Karlsruhe (jur). Nacheheliche Unterhaltsansprüche gegen den Ex-Partner können sich auch aus einem ehebedingten Arbeitsplatzwechsel ergeben. Es ist nicht immer nötig, dass der Unterhaltsberechtigte seine Arbeit aufgegeben oder zumindest eingeschränkt hat, heißt es in einem am Donnerstag, 2. Mai 2013, veröffentlichten Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe (Az.: XII ZB 650/11).
Nach einer Scheidung sind nach heutigem Unterhaltsrecht beide Ex-Partner gehalten, zu arbeiten ... mehr
Karlsruhe (jur). Verschweigt eine Frau einen Ehebruch und ein daraus hervorgegangenes Kuckuckskind, ist sie damit noch nicht gegenüber ihrem später geschiedenen Ehemann oder dessen Hinterbliebenen schadenersatzpflichtig. Die Mutter muss allerdings Auskunft über die möglichen leiblichen Väter geben, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem jetzt schriftlich veröffentlichten Beschluss vom 20. Februar 2013 (Az.: XII ZB 412/11). Denn nur so könnten gegenüber dem ... mehr
Die Ausbildungsvergütung vermindert den Unterhaltsanspruch des minderjährigen Kindes gegen den unterhaltspflichtigen Elternteil mit Beginn des Monats, in dem sie erstmals ausgezahlt wird. Das hat der 3. Senat für Familiensachen des Oberlandesgerichts Hamm am 23.01.2013 entschieden und damit die erstinstanzliche Entscheidung des Amtsgerichts – Familiengericht – Ahaus abgeändert.
Der Antragsteller aus Vreden hatte sich in einer Urkunde des Jugendamtes verpflichtet, seiner im Jahre ... mehr