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BAuA-Studie: Zusammenhang zwischen objektiv hoher Arbeitsbelastung und depressiven Erkrankungen

21.07.2010, 09:58 | Arbeitsrecht | Autor: Personalpraxis24 | 0 Kommentare


Beitrag Nr. 184676 vom 21.07.2010

BAuA-Studie: Zusammenhang zwischen objektiv hoher Arbeitsbelastung und depressiven Erkrankungen

Depressionen, sind auf dem Vormarsch bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern: Immer häufiger sind sie Grund für eine Arbeitsunfähigkeit. In einer Studie hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) untersucht, ob und wie die Arbeitsbedingungen das Entstehen von Depressionen beeinflussen.

Die Antwort lässt wenig Zweifel: Die Ursachen für Depressionen sind nicht selten in den Arbeitsbedingungen zu finden. Je höher die objektive Arbeitsbelastung ist, desto häufiger treten Depressionen oder depressive Verstimmungen bei den Mitarbeitern auf, heißt es aus der BAuA.

Ein Zusammenhang zwischen einer psychischen Erkrankung und dem Handlungsspielraum einzelner Beschäftigter konnte dagegen in der Studie nicht nachgewiesen werden.

Insgesamt nahmen 517 Frauen und Männer aus den Bereichen Banken und Versicherungen, Gesundheitswesen und Öffentlicher Dienst an diesem Forschungsprojekt teil. Die BAuA weist darauf hin, dass sowohl objektive als auch subjektive Arbeitsanalysen durchgeführt worden sind.

Der Forschungsbericht (F 1865) "Untersuchung arbeitsbedingter Ursachen für das Auftreten von depressiven Störungen" von R. Rau, N. Gebele, K. Morling und U. Rösler, steht auf der Website der BAuA zum kostenlosen Download bereit.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.


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