Guten Tag zusammen,
habe eine etwas ungewöhnliche und fiktive Geschichte.
MM ist im IT Bereich als Freiberufler tätig.
MM hat mit einer Agentur einen Jahresvertrag abgeschlossen, in dem aber keinerlei fixe Aufträge oder Summen drinnenstehen.
Nun ist es so, dass MM im Januar, Februar und auch jetzt im März 2012 für den Kunden (einer fiktiven großen Bank) gearbeitet hat.
Als MM Ende Januar 2012 seine Rechnung gestellt hat, wurde MM von der Agentur mitgeteilt, das kein verfügbares Budget mehr vorhanden sei. Ebenso im Februar 2012 war kein bestätigter Auftrag des Kunden bei der Agentur.
Trotzdem hat die Agentur gefordert die Aufträge durchzuführen, obwohl es ja keine vorliegenden Aufträge gab.
Der Kunde hat MM vor Zeugen mehrmals versichert, das die Beauftragung gesichert sei, aber die Agentur die Verträge noch nicht zur Unterzeichnung zurückgesandt hat.
In der Zwischenzeit ist MM dahinter gekommen, dass die Agentur keine Ahnung hat, wie Anforderungen dem Kunden gegenüber gestellt werden müssen, da diese immer die Projekt-Verträge vorgesetzt bekommen haben(Stundenzahl, Aufgabenbeschreibung, Tagessatz).
In der Zwischenzeit schreibt MM die Anforderungen, was eigentlich nicht sein Job ist, da MM ja die Agentur dann nicht mehr benötigt.
Im März 2012 wurde MM nach wochenlangen Verzögerungen und Ausreden mitgeteilt, dass erst bezahlt wird, wenn der Kunde die Aufträge unterschrieben an die Agentur zurücksendet.
Der Kunde hat aber die geleisteten Arbeiten vom Januar und Februar bereits per Mail bestätigt, was aber von der Agentur ignoriert wird.
Nun kommt MM(3 Kinder im Grundschulalter, Frau, Haustiere) in finanzielle Schwierigkeiten, die MM nicht mehr abfangen kann und eventuell
Insolvenz anmelden muss, was gleichzeitig bedeutet auf der Straße zu sitzen.
In der Zwischenzeit hat MM die Arbeit bis auf weiteres eingestellt.
Weiß jemand wie man gegen diese fiktive Agentur vorgehen kann ?
Kann MM diesen "
Vertrag" kündigen ?
Kann MM dann auch den Kundenschutz ablehnen ?
Grüße
Yorkie01