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Werkstattpfusch

Dies ist eine Diskussion zu Werkstattpfusch innerhalb des Forums Aktuelle juristische Diskussionen und Themen

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Alt 07.02.2012, 22:13
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Werkstattpfusch

Mal angenommen . ein Auto wird wegen eines eindeutigen Defektes ( z.Bsp. Radlager )in einer Werkstatt repariert.Rechnung bezahlt und der Autobesitzer stellt gleich in den erste Fahrminuten einen neuen Defekt (Vielleicht ratternde Bremsen ) fest , welcher vor dem Werkstattbesuch noch nicht vorlag.
Zurück in der Werkstatt wird als Ursache ein anderes Bauteil ( z.Bsp. die hinteren Bremsen )als Ursache für den Fehler genannt und komplett ausgetauscht.
Der Kunde fährt vom Hof und Sie ahnen :, der Fehler liegt immer noch vor.
Nun wird das nächste Bauteil ( vielleicht mal die vorderen Bremsen ) als Ursache ausgemacht und getauscht.
Nun erhält der Autobesitzer einen Anruf mit dem Inhalt : die Ursache wäre doch wohl etwas anderes ( man könnte die vorderen Radlager nehmen )und die müssten getauscht werden.
Der nächste Anruf könnte den Inhalt haben :uns ist gerade was entgegen gefallen ( wir könnten hier mal einen kleinen ABS-Sensor nehmen ).
Nehmen wir dabei an ,das die Bremsen schon mal vor 3 Jahren erneuert wurden und vielleicht doch nicht so kaputt waren und letztendlich das letzte ausgetauschte Bauteil hier der Sensor )die eigentliche Ursache der ratternden Bremsen war ,ergeben sich für mich folgende Fragen .
-hätte die Werkstatt nicht den selben Fehler bei einer Probefahrt merken müssen ?
-Dürfte die Werkstatt ein Auto mit defekten ABS eigentlich dem Kunden ( 2 mal )ausliefern , ist das nicht etwas gefährlich ,
-Müsste der Kunde das alles bezahlen , auch wenn im 2.Auftrag ausdrücklich auf den Fehler hingewiesen wurde ?
Würden sich Ansprüche aus unnötigen Nutzungsausfall ergeben ?
-hätte er Anspruch auf Schadensersatz aus selbst gelieferten Ersatzteilen
-und an wen könnte er sich zuletzt noch wenden , wenn die Werkstatt überhaupt kein Einsehen hat ?
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Stichworte
falsche unnötige reperatr, fehlreperatur, werkstattpfusch

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