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Kaufvertrag (Zustandekommen)

Dies ist eine Diskussion zu Kaufvertrag (Zustandekommen) innerhalb des Forums Allgemeines Forum für Jurastudenten

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  #1 (permalink)  
Alt 09.01.2008, 21:07
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Kaufvertrag (Zustandekommen)

Hi,

ich bin hier gerade echt am verzweifeln, hoffentlich kann man mir hier weiterhelfen.

Es geht um folgende Definition:
Ein Kaufvertrag kommt zustande, wenn zwei übereinstimmende Willenserklärungen (Angebot, Annahme)
vorliegen.

Kann ich diese Definition irgendwo im Gesetz finden, oder muss ich das einfach glauben?
Aus §433BGB geht das meiner Ansicht nach nicht hervor, wobei auf den Paragraphen immer verwiesen wird, wenn es um die Definition des Kaufvertrages geht.

lg
Kali
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  #2 (permalink)  
Alt 09.01.2008, 21:11
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AW: Kaufvertrag (Zustandekommen)

Hier ist der allgemeine Teil des BGB zu beachten, der bekanntlich "vor der Klammer" steht.

Speziell sind die §§ 145 ff. BGB einschlägig, hieraus kann man die (in Rechtsprechung und Lehre anerkannte) Definition ableiten.
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  #3 (permalink)  
Alt 09.01.2008, 21:27
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AW: Kaufvertrag (Zustandekommen)

Was mich verwirrt ist folgendes:
Alles zum Vertrag steht in den §§ 145 ff. BGB, allerdings wird bereits in § 145 BGB der Vertrag als Begriff erwähnt, ohne das diesem eine Definition vorrausgegangen ist.
Es wird also über den Vertrag geschrieben, ohne das klar ist, was ein Vertrag überhaupt ist.
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  #4 (permalink)  
Alt 10.01.2008, 15:15
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AW: Kaufvertrag (Zustandekommen)

Das ist nun mal so. Gewisse Dinge werden einfach vorausgesetzt.
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  #5 (permalink)  
Alt 10.01.2008, 15:31
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AW: Kaufvertrag (Zustandekommen)

Zitat:
Zitat von kali
Was mich verwirrt ist folgendes:
Alles zum Vertrag steht in den §§ 145 ff. BGB, allerdings wird bereits in § 145 BGB der Vertrag als Begriff erwähnt, ohne das diesem eine Definition vorrausgegangen ist.
Es wird also über den Vertrag geschrieben, ohne das klar ist, was ein Vertrag überhaupt ist.
Das ist im Zweifel ein ethymologisches Problem, kein juristisches.
GuckstDu DA:http://de.wiktionary.org/wiki/Vertrag
__________________
Quod licet jovi non licet bovi.

...ICH sag nur: Muh!
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  #6 (permalink)  
Alt 10.01.2008, 16:42
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AW: Kaufvertrag (Zustandekommen)

Bedeutung von Vertrag dem geposteten Link nach:
"rechtliche Vereinbarung zwischen mindestens zwei verschiedenen Partnern"

daraus leite ich unschwer ab, dass der Vertrag ein Mittel ist, das ohne Recht
keine Existenzgrundlage hätte, demzufolge ist es definitiv ein juristisches Problem.
Der Begriff "Vertrag" wird im Recht vorausgesetzt, obwohl es ein, dem Recht entsprungener Begriff ist?
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  #7 (permalink)  
Alt 10.01.2008, 16:49
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AW: Kaufvertrag (Zustandekommen)

Der Vertrag hätte auch ohne Recht eine Existenzgrundlage. Nur gibt der jeweilige SINNzusammenhang (hier: "Recht") die Bedeutung im konkret vewendeten Kontext vor. Es kann also durchaus auch ohne Recht verträge geben. Nur definiert das Recht die Voraussetzungen und die Folgen eines Vertrages im in unserer Gesellschaft verwendeten Zusammenhang.
Gruß
Marcus
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Alt 10.01.2008, 16:51
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AW: Kaufvertrag (Zustandekommen)

Nicht alle Begriffe sind legaldefiniert. Selbst im Strafgesetzbuch gibt es Begriffe, wie z.B. die Beleidigung (§ 185 StGB), die einfach vorausgesetzt werden.

Da das Recht von gut ausgebildeten Fachleuten angewandt wird, ist dies auch kein Problem.
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  #9 (permalink)  
Alt 10.01.2008, 17:18
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AW: Kaufvertrag (Zustandekommen)

Sonst wird das ja auch irgendwann zirkelschlüssig: Wie soll sich denn das Recht selber definieren? Das Recht setzt seine eigene Existenz voraus, und kann daher nur mit unjuristischen Werkzeugen von außen (etwa aus der Wirtschaft oder dem Sozialwesen) definiert werden. Zur Vertiefung empfehle ich Luhmanns Systemtheorie...
Gruß
Marcus
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  #10 (permalink)  
Alt 15.01.2008, 16:39
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AW: Kaufvertrag (Zustandekommen)

Zitat:
Zitat von marcus.summer
Sonst wird das ja auch irgendwann zirkelschlüssig: Wie soll sich denn das Recht selber definieren? Das Recht setzt seine eigene Existenz voraus, und kann daher nur mit unjuristischen Werkzeugen von außen (etwa aus der Wirtschaft oder dem Sozialwesen) definiert werden. Zur Vertiefung empfehle ich Luhmanns Systemtheorie...
Gruß
Marcus
das Recht soll sich ja nicht selber definieren, es wäre schön, wenn das Recht seine Elemente wohldefinieren würde. Ich dachte, das wäre auch so, bis ich hiermit eines Besseren belehrt wurde.

@zerozero
danke für deine ausführliche Erläuterung, dadurch ist zumindest vorrübergehend klarheit geschaffen worden.
Schade, dass in der Vorlesung darauf überhaupt nicht eingegangen, sondern nur als Behauptung in den Raum gestellt wurde.
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