Dies ist eine Diskussion zu Kosten der Adoption und Rechtsstellung innerhalb des Forums Adoptionsrecht
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| Kosten der Adoption und Rechtsstellung MFG |
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| AW: Kosten der Adoption und Rechtsstellung Hallo! Darf ich mal fragen, was das werden soll? Eine Adoption ist doch dafür da, ein (fremdes) Kind als sein eigenes anzunehmen, mit allen Rechten und mit allen Pflichten und das in der Regel bis ans Lebensende. Wenn ich das da lese, dann kommt das irgendwie völlig seltsam bei mir an. Da will jemand ein Kind adopiteren (schön, wenn das jemand möchte, soll er das tun) Es soll in Afrika sein (Wieso denn das? Na schön, Gründe kann es dafür geben ... aber die Voraussetzungen müssen auf jeden Fall auch in Deutschland erfüllt sein ...) Es soll preiswert sein (Naja, das könnte ich noch verstehen, wer will Kinder schon "kaufen") Es soll dann Kindergeld geben (ja natürlich, wenn man ein Kind adoptiert hat) Das Kind soll aber in Afrika bleiben (wie? warum das denn? wozu dann Kindergeld?, Wieso überhaupt Adoption?) Ein Teil des Kindergeldes soll an das Kind (Nun wird es ganz seltsam, was ist mit dem Rest? Für wenn soll das Geld denn bestimmt sein, wenn nicht für das Kind?) Es geht ums Helfen der Kinder in Afrika (Ja schöne selbstlose Hilfe, wenn man das Geld zum Helfen hier als Kindergeld kassiert und dann noch einen Teil selber behält) Und die Adoption soll dann aufgehoben werden und keine weiteren Pflichten übernommen (Ballaballa) Sorry, es mag sich jetzt sehr perönlich anhören, aber das ist es nicht, ich finde nur die Vorstellung, daß man so helfen könnte und das auch noch mit dem deutschen Gesetz auf seiner Seite, so abwegig, daß einem nichts anders einfällt, deshalb mußte ich meinen Gedankengang bis zum Fazit auch mal aufschreiben. Wenn Du einem Kind (möglichst persönlich und zielgerichtet) helfen möchtest, dann gibt es den Weg der Patenschaften, fast jede Hilfsorganisation bietet das an. Da wird nicht adoptiert, nur gespendet ... aber bitte nicht das Kindergeld des deutschen Staates, sondern das eigene ... das allerdings unterstützt als Spende absetzbar. Und diese Patenschaft kann man natürlich auch wieder beenden, wenn z.B. das Kind seinen Weg gemacht hat, man lieber anderen Kindern genauso helfen möchte, oder (leider auch oft möglich) man selber finanziell zu sehr belastet ist. Und weitere Pflichten gibt es nicht aber auch keine weiteren Rechte. Aber eine Adoption, jetzt ohne die genaue Gesetzgebung zu kennen, in dieser Form undenkbar, es ist einfach nicht der Sinn einer Adoption "nur" Helfen zu wollen, davon mal abgesehen daß da noch andere Punkte nicht passen. Gruß Huutsch |
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