ist/war schon auch mit Ironie verpackt - sorry

Ich vergaß, dass hier der TE lediglich noch sehr jung und unschlüssig und voller Selbstzweifel ist.

Letztlich ist es aber egal, ob ich hier erzähle wie es "früher" war, da die Realitäten immer erst danach feststellbar sind.

Lediglich schielten wir früher nicht so sehr nach Geld, sondern vorrangig nach dem was eigenes Talent, Hirnmasse und Spass in Koalition brachte!

Behaupte dennoch das diese Jahrgänge gute Jahrgänge waren, Kämpferherzen allemal!


Lg. aus München
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  #9 (permalink)  
Alt 12.06.2007, 11:21
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AW: Zeit zwischen Studium und Referendariat

Zitat:
Zitat von Monaco501
Lediglich schielten wir früher nicht so sehr nach Geld, (...)

Behaupte dennoch das diese Jahrgänge gute Jahrgänge waren, Kämpferherzen allemal!
Sicher, früher waren alle gut, jetzt sind alle böse.
Und ich dachte, die Herren Ackermann, Meiwes, Fischer seien älter als ich...

Ironieeeeeeeeeeeeeeee
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  #10 (permalink)  
Alt 12.06.2007, 12:47
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AW: Zeit zwischen Studium und Referendariat

Zitat:
Zitat von Defendant
Sicher, früher waren alle gut, jetzt sind alle böse.
Und ich dachte, die Herren Ackermann, Meiwes, Fischer seien älter als ich...

Ironieeeeeeeeeeeeeeee



Sicherlich, oder willst Du bestreiten, dass es sich hier um Hirnlose handelt?????
Der Erfolg zunächst im Wagemut und sodann in der Börse zählt doch

Heute gilt dergleichen, allerdings ebenso wenig, wenn Zaudern angesagt ist!

Auch schlägt heute die Erbengeneration zu!

Lg.
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