Dies ist eine Diskussion zu Suizidabsichten innerhalb des Forums Aktuelle juristische Diskussionen und Themen
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| Suizidabsichten Ist der B verpflichtet in irgendeiner Weise zu handeln, auch wenn der Zeitpunkt völlig unklar ist, die Ankündigung also reichlich unkonkret ist? S war in psychiatrischer Behandlung (Volksmund: Klappse), dort konnten sie ihm aber anscheinend nicht helfen und S sagte B, dass er auf keinen Fall dort hin zurück will. Würde B nun irgendwen verständigen, wäre ja ziemlich sicher, dass er genau da wieder hin kommt. Zudem kennt B zwei Fälle von Suiziden, die unmittelbar nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie erfolgten. Auch ist B sich nicht sicher, ob S wirklich seine Ankündigung wahr machen würde. S gibt vor, dass alles schief geht, selbst Suizidversuche. Aber darf B sich darauf verlassen, dass S schlicht zu blöd ist bzw zu weich um sich umzubringen?
__________________ Demokratie ist, wenn man sich aussuchen kann, wer einen verarscht. (Hagen Rether) |
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| AW: Suizidabsichten Hat sich erledigt.
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| AW: Suizidabsichten Durch Suizid oder aus welchem Grund hat sich die Sache erledigt? |
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| AW: Suizidabsichten Auch wenn's sich erledigt hat. Juristische Probleme scheint B nur zu riskieren, wenn er rein zufällig der von S gemiedenen Berufsgruppe angehört oder aus ähnlichen Gründen S beaufsichtigen/beobachten soll. Völlig egal, ob S zu blöd ist oder es doch schafft. Findet er dann S nach zumindest teilweise erfolgreichem Versuch halbtot auf, ist er aber auch als gewöhnlicher Bürger zu Hilfeleistung (also mindestens Arzt rufen) verpflichtet.
__________________ Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst! |
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| AW: Suizidabsichten Ok, grabe ich den Thread doch noch mal aus. Also: B würde meinen, dass S an einer schweren, endogenen Depression leidet. Vermutlich weil S (40 Jahre) keine Frau abkriegt und massiv Cannabis und Alkohol missbraucht. R, bester Freund des S - den B auch kennt - ist sich mittlerweile nicht mehr sicher, ob das nicht für S tatsächlich die beste Lösung sei, da S schon etliche Jahre immer das Gleiche von sich gibt: "Ich will sterben" und all so ein Quatsch. B und R sind sich sicher, dass S auch mal eine Frau abkriegen würde, wenn er entscheidende Variablen verändern würde: eigenes Aussehen, vor allem aber Zielgruppe und n. Der jahrelange, massive Cannabismissbrauch mag die Depression verstärkt haben, hingegen ist einem akut Berauschtem vieles einfach egaler, was wohl auch der Grund für den dauernden Konsum ist. Seit der Alkohol noch dazu gekommen ist, besteht natürlich auch für den Körper eine viel größere Gefahr. Man kann sich mit Alkohol einfach besser zugrunde richten, was auch die offen bekundete Absicht des S ist (Selbstmord auf Raten). B hat völlig genervt auch schon mal dem S geraten, das einfach mal durchzuziehen und nicht rumzujammern. S sagt, er sei einfach zu blöd dafür, was durch den gescheiterten Versuch mit dem Holzkohlengrill untermauert wird. Das Ziel von S ist nun genug Geld für einen schweizer Sterbehilfeverein anzusparen, da er mit dem Versuch sich eine Substanz selbst zu beschaffen gescheitert ist. B hat eigentlich keine große Lust mehr sich damit sinnlos zu beschäftigen, er möchte aber auch niemanden auf dem Gewissen haben. B kann nicht sagen, ob es nun tatsächlich S' aufrichtiger Wunsch ist zu sterben bzw die Depression nicht heilbar ist oder ob die Depression bei richtiger Behandlung womöglich doch heilbar ist. Da S auf keinen Fall zurück in die Klappse will, ließe sich S nur per Zwang einweisen, da er eine Gefahr für sich selbst darstellt. Würde B den S einweisen lassen, so wäre S bestimmt nicht mehr gut auf ihn zu sprechen. Kann aber ja auch sein, dass S dem B irgendwann einmal dem B dankt. B hat keine Ahnung, was bzw ob er was tun soll. Zumal B Ärzten gegenüber sehr kritisch eingestellt ist und daher anzweifelt, dass S tatsächlich eine adäquate Behandlung zukommt, was den Therapieerfolg in dem Fall vermutlich deutlich schmälern würde. Für Anregungen und Ideen wäre ich dankbar. Betrifft dann wohl eher den moralischen Aspekt als den juristischen, aber macht ja nix. B möchte einfach richtig handeln.
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| AW: Suizidabsichten versteh nicht, warum man Ärzte nicht mag... ![]() handelt es sich um eine echte, massive Depression, ist ohne Therapie eigentlich keine Chance. Irgendwann wird der S wahrscheinlich springen - und zwar dann, wenn es ihm ein wenig besser geht und er den Antrieb zum Springen hat! Wichtig ist bei solchen Leuten, sie möglichst sozial aufzufangen und zu sehen, welche Beschäftigungen ihnen gut tun. Positive Ressourcen aktivieren!
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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| AW: Suizidabsichten B hat ja nix gegen Ärzte an sich, sondern nur mit der subjektive empfundenen Fachkunde bei 70% und mit dem subjektivem Gefühl als Goldesel betrachtet zu werden bei 50%. Zur Untermauerung sei gesagt, dass B zwei Fälle bekannt sind, wo unmittelbar nach einer Einweisung übers WE in eine psychiatrische Klinik die Betroffenen Suizid begangen haben. Das Ziel ist aber natürlich, den S vor dem Suizid zu bewahren, ob nun schleichend oder nicht.Zitat:
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| AW: Suizidabsichten Zitat:
ein Kassenpatient ist beileibe kein Goldesel mehr. Ein Psychiater kriegt pro Quartel eine Handvoll Kröten als Budget.Zitat:
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Das klingt alles nicht gut, wirklich nicht. Ohne Hilfe kann S da nicht rauskommen.
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| AW: Suizidabsichten Zitat:
Aber B ist Kassenpatient. Ob IGEL oder Zahnersatz, es gibt schon Möglichkeiten, dem Patienten Geld aus der Tasche zu ziehen. Ist sicherlich auch ein Problem des ganzen Gesundheitssystems. B hat jedenfalls in 2012 einige tausend Euro an die GKV gezahlt und zusätzlich einige tausend Euro für Zahnersatz.Zitat:
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Die Frage ist: Sollte B ... a) ... sich an irgendwen (wen eigentlich?) wenden, da S anscheinend suizidgefährdet ist? Oder ist es nicht hinreichend konkret genug, wenn ein Versuch bereits vorgelegen hat, der S aber nun erst 8000 € für den Sterbehilfeverein sparen will, weil er nach eigener Aussage zu dämlich für Suizid ist? b) ... sich einfach sagen, dass S sich schon selbst in Therapie begeben muss und ansonsten halt Pech gehabt? Oder sollte er sich einfach darauf verlassen, dass jemand anders (der Vater oder der R) schon das Richtige veranlassen wird? c) ... sich schöneren Dingen im Leben zuwenden? ("Sieh mal, ein Eichhörnchen")
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| AW: Suizidabsichten Zitat:
Zitat:
na soweit is er ja bereits. blos seine lösungstrategie is die falsche.suizid ist (bis auf wenige ausnahmen) immer die falsche lösung. die dahinter liegende erkenntnis, dass das leben so, wie es grad is, unerträglich ist, is allerdings nicht falsch. das wird wohl den tatsachen entsprechen, sonst will sich ja niemand umbringen. eben blos die schlussfolgerung is die falsche. @2much möglicherweise beruhigt es den b etwas, dass für eine zwangseinweisung die voraussetzungen mir nicht gegeben scheinen. alkoholmissbrauch reicht da nicht aus. auch eine langfristige suizidplanung reicht nicht. zumal diese suizidvereine sich allgemein sehr genau vergewissern, dass sie ihr zeugs nicht an depressive leute abgeben. ich find immer ganz gut, die leute direkt zu fragen, ob sie grad konkret suizidgefährdet sind. weil das ist dann wirklich der punkt, wo man handeln muss. wenn der s nur so am rumreden ist, und man nicht nachhakt, wie konkret grad die sache ist, da steht man selbst immer blöd in so ner ungewissheit. wenn du direkt fragst, wird er antworten. und dann weißt du, woran er ist. und dann kannst besser entscheiden, ob der sozialpsychiatrische dienst angerufen werden muss oder nicht. ichwürde es auch klar machen, dass ich einen suizid nicht mittragen würde. und das mir, wenns ums leben geht, die freundschaft letzlich wurscht piep egal ist. auf ne sterbebegleitung würde ich mich nicht einlassen (nicht bei nem depressiven!). die vorstellung jemanden retten zu können-müssen kann zermürbend sein. würde ich mich von verabschieden. man kann freund sein, so weit man es kann. aber bei sowas gut auf sich selber aufpassen, das kann ganz schön runter ziehen, wenn man meint verantwortung tragen zu müssen... |
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