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Wie sehr legt einen der Schwerpunkt für die weitere Karriere fest?

Dies ist eine Diskussion zu Wie sehr legt einen der Schwerpunkt für die weitere Karriere fest? innerhalb des Forums Allgemeines Forum für Jurastudenten

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Alt 04.08.2010, 23:34
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Wie sehr legt einen der Schwerpunkt für die weitere Karriere fest?

Hallo,
vielleicht kann mir hier jemand helfen. Ich bin dabei die juristische Zwischenprüfung abzulegen und danach wird sich die Frage stellen, welchen Schwerpunktbereich ich wähle.

Dabei frage ich mich: wie weit legt mich der Schwerpunktbereich für mein weiteres juristisches Dasein fest?

Ich interessiere mich einerseits für Arbeitsrecht. Andererseits gibts an der von mir ins Auge gefassten Uni auch einen Schwerpunkt für Kirchenrecht. Das finde ich super interessant, zumal ich Studienerfahrung in Theologie habe.

Nun kann ich mich nicht auf 2 Schwerpunktbereiche zerteilen, sondern muss mich entscheiden.

Nur... ich stelle mir arbeitsmarkttechnisch für die weitere Karriere viel größere Chancen für Arbeits- als für Kirchenrechtler vor.

Ist das ein Problem im Lebenslauf, wenn man einen anderen Schwerpunkt wählt als das, was man später als berufliche Laufbahn wählt?

Ich möchte keinen Schwerpunkt "just for fun" aus persönlichem Interesse wählen, um dann hinterher auf ewig Probleme zu haben bei jeder Bewerbung.
Wenn ich mich für den kirchenrechtlichen Schwerpunktbereich entscheide, ist dann die Tür zum Arbeitsrecht für immer zu?

LG
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  #2 (permalink)  
Alt 05.08.2010, 08:36
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AW: Wie sehr legt einen der Schwerpunkt für die weitere Karriere fest?

Der universitäre Schwerpunkt ist sowas von egal, zumindest aus meiner Sicht. Im 2. Examen hast du auch noch mal Schwerpunkt. Da gibts aber nicht so viele und vorallem keine Exoten, wie Kirchenrecht. Wenn ein Schwerpunkt für den späteren Berufseinstieg relevant ist, dann wohl eher der des 2. Examens.
Jetzt wäre es für dich vielleicht clever gewisse Synergieeffekte des Schwerpunkts zu nutzen- also einen Schwerpunkt zu belegen, wo der Stoff stellenweise auch Pflichtstoff ist. Da lernst du bei Lernen für den Schwerpunkt auch gleich noch fürs Examen- in einem Abwasch also.
Ich bspw. hatte Medienrecht- da war es natürlich für mich super, als im Examen dann was mit Caroline von Monaco und EMRK dran kam. Eine Klausur, die sich mit Kirchenrecht beschäftigt wird es sicherlich nicht geben
Nutz den Schwerpunkt auch um deine Note zu verbessern. Im Prüfungsseminar kann man meist gut abräumen und die Note zählt richtig gut ins Examen rein. Da empfielt sich sowas wie Kriminologie- bei uns war das voll der Dünnbrettbohrer.
Also Fazit: MAch dir nicht so viele Gedanken, der Schwerpunkt is nich sonderlich wichtig.
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