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Zeitungsbericht über Jugendamt.

Dies ist eine Diskussion zu Zeitungsbericht über Jugendamt. innerhalb des Forums Adoptionsrecht

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Alt 20.12.2008, 12:53
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Zeitungsbericht über Jugendamt.

Aus unserer heutigen Tageszeitung:
Familie Pflegewohl ist unfruchtbar und hat sich für ein Pflegekind aus dem zuständigen Heimatjugendamt beworben. Eine Vermittlung folgte und das Ehepaar hat sich auf mündliche Order des Jugendamtes ein Babyzimmer eingerichtet. Kurz bevor es einziehen sollte, beschloss das Jugendamt, dass das Baby doch nicht zu dieser Familie einziehen darf. Familie Pflegewohl wollte eine Erklärung für die Entscheidung des Amtes, denn schließlich haben sie viel Geld für eine Babyausstattung hingelegt und haben nun doch kein Kind. Doch diese konnte nur ziemliche unlogische und unplausible Erklärungen abliefern und erklärte dem Paar, dass es aufgrund einer Sitzung mit den Sachbearbeitern zu dem Entschluss gekommen sei, dass das Ehepaar Pflegewohl nicht für ein Pflegekind tauglich sei, da sich alle Mitarbeiter in dem Paar getäuscht haben und deshalb komplett aus der Vermittlungskartei verschwindet und somit auch nicht mit einer erneuten Pflegekindvermittlung zu rechnen hat. Für das Babyzimmer (neue Möbel, neue Kleidung, kaum gebrauchte Einrichtungen) hat das Paar jedoch über viertaußend Euro bezahlt und sollte diese Einrichtung, laut Tipp vom Sachbearbeiter, auf dem nächsten Flohmarkt wieder verkaufen.

Aus unserem Bekanntenkreis haben wir auch so einen Fall vor einem Jahr gehabt.

Wie kann so ein Ehepaar überhaupt vorgehen und welche Rechte hat man als ein Bürger und Steuerzahler, der sich sozial engagieren möchte und dermassen verschaukelt wird??? Damit meine ich Akteneinsicht, Schadensersatz, Wiederaufnahme in die Vermittlungskartei etc.
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Alt 20.12.2008, 13:17
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AW: Zeitungsbericht über Jugendamt.

Öhm... Ich schätze, dass ein juristisches Vorgehen kontraproduktiv ist, um wieder in die Kartei zu gelangen...

Was die Anschaffungen betrifft, mal im öffentlichen Recht nachfragen...

Und ich glaube ein "Recht auf Pflegekind" wird sich nicht juristisch durchsetzen lassen. Pflegekinder sind "Kinder auf Zeit" es können 3 Tage, 3 Monate, 3 Jahre usw. sein. Könnte es vielleicht sein, dass da ein Verständnisproblem gegeben hat?

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Ein denkbar schlechter Tag im Sozialstaat Deutschland

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