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Frage eines Praktikanten bzgl, seiner künftigen Lebensplanung

Dies ist eine Diskussion zu Frage eines Praktikanten bzgl, seiner künftigen Lebensplanung innerhalb des Forums Allgemeines Juristenforum

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Alt 08.03.2011, 23:56
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Frage eines Praktikanten bzgl, seiner künftigen Lebensplanung

Ich habe vor kurzem einen Praktikanten betreut, der mir folgende Frage gestellt hat.
Gern würde ich die Frage hier stellen, bzw. weitergeben, da ich selbst noch nicht lange im Berufsleben tätig bin, bzw. mich nicht in entsprechender Position befinde, eine zutreffende Antwort geben zu können.

Die betreffende Person befindet sich zurzeit in den Vorbereitungen zum 1. Staatsexamen und hat das letzte Pflichtpraktikum bei uns absolviert. Eines der Pratika hat sie in Barcelona absolviert und sich nun in das Land etc. verliebt (ich gebe die von ihr gewählte Wortwahl wieder, soweit sie mir in Erinnerung geblieben ist)
Gern würde die betreffende Person eine Zeit (1. Semester) in Spanien studieren, ihren durch das Praktikum erworbenen Einblick des spanischen Rechts erweitern, die Sprache lernen etc.
Ein Auslandssemester während ihres Studiums kam für sie im entsprechenden Zeitpunkt nicht in Betracht, da sie lieber zuerst das 1. Staatsexamen, als ihre "Pflicht" erledigen wollte.
Sie hat sich nun mit folgenden Fragen an mich gewandt.

1. Wie würde ein potentieller zukünftiger Arbeitgeber den Umstand bewerten, wenn sie nach ihrem 1. Staatsexamen ein Semester lang, aufgrund der oben genannten Gründen im Ausland studieren würde?

Weiterhin möchte Sie nach ihrem Auslandsemester eine Weltreise machen, verbunden mit mehreren Arbeits- bzw. Praktikastationen.
Sprich, sie möchte ein Jahr lang bspw. in einer Anwaltskanzlei in San Francisco, Firma in Sydney, Botschaft Peking usw. arbeiten. Hierdurch möchte die Betroffene vorallem ihre Englischkenntnisse verbessern und sich selbst die Möglichkeit eröffnen in neue, für sie fremde Rechtssysteme einzutauchen.

2. Würde dies ein zukünftiger Arbeitgeber grundsätzlich negativ oder positiv bewerten?

Meinem Verweis auf ein mögliches ll.m.-Programm erwiderte sie, dass sowohl für einen ll.m. im englischsprachigen Ausland, als auch in Spanien ihr die nötigen Fremdsprachenkenntnisse fehlen.
Zum anderen hat sie (= männlicher Student) direkt nach dem Abitur angefangen zu studieren, und würde sehr gerne "die Welt entdecken".
Ihren ll.m. und/oder Doktor möchte sie nach dem 2. Staatsexamen machen.

Wie aus meinem Beitrag schon herausgehört werden kann, hat mein damaliger Praktikant nun die Befürchtung, dass seine Pläne (ich persönlich würde sie aufgrund seiner Darstellung zutreffender als seine Träume bezeichnen) äußerst negativ bewertet werden könnten.
Er ist sich bewusst, dass man sowas besser nach dem Abitur, bzw. im Studium hätte machen können, wollte aber vielmehr erst sein Studium erfolgreich abschließen.


Da ich selbst mich nicht in der Lage/Position sehe, ihm eine zutreffende Antwort auf seine, ihn anscheinend sehr beschäftigende Frage geben zu können, wäre ich sehr dankbar wenn Sie Ihre Meinungen abgeben könntet.
Hierbei wende ich mich nicht ausschließlich an Arbeitgeber, wobei solche natürlich expliziet angesprochen werden sollen.

Vielen herzlichen Dank im Voraus!
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