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Studie der Uni Dortmund: Gesundheitsprävention für ältere Migranten ist suboptimal

23.08.2010, 09:53 | Arbeitsrecht | Autor: Personalpraxis24 | 0 Kommentare


Beitrag Nr. 186223 vom 23.08.2010

Studie der Uni Dortmund: Gesundheitsprävention für ältere Migranten ist suboptimal

Der gesundheitliche Zustand von älteren Migrantinnen und Migranten ist - aus deren subjektiver Perspektive - weniger gut als der von gebürtigen Deutschen. Die physischen und psychischen Belastungen, denen Migranten ausgesetzt sind, werden in einer aktuellen Studie der Universität Dortmund als mögliche Ursachen dafür erkannt, ebenfalls Verständigungsprobleme.

Migrantinnen und Migranten sind gegenüber Gesundheitsthemen durchaus aufgeschlossen: Eine gute Voraussetzung für präventive Maßnahmen. Doch die Frauen und Männer müssen richtig angesprochen, haben die Wissenschaftler festgestellt und empfehlen den so genannten Setting-Ansatz.

Darunter ist zu verstehen, dass die Zielgruppe direkt dort mit Angeboten angesprochen wird, wo sie sich aufhält, beispielsweise in den Betrieben oder in den entsprechenden Netzwerken.

Mit Blick auf die demographische Entwicklung und die Diskussion um die Rente mit 67 könnten sich Unternehmen Vorteile verschaffen, setzen sie betriebsintern das Thema "Gesundheitsförderung und Migranten" auf die Agenda.

Der ausführliche Studienbericht ist in der aktuellen Ausgabe von mundo, dem Wissenschaftsmagazin der Technischen Universität Dortmund, veröffentlicht. Der Artikel steht auf den Seiten 46 bis 51.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.


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