Dies ist eine Diskussion zu Hausarbeit - Repititoren echt nicht erwähnen? innerhalb des Forums Allgemeines Forum für Jurastudenten
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| Hausarbeit - Repititoren echt nicht erwähnen? Hallo Leute, ich schreibe gerade meine erste Hausarbeit. Bin aber ehrlich gesagt vom Stoff her total überfordert und mittlerweile kommen immer mehr Gedanken, ob ich richtig zitiert etc. habe. Nun wurde mir mal gesagt bzw. ich habe gelesen, dass man von Repititoren nichts hinschreiben darf. Also nicht im Literaturverzeichnis und auch keine Fußnoten. Ist das wirklich so. Ich habe einen Großteil z.B. von Alpmann Schmidt. (also so ein Skript - für mich eigentlich ein Buch ;-) Hat um die 20,- EUR gekostet ) Ich kann doch jetzt nicht alle Stellen wo ich daraus entnommen habe nicht hinschreiben. Ansonsten ahbe ich halt nach jedem Satz eine Fußnote gesetzt, falls dann der nächste Satz wieder aus einem anderen Buch kam... Und wenn es halt mal ein ganzer Absatz war kam erst danach die Fußnote. Ach was mache ich eigentlich mit einem Reptitiorium von einer anderen Uni (aus dem Internet). Da war so ein ähnlicher Fall. Da musste ich auch etwas herausnehmen. Also einmal sogar Wort-wörtlich. Muss ich das kennzeichnen oder doch nicht?! Für hilfreiche tips wäre ich sehr dankbar |
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| AW: Hausarbeit - Repititoren echt nicht erwähnen? 1. Wenn du was kopierst musst du das kennzeichnen (es sei denn, du schreibst ne Diss. <- nur Spaß)2. Aus Hemmer/ AS/ Skripten ausm Netz oder von sonstwoher zitiert man nicht!!! 3. In einer Hausarbeit will man von dir nicht sehen, dass du stückchenweise Text zusammen basteln kannst. Da geht es um die Lösung des Falles. Dort hast du dann immer in Hausarbeiten verschiedene Probleme. Die gilt es als erstes zu finden. Zu den Problemen führst du dann einen wissenschaftlichen Streit. Dort bringst du dann die Meinungen aus Lehrbüchern, Aufsätzen oder Kommentaren unter. Am besten auch nicht wortwörtlich. Frag einfach mal Kollegen aus den höheren Semestern ob du dir mal eine vom Aufbau ordentliche Hausarbeit ansehen kannst. Das muss man iwie im Gefühl haben und lernt man erst mit der Zeit. Erklären kann man das alles schlecht. |
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| AW: Hausarbeit - Repititoren echt nicht erwähnen? Hi, also mein Tipp ist, hauptsächlich mit Kommentaren zu arbeiten. Zum Strafrecht vor allem: Schönke/Schröder - Kommentar zum StGB bzw. zum Zivilrecht hauptsächlich: Palandt. Mit Kommentaren zu arbeiten ist am besten. Dort steht alles Wichtige und auch Meinunsstände. Meist findet man dort auch andere Quellen, wo man dasselbe nachlesen kann (oder auch nicht), aber auf jeden Fall in der Fußnote nennen kann. Das Wichtigste ist, während einer Hausarbeit die Ruhe zu bewahren. An welcher Uni studierst du? |
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| AW: Hausarbeit - Repititoren echt nicht erwähnen? [QUOTE=jurastudent2009;904465]Hallo Leute, ich schreibe gerade meine erste Hausarbeit. Bin aber ehrlich gesagt vom Stoff her total überfordert und mittlerweile kommen immer mehr Gedanken, ob ich richtig zitiert etc. habe. [/quote[ Du bist offenbar auch mit der Methodik der Abfassung einer rechtswissenschaftlichen Arbeit überfordert. Zitat:
Zitat:
Ansonsten besteht die große Gefahr, dass du die Hausarbeit nicht bestehst. |
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| AW: Hausarbeit - Repititoren echt nicht erwähnen? Hi, hmm Skripten selbst sind nicht zitierfähig. Dennoch findet man auch hier vielerlei Hinweise auf Urteile oder sonstige Quellen. Bezüglich des Umgangs mit den in den Skripten, Lehrbüchern, Kommmentaren und Zeitschriften angegebenen Quellen sei gesagt, dass du diese niemals einfach nur abschreiben und in der Hausarbeit vermerken solltest. Vielmehr gehört es zum wissenschaftlichen Arbeiten dazu, dass du die Quellen auf die du verweist auch kennst. Verweist du auf irgendwelche Quellen, ohne sie gelesen zu haben, riskierst du, dass das was dort angeblich stehen soll dort überhaupt nicht steht oder falsch verstanden wurde. (Wie viele Kollegen schreiben auch in der Praxis in irgendwelchen Schriftsätzen, dass da etwas im Palandt stünde, obwohl der Kommentar diesbezüglich kein Wort verliert) Hast du die angegebenen Quellen tatsächlich gelesen, kannst du sie getrost zitieren und auch von den dortigen Quellenangaben schöpfen. Ob du die Quelle durch einen Hinweis aus einem Skript, Lehrbuch oder Kommentar gefunden hast, spielt keine Rolle. Im übrigen sollte dir bei dieser Arbeitsmethode auch auffallen, dass diverse Quellen einfach aufeinander verweisen... Palandt sagt beispielsweise dies sei so weil siehe Müko §.. Rdnr.. . Müko sagt exakt dasselbe mit Verweis auf Palandt... . Also dann liebe Grüße Siobhan |
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| AW: Hausarbeit - Repititoren echt nicht erwähnen? Das ist grundsätzlich richtig. Allerdings muss man hier schon zwischen den Kursskripten und den normalen käuflichen Skripten unterscheiden. Bei denen handelt es sich letztlich um nichts anderes, als ein Lehrbuch, wie es teilweise auch von Hinz und Kunz herausgegeben wird und das zitierfähig ist (ob es sinnvoll ist, mag mal dahingestellt sein). Wir haben jedenfalls damals am Lehrstuhl das zitieren von käuflichen Skripten zugelassen und auch nicht negativ bewertet, wenn es sich nur um Einzefälle handelt, der Autor bei den maßgeblichen Aspekten aber die einschlägigen Werke und Entscheidungen zitiert hat. Da ich aber nicht weiß, wie das an anderen Unis gehandhabt wird, würde ich zu Sicherheit einfach immer die Originalquellen, die im Skript genannt sind, heraussuchen, lesen (und prüfen, ob das da auch so drinsteht) und diese zitieren. Gruß Dea |
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| AW: Hausarbeit - Repititoren echt nicht erwähnen? Zitat:
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| AW: Hausarbeit - Repititoren echt nicht erwähnen? Zitat:
Skripte eigenen sich bestens zur Klausurvorbereitung und um sich einen Überblick zu verschaffen. Aber in Hausarbeiten haben die einfach nichts zu suchen. |
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| AW: Hausarbeit - Repititoren echt nicht erwähnen? Also ich hatte seinerzeit in der Anfängerübung Strafrecht aus Hillenkamps "32 Probleme AT" zitiert und mir nen gehörigen Einlauf abholen dürfen. Dabei hab ich dieses Werk nichtmal als Skript aufgefasst. |
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